Hrušovany nad Jevišovkou

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Hrušovany nad Jevišovkou (deutsch Grusbach, selten an der Jaispitz) ist eine Stadt im südtschechischen Mähren. Sie liegt unmittelbar nördlich der Grenze nach Niederösterreich, 26 km östlich von Znojmo (Znaim) und gehört zum Bezirk Znaim.

Schnelle Fakten Basisdaten, Verkehr ...
Hrušovany
Wappen von Hrušovany nad Jevišovkou
Hrušovany nad Jevišovkou (Tschechien)
Hrušovany nad Jevišovkou (Tschechien)
Basisdaten
Staat: Tschechien Tschechien
Region: Jihomoravský kraj
Bezirk: Znojmo
Fläche: 2532 ha
Geographische Lage: 48° 50′ N, 16° 24′ O
Höhe: 181 m n.m.
Einwohner: 3.435 (1. Jan. 2023)[1]
Postleitzahl: 671 67
Verkehr
Straße: BranišoviceLaa an der Thaya
Bahnanschluss: Hrušovany nad Jevišovkou–Brno
Břeclav–Hrušovany nad Jevišovkou
Hrušovany nad Jevišovkou–Znojmo
Struktur
Status: Stadt
Ortsteile: 1
Verwaltung
Bürgermeister: Alena Loukotová (Stand: 2007)
Adresse: nám. Míru 22
671 67 Hrušovany nad Jevišovkou
Gemeindenummer: 594156
Website: www.hrusovany.cz
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Name

Der deutsche Name „Grusbach“ geht auf den tschechischen zurück. Der Namensbestandteil „hrus“, abgeleitet aus dem Altslawischen „rusu-rusy“ für rötlichbraun, wurde wohl von einem Patronym abgeleitet. 1131 erscheint die Namensform Grusonaz, 1159 Grusonan, 1206 Gruszonane, 1339 und 1350 Gruspan, 1349 Grospan, 1353 Hrussowan, 1365 Ruspach, 1378 Kruschpan, 1381 Russowan, 1391 Gruspan.[2] Hrušovany nad Jevišovkou befindet sich linksseitig der Jevišovka (Jaispitz) in der südmährischen Thaya-Schwarza-Talsenke, daher der Namensteil „nad Jevišovkou“, der die Lage oberhalb des Flusses bezeichnet.

Geographie

Die Jevišovka (Jaispitz) östlich von Hrušovany (Grusbach)

Hrušovany nad Jevišovkou befindet sich linksseitig der Jevišovka (Jaispitz) in der südmährischen Thaya-Schwarza-Talsenke. Nordöstlich erhebt sich der 213 m hohe Hügel Bruska, der ehemalige Schleifenberg oder Galgenberg. Der höchste Punkt liegt beim Haidhof (218 m), der tiefste an der Ostgrenze, an der Thaya (176 m). Am Rathaus wurden 192 m gemessen.[3] Das Gemeindegebiet umfasste 2.335,94 ha und hatte „die Gestalt eines unregelmäßigen Vierecks, in dessen Mitte der Markt“ lag.[4]

Westlich der Stadt verläuft die Eisenbahnstrecke von Brno (Brünn) nach Hevlín (Höflein an der Thaya), südlich die zwischen Znojmo (Znaim) und Břeclav (Lundenburg). Zweieinhalb Kilometer südwestlich von Hrušovany, an der Kreuzung beider Bahnen, liegt der Bahnhof Hrušovany nad Jevišovkou. Der Ort war ursprünglich als ein Platzdorf angelegt.

Nachbarorte sind Litobratřice (Leipertitz) im Norden, Drnholec (Dürnholz) im Nordosten, Novosedly (Neusiedl am Sand) und Jevišovka (Fröllersdorf) im Osten, das bereits österreichische Wildendürnbach und Travní Dvůr im Südosten (mit gleichnamigem Naturreservat), Hrabětice (Grafendorf) und Šanov (Schönau) im Süden, Nový Dvůr (Neuhof) im Südwesten, die in den 1950er Jahren errichteten Ortschaften Velký Karlov und Kolonie u Dvora im Westen sowie Pravice (Probitz) im Nordwesten.

Geschichte

Jungsteinzeit bis Bronzezeit

Durch archäologische Funde, insbesondere von Feuersteinwerkzeugen und Gefäßscherben, kann eine Besiedlung des Stadtgebietes seit der Jungsteinzeit belegt werden, also durch frühe Bauern. Zudem ließ sich eine ausgedehnte Siedlung auf dem Gemeindegebiet nachweisen.[5] Beim Ort erwiesen Luftaufnahmen eine Kreisgrabenanlage, einen dreifachen Graben, am Rand der alten Terrasse des Flusses Jevišovka.[6]

Auch die frühbronzezeitliche Aunjetitzer Kultur ist in der Gemeinde archäologisch repräsentiert.[7] Erwähnenswert ist auch der 1925 gemachte Fund eines bronzezeitlichen Grabes im Gelände der Ziegelei. Bereits 1890 wurde von Funden aus einem Skelettgrab der Bronzezeit berichtet, die Graf Ed. Khuen-Belasi dem Naturhistorischen Museum Wien geschenkt hatte.[8]

Hochmittelalter: Ersterwähnung (1131), Besitz der Johanniter (ab 1159), Luxemburger

Die bis 1945 gesprochene „ui“-Mundart (bairisch-österreichisch) mit ihren speziellen bairischen Kennwörtern weist auf eine spätere Besiedlung durch entsprechende Stämme hin, wie sie nach 1050, aber vor allem im 12/13. Jahrhundert erfolgte.[9]

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte 1131, als die Kirche in Znaim drei Hufen Land in Grusovaz besaß. 1159 stiftete der König von Böhmen Vladislav II. einen Teil des Dorfes dem Johanniterorden in Prag,[10] der später das gesamte Dorf kaufte. Nach dem österreichischen Einfall in Mähren besiegte Johann von Lichtenburg 1331 bei Grusbach die Eindringlinge und eroberte das Land zugunsten Johanns von Luxemburg zurück. Seit 1339 ist eine Pfarre und ebenfalls die Feste belegt.

Papst Innozenz III. bestätigte 1206 dem Hospitaliterorden die Schenkung der Kapelle in Grusbach. 1331 überfiel Johann von Lichtenburg einige der in Mähren eingefallenen Österreicher und zwang sie dadurch, das Land zu räumen, das den Luxemburgern zufiel. 1350 verschrieb Johann von Grusbach seiner Frau Margarete 100 Mark, 1353 verkaufte Babka von Dobronic sechs Lahn an ihren Bruder Stephan zu 60 Mark, Johann von Bukomina, ebenfalls 1353, drei Lahn nebst einem Hof an Smyl von Fröllersdorf gegen 25 Mark. Bedeutsamer für den Ort wurde, dass Smyl von Lasnic 1378 die Veste Grusbach mitsamt einem Freihof einem Geblin von Kučeran überließ. 1406–1412 wurden die Herren von Hrus genannt, nämlich die Brüder Laurenz, Geblin, Stephan und Johann.[11]

Hussiten (bis 1428), im Besitz der Weitmühl (ab 1490), Marktrechte (1495), Verkäufe

In den Hussitenkriegen wurde die Veste von den Aufständischen besetzt. Erst 1428 schlug Johann Kraiger von Kraigk die Hussiten und vertrieb sie aus dem Ort. 1490 erwarben die Brüder Benedikt und Ludwig von Weitmühl die Herrschaft. Nach 1458 kam das Dorf an Georg von Einsing-Haugsdorf. Dieser verkaufte es 1490 samt Pfarre und Hof an die Brüder Benedikt und Ludwig von Weitmühle, 1496 besaß es Wladislaw von Weitmühle. Am 28. April 1495 wurden Grusbach durch Vladislav II. Marktrechte verliehen. Diese wurden 1524, 1557 und 1622 bestätigt.

Sebastian von Weitmühl verkaufte den Besitz 1524 an Johann von Pernstein gegen 1000 Dukaten und 2500 Schock Groschen. Ihm folgte sein Sohn Vratislav, welcher Grusbach 1560 an Johann den Älteren von Zierotin verkaufte, dieser weiderum kurz darauf an Berchtold von Lipa. 1570 überließ Berchtold von Lipa das Gut an Peter Čertoregsky von Čertoreg, der sie 1572 testamentarisch seinen Söhnen hinterließ. Johann behielt Grusbach für sich, verschrieb seiner Frau Marianne von Haugwic 5000 fl. mähr. Er muss jedoch bald gestorben sein, denn sein Bruder Bernhard übernahm den Gesamtbesitz, auch das Städtchen Grusbach, und überließ diesen Besitz dem Znaimer „Rathsverwandten“ Melchior von Hernsperg gegen 21.000 fl. mähr.[12]

Nach dessen Tod verkaufte die Stadt Znaim das Gut zugunsten seiner Witwe und ihrer Kinder an den älteren Jakob Wogsky von Boyduncovic auf Wessely und Kolicje um 26.000 fl. mähr.

Lutheraner, gewaltsame Rekatholisierung (1623), Breuner (ab 1623), Althann (ab 1668), Schloss (1669), Grusbachsche Linie

1588 erwarb der Lutheraner Melchior von Hernsberg das Gut. Erster Pfarrer war 1588 Jakob Walter, 1595 Balthasar Hulner, 1612 Johann Sculteti, 1614 Valentin Papenser, 1615 Johann Gärtner, 1617 schließlich Peter Sculteti.[13]

Schloss Grusbach, um 1900
Schloss Grusbach im Jahr 2014

In der Zeit der Reformation wurde der Ort lutherisch. Erst nach dem Sieg der kaiserlichen Truppen im Jahr 1620 in der Schlacht am Weißen Berg und der einsetzenden Gegenreformation wurde Grusbach wieder katholisch.[14] Zwar existierte im Ort eine Gasse namens Judenbreite, doch ist unklar, wann die damit wohl gemeinten Bewohner dort lebten.[15] Gregor Wolny gibt in seiner 1858 erschienenen Kirchlichen Topographie von Mähren an, im Ort hätten vier Juden gelebt.[16]

Die Gegenreformation wurde mit Hilfe von Jesuiten aus Znaim durchgesetzt, erst ab 1674 gab es wieder eigene Pfarrer. Dies geschah bald jedoch unter Anwendung massiver landesherrlicher Gewalt. Am 12. Juli 1619, im zweiten Jahr des Dreißigjährigen Krieges, wurde der Ort von kaiserlichen Truppen Graf Heinrich von Dampierres geplündert und gebrandschatzt. Die Bevölkerung wurde drangsaliert, die Felder in Brand gesetzt und sogar die Toten ausgegraben und enthauptet.

Da der letzte Besitzer auf der antikaiserlichen Seite stand, zog der Kaiser Grusbach ein und überließ seinem geheimen Rat Seyfried Christoph von Breuner am 28. April 1623 die Herrschaft Grusbach um 60.000 fl. mähr. Ab 1668 wurde Michael Adolf Graf von Althann Besitzer des Ortes (im Familienbesitz bis 1840). Dieser überließ es seiner Ehefrau Susanna, geborene Gräfin von Thurn. Susanna von Thurn verkaufte den gesamten Besitz 1655 an Seifried Franz und dieser dem Seifried Leonard von Breuner († 1668). Erben des Gutes Grusbach wurden seine Söhne Ernst Friedrich, Philipp Christoph und Franz Anton. All dies, also Schloss und Markt Grusbach, die Dörfer Höflein, Rostic, Grafendorf und Ödungen, verkauften sie für 68.000 fl. rhn. an Michael Graf von Althan (2. März 1668).

Dieser wurde der Begründer einer eigenen Linie seines Hauses, der Grusbachschen. Sitz der Herrschaft war das dreiflügelige Schloss Grusbach aus dem Jahr 1669. Der Begründer der Herrschaftslinie starb 1693. Zwei seiner drei Söhne, die er in seinem Testament versorgt hatte, nämlich Michael Ferdinand und Michael Adolf, verkauften ihre Anteile an den Bruder Michael Ehrenreich. Dieser erwarb somit am 15. Dezember 1696 um 61.000 fl. rhn. und 100 Dukaten Schlüsselgeld, bzw. am 3. Januar 1698 um 35.000 fl. rhn., das Gesamterbe. Als Michael Ehrenreich 1714 starb, hinterließ er seinen unmündigen Söhnen seinen Besitz. Am 30. Dezember 1724 einigten sich die beiden, inzwischen volljährig, darauf, dass der ältere Sohn Michael Anton den jüngeren Sohn Michael Hermann mittels 90.000 fl. auszahlte.

Kirchenbücheer (ab 1676), Schule (vor 1678), Übergang an andere Linie Althan (1784), Stadtbrände

Organisatorisch entwickelte sich Grusbach in dieser Zeit nur langsam, lokale Aufzeichnungen gestatten nun Einblicke in die soziale Entwicklung Grusbachs. Die Matriken wurden ab 1670 geführt.[17] Dabei handelt es sich um Kirchenbücher. Der Pfarrer unterstand dem Patronat des jeweiligen Besitzers der Herrschaft Grusbach, die Pfarrei gehörte zum Dekanat Erdberg, dieses zum Bistum Brünn. Die Pfarrkirche stand dementsprechend nordöstlich im Ort, nahe am Schloss.

Im Jahre 1678 wird erstmals ein Lehrer im Ort erwähnt. Da das alte Gebäude baufällig war, wurde im Jahre 1788 ein neues Schulgebäude errichtet, welches aber im Jahre 1863 durch einen weiteren Neubau ersetzt wurde. Auch dieser Neubau war nicht groß genug, und so wurde er in den folgenden Jahren auf vier Klassen erweitert.

Spätbarocke Stephanskirche, im Jahr 1758 von Joseph Emanuel Fischer von Erlach erbaut

1710 wurde das Marktrecht durch Kaiser Josef I. bestätigt. Es gab einen Neujahrsmarkt, einen Mai- und einen Kirtagsmarkt sowie einen Martinimarkt. Letztere fanden im August und im November statt. Michael Anton blieb von 1724 bis zu seinem Tod im Jahr 1765 Landesherr. Die Linie starb 1784 aus, obwohl noch 1765 sein Sohn Michael Gundakar Erbe wurde, genauso wie dessen Sohn am 30. Juli 1773. Dieser letzte Spross, Michael Franz de Paula, starb noch minderjährig ohne legitimen Nachkommen.

Entfernte, im 5. Grad väterlicherseits verwandte Erben traten an seine Stelle. Diese waren Michael Max und Michael Johann Grafen Althan, wobei ersterer wiederum die Schulden des letzteren übernahm und ihn am 15. Juli 1780 ausbezahlte. Gerichtlich geschätzt wurde die Herrschaft in diesem Jahr auf 381.714 kr. Zusätzlich erhielt der Jüngere monatlich 300 fl.[18]

Der Hochaltar der Pfarrkirche trug ein Bildnis der Steinigung des hl. Stephanus, das von dem Brünner Maler Josef Ignaz Weidlich (um 1753 – 1814) stammte. Die 1786 angefertigte Orgel schuf der Znaimer Orgelbauer Josef Silberbauer, nachdem am 5. September des Vorjahres ein Blitz das Instrument zerstört hatte.[19] Sie wurde 1885 renoviert.

In den Jahren 1783, 1827, 1828 und 1832 wüteten Brände im Ort.[20] Zudem vernichteten Viehseuchen mehrfach viele Tierbestände, so etwa 1801 die Hornviehseuche, 1892 die Lungenseuche; der gesamte Tierbestand wurde durch Tiere aus der Schweiz und aus Tirol ersetzt. Eine Reihe von Orten in der Umgebung musste aufgegeben werden.

Grafen Hardegg (ab 1799/1840), Zuckerfabrik (ab 1850), Eisenbahn (1870, 1873), Grafen Khuen-Belasi (ab 1880)

Da auch Michael Max erbenlos starb, bestimmte er am 1. April 1794 die Tochter seines ausbezahlten Bruders, Maximiliana, zur Erbin. Diese heiratete den Grafen von Hardegg. Sie wurde am 24. Oktober 1799 für großjährig erklärt. Derweil wurde der Besitz innerhalb der Familie Hardegg weiterverebt.

„Ansicht des Schlosses Grusbach in Mähren“ von Adolf Bedřich Kunike, 1777–1838, um 1833–1835

Nach dem Erlöschen der Linie der Althann fiel das Erbe an die Familie Kammel Edle von Hardegg. 1833 übernahm Anna Gräfin von Hardegg, verheiratete Kammel, den Besitz. Unter ihr wurden die Herrschaften Stronsdorf, Selletitz und Schelletau erworben, jedoch unter deren drei Nachkommen aufgeteilt. Am 25. Oktober 1842 heiratete sie, die Gräfin Anna Hardegg, Glatz und Machland, ihren Reitburschen, den bürgerlichen Karl Kammel († 13. Juli 1886), womit sie selbst ihren Titel verlor. Sie setzte sich für den Bau eines Spitals, zunächst für Soldaten, dann für die Hausangestellten, im Jahr 1878 ein. Es wurde bis 1928 von den barmherzigen Schwestern vom hl. Borromäus geführt.

1880 übernahm schließlich Annas Tochter Emanuela († 1927), verehelichte Gräfin von Khuen-Belasi, die Herrschaft Grusbach, also Grusbach selbst, Höflein, Grafendorf mit Schönau (Eduard Graf Khuen-Belasi, Emanuelas Ehemann, geboren 1847, starb am 21. März 1896 auf seinem Schloss Gandegg in Südtirol). Sie bauten ihr barockes Schloss klassizistisch um.

Vor allem aber entstand durch Karl Friedrich Kammel, Edler von Hardegger, sowie seine Frau Anna Hardegg, von 1850 bis 1851 eine ertragreiche Zuckerfabrik,[21] die älteste in Mähren[22]. Mit Pferdefuhrwerken mussten aus Brüssel die nötigen Maschinen herbeigebracht werden, was drei Monate dauerte.[23] In Anbetracht dieser Verdienste verlieh ihm Kaiser Franz Josef den Titel „Edler von Hardegger“.

1863 besuchten 256 Kinder die Schule, ein Erweiterungsbau ersetzte die alte, zu klein gewordene Schule. Besuchten die Schule bis 1872 noch zwei Klassen, so waren es ab diesem Jahr drei, ab 1874 vier Klassen, 1890 fünf.[24] Schließlich entstand eine Oberschule und eine Volksschule.

Im November 1870 nahm die Hauptstrecke von Wien nach Brünn der Österreichisch-ungarischen Staatseisenbahngesellschaft den Betrieb auf. 1873 entstand bei Grusbach der Eisenbahnknoten mit der Eröffnung der Strecke von Znaim nach Lundenburg durch die k.k. privilegierte Lundenburg-Nikolsburg-Grußbacher Eisenbahn.

Erstes Kaufhaus (1873), Khuen-Belasi: Emmahof (1882), SPD, wirtschaftliche Struktur

Münchener Studenten im Jahr 1886, Alfons Mucha sitzend, 2. von rechts, im Profil

Das älteste Kaufhaus des Ortes, das Kaufhaus Schreiber, wurde von Franz und Karoline Schreiber im Jahr 1873 gegründet. Seine Leitung übernahm ihr Sohn Adolf 1918 und durch einen Neubau am Marktplatz vergrößert. Der gleichnamige Enkel führte es bis 1945.[25]

1880 gelangten die Güter durch Heirat an die Grafen Khuen-Belasi. Eduard Khuen-Belasi ließ zwei Jahre später auf Schönauer Fluren das Schlösschen Emmahof als neuen Familiensitz errichten.[26] Zur Innenausstattung gewannen Eduard Khuen-Belasi und sein Bruder Egon Alfons Muchas, dessen Ausbildung in München sie bis 1889 finanzierten, bis zu seinem Durchbruch in Paris. 1998 traten bei einer Restaurierungsmaßnahme unter einer weißen Decke bis dahin unbekannte Fresken von Mucha zu Tage, die er als Gast auf dem Emmahof geschaffen hatte.[27] Weitere Malereien führte er im Stammschloss Gandegg der Khuen-Belasi bei Eppan in Südtirol für Egon Khuen-Belasi aus.[28]

1886 erfolgte die Ausschmückung der Pfarrkirche durch einen Maler. Die Kirche wurde 1894 renoviert. Im Oktober 1894 wurde eine Turmuhr für den 50 m hohen Kirchturm bestellt. Vier der fünf Glocken stammten aus dem 15. Jahrhundert.

Im Jahre 1909 hielt sich Kaiser Franz Josef auf der Durchfahrt zu Manövern ungefähr 20 Minuten lang auf dem reich geschmückten Bahnhof auf, wo ihm die Bevölkerung huldigte. Ein kleines Mädchen, welches dem Kaiser einen Blumenstrauß überreichte und ein Gedicht aufsagte, erhielt ein goldenes Kettenarmband mit 28 Brillanten und zwei Rubinen.

Zuckerfabrik, 1931

Die SPD machte im Ort 1896 zum ersten Mal von sich reden, als dort Vortragsredner vor 80 bis 90 Zuhörern auftraten.[29] Im Ort bestand zwar ein kleiner Ortsverband der Sozialdemokraten, doch erst 1925 wuchs die Zahl der Mitglieder deutlich an, vor allem nach der Anschaffung einer Dreschgarnitur. Die erhöhte Beitragssumme gestattete es sogar, eine Schrotmühle anzukaufen.[30] Schon seit dem 1. Januar 1921 bestand der Arbeiter Turnverein „Lasalle“.[31] Daneben bestand eine Reihe weiterer Vereine, wie Feuerwehr, auch ein Völkischer Turnverein oder ein Gesangsverein, um 1880 entstand ein Bienenzuchtverein. Deren Produktion ging mit der Flucht der Imker 1945 sogleich ein.

1930 hatte Grusbach 2945 Einwohner, von denen 2164 Deutsche waren. Während der Ort 1898 noch 382 Häuser zählte, waren es 1923 bereits 542, eine Zahl, die bis 1945 noch auf 713 anstieg. Die Häusergruppen des Ortes führten die Namen Ort-, Friedhofs-, Juden-, Mühl-, Teich- und Schlösserhäuseln. Bis 1945 kamen weitere Gruppen hinzu, nämlich Hofbreite, Leipertitzerstraße, dann die tschechischen Kolonien, Dürnholzerstraße, Waldviertel, Hoja, die Kolonie am Haidhof, aber auch eine Reihe von Häusern, etwa im Zentrum.[32]

Viele Grusbacher lebten von der Vieh- und Landwirtschaft. Der in Südmähren seit Jahrhunderten gepflegte Weinbau wurde nur wenig betrieben und nach der Reblausplage 1864 gingen die produzierten Mengen nie über den Eigenbedarf hinaus.[33] Auch die Jagd war mit jährlich 800–1.800 Hasen, 1.500 Rebhühnern, 50–200 Fasanen, 2–4 Rehböcken, 30–100 Wildschweinen sehr einträglich. Neben dem üblichen Kleingewerbe gab es noch eine eineinhalb Kilometer vom Ortskern südwärts gelegene Zuckerfabrik, eine Ziegelei, einen Ringofen, eine Mühle, ein landwirtschaftliches Lagerhaus, zwei Tankstellen, einen Vieh- und einen Kohlenhändler, einen Flaschenbierabfüller, zwei Bauholzhändler und einen Sodawasser- und Limonadenhersteller.

Schließlich spielte auch die Fischerei eine Rolle.[34] Das Fischereirecht gehörte von der Jaispitzbrücke aufwärts der Herrschaft Khuen. Von dieser Grenze bis zur Thaya gehörte dieses Recht dem Theresianum in Dürnholz, das dieselben Rechte auf der Thaya von der Prerauer Grenze stromabwärts. Das Land Mähren besaß diese Rechte von der Gemeindegrenze Fröllendorf bis nach Groß Tajax. Im Fabriksteich besaß zwar die Zuckerfabrik das Fischereirecht, doch überließ sie dieses der Gutsherrschaft. Einige Abschnitte wurden verpachtet. 203 Auserwählte durften mit Genehmigung der Gutsherrschaft in der Jaispiz und im Fabrikreich fischen. Nach dem Ersten Weltkrieg pachtete der örtliche, deutsch-tschechische Fischerverein die dazugehörigen Rechte. Der Verein verklagte erfolgreich die Pernhofer Fabrik, deren Abwässer mehrfach zu Fischsterben geführt hatten, auf Schadensersatz. 1935 wurden im Fabriksteich 200 Aale ausgesetzt. Die Krebsbestände erholten sich langsam. Sie waren einer Seuche in den 1880er Jahren zum Opfer gefallen, 1915 erstmals wieder ausgesetzt worden. Bis 1944 erholten sich die Bestände in der Jaispitz und der Thaya weitgehend.[35]

1927, nach dem Tod seiner Mutter Emanuela, übernahm ihr Sohn Karl Khuen-Belasi (1879–1963) die Herrschaft. Er wurde 1945 enteignet und ging gleichfalls nach Gandegg in Südtirol.

Erster Weltkrieg, Tschechoslowakei (ab 1919) und tschechischer Zuzug, Bodenreform und Elektrifizierung (1930)

Vor 1914 wurden auf dem freien Feld ostwärts der Leipertitzer Straße Artillerie-Schießübungen abgehalten. Nach dem Ersten Weltkrieg, der 65 Bewohnern von Grusbach an der Front das Leben gekostet hatte, zerfiel der Vielvölkerstaat Österreich-Ungarn. Der Vertrag von Saint-Germain sprach 1919 die strittigen Territorien der Tschechoslowakei zu. Grusbach war 1910 zu 92 % von Mährern, die dem bairisch-österreichischen Dialektraum angehörten, bewohnt.

In der Zwischenkriegszeit kam es durch neu ernannte Beamte und Siedler zu einem vermehrten Zuzug von Personen tschechischer Nationalität. Durch die Bodenreform wurden ca. 1770 ha des Landes von Grafen Khuen-Belasi enteignet. Als Entschädigung erhielt dieser sieben Jahre später ein Zehntel des tatsächlichen Wertes. Das Land wurde großteils an tschechische Bauern und Neusiedler verteilt; an der Dürnholzer Straße und in der Flur Na Hajdách (heute Pastviny) entstanden zwei tschechische Kolonien. Zwischen den Volkszählungen 1910 und 1930 war der Ortsanteil der tschechischen Bevölkerung von unter 7 % auf 22 % angestiegen.

Am 19. September 1926 wurde im Beisein von 20.000 Besuchern ein Denkmal für die Kriegstoten enthüllt, das Georg Klimt, der Bruder des Malers Gustav Klimt, als Bildhauer erschaffen hatte. Die Elektrifizierung des Ortes erfolgte im Jahre 1930.[36][37] 1945 hatten nur noch zwei Häuser (n. 47 und 201 im Ortsplan) Strohdächer.[38]

Einige der südmährischen Adligen standen zwar dem Weltbild der NSDAP skeptisch gegenüber, doch wollten sie durchaus die wirtschaftlichen Möglichkeiten nutzen. Manche wollten auch von den Arisierungen profitieren. Lothar Höbelt konstatierte (neben Niederösterreich) eine der geographischen Konzentrationen verstärkt NS-affiner Adeliger auch im Raum Grusbach: „Die ‚Grusbacher Herren‘ war eine Gruppe österreichisch-böhmischer Adeliger rund um Adolf Dubsky, Karl Khuen-Belasi, Karl Anton Rohan und Wolfgang Thienen-Adlerflycht.“ Marian Wimmer fasste zusammen: „Laut Höbelt sahen sie das NS-Regime eher als Waffe, um ihre Forderungen in der Teschechoslowakischen Republik durchzusetzen“.[39]

Münchner Abkommen, Zugehörigkeit zum Deutschen Reich (1938–1945)

Infolge des Münchner Abkommens wurde Grusbach mit 1. Oktober 1938 ein Teil des deutschen Reichsgaus Niederdonau. Die Gründung des Fischervereins, der die Jaispitz vom Wehr bis zur Fröllersdorfer Grenze pachtete, führte in der Zwischenkriegszeit dazu, dass die Fischerei als „Sport“ entdeckt wurde. Er hatte 1937 achtzehn Mitglieder, 1938 wurde er in den Reichssportfischerverein überführt, doch gab es in diesem Jahr nur fünf Mitglieder. Die dreizehn tschechischen Vereinsmitglieder hatten den Ort mit der Eingliederung ins Deutsche Reich fluchtartig verlassen. Bis 1944 wuchs der Verein auf 50 Mitglieder an. Der Verein hatte nicht nur den Fabrikteich in Pacht genommen, sondern auch die Postteiche, Schlossteiche und die Zillenlacke. Die Teiche in Grusbach wurden zur Anzucht von Karpfen und Schleien genutzt. Sie wurden im Fabriksteich und in der Thaya ausgesetzt.

Im Rahmen der Vernichtung der europäischen Juden entstand auch dort ein Zwangsarbeitslager für (ungarische) Juden.[40] Von Juni 1944 bis zum 12. April 1945 bestand in Grusbach ein Männerlager. Von September 1944 an bestand zudem ein Frauenlager. Die Häftlinge arbeiteten bei den Firmen Franke und Menzel u. Co., in der Zementwarenfabrik, in der Zuckerfabrik, im Militär-Getreidemagazin sowie in landwirtschaftlichen Betrieben.

Bereits 1941 begannen die Vorbereitungen für die Bergung von Kunstwerken aus 16 Orten, darunter auch Grusbach. Nach einem Luftangriff auf die Wiener Neustadt im August 1943 wurden die entsprechenden Pläne bis Anfang 1944 umgesetzt.[41]

Kurz vor Kriegsende erreichte ein Todesmarsch aus Brünn die Gemeinde. Viele von ihnen wurden auf dem Friedhof in Gräbern notdürftig beigesetzt, meist ohne Einsegnung und oft nur in Papier gehüllt. Vielen Insassen des Lagers (Kloster) erging es ähnlich.[42]

Vertreibung der deutschsprachigen Bevölkerung (ab 1946), Ersatz durch Saisonarbeiter

Die Bevölkerungszahl stieg zwischen 1880 und 1930 langsam, um danach zu sinken, wobei der Anteil der Tschechen bereits nach dem Ersten Weltkrieg zunahm. Nach 1945 wirkte sich einerseits die Verteibung der deutschsprachigen Grusbacher drastisch aus, andererseits eine starke Förderung der tschechischen Binnenwanderung in die kleine Stadt.[43]

Weitere Informationen Volkszählung, Einwohner gesamt ...
Volkszählung Einwohner gesamt Ethnische Zusammensetzung
Jahr Deutsche Tschechen Andere
1880 2274 2255 16 3
1890 2162 2126 26 10
1900 2362 2138 189 35
1910 2569 2371 178 20
1921 2643 2228 300 115
1930 2945 2164 652 129
1939 2590 2164 426 0
1961 2470 0 2470 0
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Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges (8. Mai 1945), der von der Stadt 131 Opfer forderte,[44] wurden die im Münchner Abkommen an Deutschland übertragenen Territorien wieder der Tschechoslowakei zugeordnet. Antideutsche Maßnahmen während und nach Kriegsende forderten 17 Tote unter der Zivilbevölkerung. Um diesen Übergriffen zu entgehen, flohen Viele über die nahe Grenze nach Österreich, doch kehrten sie meist zurück. Zwischen dem 22. Juni und dem 18. September 1946 wurden im Rahmen der Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei 206 Deutsche endgültig nach Westdeutschland vertrieben. 64 tschechische und 38 deutsche Familien konnten im Ort bleiben.

In Übereinstimmung mit den ursprünglichen Überführungszielen[45] Potsdams verlangte die Sowjetunion die Umsiedlung aller „Volksdeutschen“ aus Österreich nach Westdeutschland. 195 der nach Österreich geflohenen Familien konnten dennoch im Lande verbleiben, alle anderen Grusbacher wurden nach Deutschland weitertransferiert.[46]

Die tschechoslowakische Regierung erkannte, dass der starke Mangel an Arbeitskräften ausgeglichen werden musste, um der Wirtschaft nicht noch mehr zu schaden. So förderte man die Zuwanderung von Saisonarbeitern aus Polen, die auch nach Grusbach kamen.[47]

Zuckerfabrik (1970), Stadt (seit 1996)

Denkmal für die Befreier

1970 wurde mit Unterstützung polnischer Spezialisten bei Hrušovany nad Jevišovkou eine der größten und modernsten Zuckerfabriken der Tschechoslowakei errichtet, die heute zur österreichischen Agrana-Gruppe gehört.[48]

Seit Februar 1996 ist Hrušovany nad Jevišovkou eine Stadt.

Wappen und Siegel

Aufgrund von Kriegsschäden und Verwüstungen ist kein Siegelabdruck vor dem Dreißigjährigen Krieg bekannt. Erst im Jahre 1710 taucht ein neues Siegelbild auf. Es zeigt einen von Arabesken umgebenen Schild zwei übereinander, aber entgegengesetzt schwimmenden Fische, oben und unten beseitet von je zwei Rosenblüten. Spätere Siegel unterscheiden sich von diesen nur geringfügig.

Mit der Markterhebung erhielt der Ort ebenso das Recht ein Wappen zu tragen. Aber erst im 19. Jh. taucht dieses Wappen in der Fachliteratur und im praktischen Gebrauch auf. Es zeigt ein blaues Schild mit zwei entgegengesetzt schwimmende silberne Fische, welche begleitet von vier silbernen Rosenblüten werden. Im 20. Jh. wurden die Rosenblüten durch Sterne ersetzt.[49]

Stadtgliederung

Für die Stadt Hrušovany nad Jevišovkou sind keine Ortsteile ausgewiesen. Zum Ort gehört die Siedlung U Nádraží.

Sehenswürdigkeiten

Das Rathaus
Schloss Hrušovany im Jahr 2012
  • Schloss Hrušovany, das dreiflügelige, ursprünglich barocke Bauwerk aus dem Jahre 1669 wurde 1840 klassizistisch umgestaltet, 1893 renoviert. Es diente bis 1896 den Zwecken des Roten Kreuzes. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente es als Kaserne und Arbeitslager, seit 1986 ist der heruntergewirtschaftete Bau leerstehend.
  • barocke Pfarrkirche St. Stephan, die 1758 nach Plänen von Joseph Emanuel Fischer von Erlach vollendete Kirche ersetzte einen Vorgängerbau von 1339
  • barocke Statuengruppe der Hl. Dreifaltigkeit aus dem Jahre 1711
  • Grabkapelle und Ehrengrab von Max Dvořák auf dem Friedhof
  • Schloss Emin zámek (Emmahof), das vier Kilometer westlich im Wald gelegene neobarocke Schlösschen entstand 1882 für Eduard Khuen-Belasi. Die Innenausgestaltung erfolgte durch Alfons Mucha.
  • Villa des Direktors der Rohrbacher Zuckerfabrik von Adolf Loos (1918)
  • Bildsäulen (Gnadenstuhl auf Wolkensäule, hl. Florian (1714), hl. Felix, hl. Rochus, hl. Antonius (1724), Johann von Nepomuk (1714))
  • Rathaus (1855–1856)
  • Spital (1878) der barmherzigen Schwestern vom hl. Borromäus bis 1928, Umbau (1931)
  • Kriegerdenkmal (1926)[50]

Brauchtum

Reiches Brauchtum bestimmte den Jahreslauf und das Leben der 1945/46 vertriebenen Ortsbewohner:

  • Der Ort durfte vier Jahrmärkte abhalten. Diese fanden an den Donnerstagen nach Neujahr, am ersten Mai-Donnerstag, nach Romanus (9. August) und nach Andreas (30. November) statt.
  • Der Kirtag fand immer am ersten Sonntag nach St. Laurentius (10. August) statt.

Mit Grusbach / Hrušovany nad Jevišovkou verbundene Persönlichkeiten

Im Ort geboren

Mit dem Ort verbunden

Grabstein Max Dvořáks auf dem örtlichen Friedhof
  • Josef Silberbauer († 1805), schuf 1786 die Orgel in der Pfarrkirche St. Stephan
  • Alfons Mucha (1860–1939), stattete 1882 das Innere des neobarocken Schlösschens Emin zámek (Emmahof) aus (Vertreter des Jugendstils)
  • Max Dvořák (1874–1921), Kunsthistoriker und Historiker, Archivar, Schriftsteller, Hochschullehrer, Lehrer

Literatur

Kultur

  • Emma Brandl: Mein Heimatort Grusbach, Würzburg 1952.
  • Wenzel Max: Thayaland, Volkslieder und Tänze aus Südmähren, Germering 1972, Geislingen/Steige 1984.
  • Felix Bornemann: Kunst und Kunsthandwerk, Grusbach, C. Maurer Verlag, Geislingen/Steige 1990, S. 11 f. ISBN 3-927498-13-0.
  • Wolf Peperl: Unvergessenes Grusbach, Heidenheim 1986.

Geschichte

  • Karl Hörmann: Die Herrschaften Grusbach und Frischau unter den Herren Breuner (1622–1668), C. Maurer Druck und Verlag, Geislingen/Steige 1997, ISBN 3-927498-21-1.
  • Jasna Bradíková: 850 let Hrušovan nad Jevišovkou, MNV, Hrušovany nad Jevišovkou 1981 (zur 850-Jahrfeier).
  • Bruno Kaukal: Wappen und Siegel, Grusbach S. 83 f., Josef Knee, Wien 1992, ISBN 3-927498-19-X.
  • Anton Kreuzer: Geschichte Südmährens, Bd. I: Von der Frühzeit bis 1918, 1975.

Ältere Werke (vor 1945)

  • Georg Dehio, Karl Ginhart: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler in der Ostmark. 1941.
  • Erich Lupprich: 80 Jahre Zuckerfabrik Grusbach. 1931.
  • Jan Voženilek: O naší pozemkové reformě. Česká národohospodářská společnosť, Prag 1931 (über die Bodenreform der Tschechoslowakischen Republik 1930–31).
  • Gedenkbuch der Marktgemeinde Grusbach. 1924.
  • Znaimer Landlehrerverein (Hrsg.): Heimatskunde des politischen Bezirkes Znaim (Deutscher Antheil.), Kaiser-Jubiläums-Gedenkblatt 1898, Teil 1: Historischer Theil, Heft 4: Frischau, Grafendorf, Grusbach, Moskowitz, Probitz und die eingeschulten Gemeinden, Znaim 1899. (Google Books)
  • Gregor Wolny: Kirchliche Topographie von Mähren, meist nach Urkunden und Handschriften, 2. Abt., 2. Bd., Brünn 1858, S. 23, 142–147, 160 f.
  • Gregor Wolny: Die Markgrafschaft Mähren, topographisch, statistisch und historisch geschildert, Bd. III: Znaimer Kreis, Brünn 1837, S. 220–227. (Google Books)

Einzelnachweise

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