Guido Bellagi

Kardinal der römisch-katholischen Kirche From Wikipedia, the free encyclopedia

Guido Bellagi (auch: Guido Bellagius, Guido di Bellagio oder nach seinem Geburtsort Guido Florentino;* in Florenz; † Anfang 1158 in Rom) war ein italienischer Kardinal der römisch-katholischen Kirche im 12. Jahrhundert. Er diente unter mehreren Päpsten.

Leben

Papst Innozenz II. ernannte ihn im Konsistorium im Jahr 1138 zum Kardinalpriester von San Crisogono.

Er war in seiner langen Amtszeit unter verschiedenen Pontifikaten tätig und unterzeichnete zahlreiche päpstliche Bullen:

Guido Bellagi nahm an mehreren Papstwahlen teil:

  • 1143 – Wahl von Coelestin II.,
  • 1144 – Wahl von Lucius II.,
  • 1145 – Wahl von Eugen III.,
  • 1153 – Wahl von Anastasius IV.,
  • 1154 – Wahl von Hadrian IV.

Ab etwa 1155 war er Kardinalprotopriester, das heißt der ranghöchste Kardinalpriester.

Er starb Anfang 1158. Über sein genaues Todesdatum und seine Grabstätte ist nichts bekannt.

Literatur

  • Johannes M. Brixius: Die Mitglieder des Kardinalkollegiums von 1130–1181. Römische Quartalschrift, Supplementband 17, Herder, Freiburg im Breisgau 1912.

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