Streitkräfte Guyanas

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Die Streitkräfte Guyanas (englisch Guyana Defence Forces, abgekürzt GDF) sind das Militär der Kooperativen Republik Guyana. Sie gliedern sich in ein Heer, Küstenwache und Luftwaffe.

Schnelle Fakten Führung, Militärische Stärke ...
Guyana Streitkräfte Guyanas
Guyana Defence Forces
Führung
Oberbefehlshaber:Staatspräsident von Guyana
Militärischer Befehlshaber:Omar Khan (Brigadier)
Militärische Stärke
Aktive Soldaten:3.500[1]
Wehrpflicht:Nein
Wehrtauglichkeitsalter:Vollendetes 17.–25. Lebensjahr[1]
Haushalt
Militärbudget:243,5 Mio. US-Dollar (2024)[2]
Ausgabenanteil vom Steueraufkommen:3,67 % (2024)[2]
Anteil am Bruttoinlandsprodukt:3,67 % (2024)[2]
Geschichte
Gründung:1. November 1965
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Geschichte

Die GDF wurden am 1. November 1965 aufgestellt und wurde ursprünglich aus Mitgliedern der British Guiana Volunteer Force (BGVF), der Special Service Unit (SSU), der British Guiana Police Force (BGPF) und neu eingezogenen Zivilisten gebildet.

Sie ist in der heutigen Zeit eine Freiwilligenarmee und steht auch weiblichen Soldaten offen. Die Ausbildung der Mannschaften und Unteroffiziere erfolgt in Guyana, die Ausbildung der Heeres-Offiziere an der Royal Military Academy Sandhurst und die Ausbildung der Offiziere der Küstenwache am Britannia Royal Naval College. Das Motto der GDF ist „Service“.

Sie ist Mitglied des Council of South American Defense sowie der Caribbean Disaster Emergency Management Agency (CDEMA) und Teilnehmer am US-amerikanischen International Military Education and Training (IMET) Programm, dem kanadischen Military Training Assistance Program (MTAP) sowie einer chinesischen Initiative zur militärischen Ausbildung und Bereitstellung militärischer Ausrüstung. Darüber hinaus ist sie Partner der Caribbean Basin Security Initiative (CBSI).

Zu den Aufgaben der GDF zählt die Landesverteidigung, Aufrechterhaltung der Souveränität des Staates, der inneren Ordnung und Sicherheit sowie Unterstützung bei Notfällen und Katastrophen. Der Einsatz der GDF wird durch den Präsidenten und das Parlament beschlossen. Der Verteidigungsausschuss besteht aus dem Präsidenten, dem Ministerpräsidenten, dem Innenminister sowie drei weiteren hierfür ernannten Personen.

Ihren ersten größeren Einsatz hatte die GDF im Januar 1969, als sie beim Rupununi-Aufstand gegen die von Venezuela unterstützten Rupununi-Rebellen eingesetzt wurde. Der Aufstand wurde noch am selben Tag nach wenigen Stunden von der GDF niedergeschlagen.[3]

Im August 1969 wurde im Grenzkonflikt mit Surinam, mit der „Operation Climax“, das Gebiet um den New River und eine Landebahn bei Tigri von surinamischen Truppen befreit.

Organisation und Ausrüstung

Die Streitkräfte unterstehen dem jeweiligen guyanischen Ministerpräsidenten und ihr Oberbefehlshaber ist der guyanische Präsident. Sie unterliegen darüber hinaus keiner besonderen parlamentarischen Kontrolle.

Heer

Struktur

Dienststellen:

Bewaffnung

Gepanzerte Fahrzeuge:

Geschütze, Mörser und Raketenwerfer:

Infanteriewaffen:

Küstenwache

Die maritime Komponente der GDF wurde 1969 aufgestellt und 1990 in eine Küstenwache umgegliedert. Die Guyana Defence Force Coast Guard verfügt über folgende Schiffe und Boote:

Nachdem die GDFS Essequibo nicht mehr einsatzbereit ist, soll die Küstenwache 2021/22 neue Boote erhalten.[4]

Luftstreitkräfte

Das 1968 aufgestellte Air Corps betreibt 5 Flugzeuge und 2 Hubschrauber (Stand Mitte 2025).

Weitere Informationen Luftfahrzeug, Herkunft ...
LuftfahrzeugHerkunftVerwendungVersionAktivBestelltAnmerkungen
Flugzeuge
Tecnam P2012 Italien Italien Transport
Search and Rescue
1 [5]
Dornier 228 Deutschland Deutschland/
Indien Indien
Transport
Search and Rescue
HAL Do 228 2 [6]
Short Skyvan Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich Transport SC-7 Skyvan 3M 2 [7]
Hubschrauber
Bell 206 Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten Mehrzweckhubschrauber Bell 206B 1 [7]
Bell 412 Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten Mehrzweckhubschrauber Bell 412EPi 1 1 Maschine im Dezember 2023 abgestürzt[8][7]
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Commons: Streitkräfte Guyanas – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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