Günther Petzold
deutscher Szenenbildner und Hochschullehrer
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Günther Petzold (* 3. Dezember 1938 in Dresden) ist ein deutscher Szenenbildner und ehemaliger Hochschullehrer.
Leben und Werk
Petzold machte das Abitur und studierte von 1956 bis 1963 an der TH Dresden bei Ernst Alfred Mühler und Georg Nerlich Architektur in der Fachrichtung Theaterbau. Ab 1964 arbeitete er als Szenenbildner beim Deutschen Fernsehfunk, bis 1991 als Chefszenenbildner. Dabei erprobte er ab 1977 videospezifische Gestaltungsweisen.
Er war bis 1990 Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR und baute 1984 die zentrale Videowerkstatt des Verbands auf. Petzold war 1982/1983 und 1987/1988 auf der IX. und X. Kunstausstellung der DDR in Dresden vertreten.
1990 gehörte Petzold zu den Initiatoren des Zusammenschlusses West- und Ostberliner Medienkünstler zum Verein Videokunst und Multimedia Berlin e. V. Von 1994 bis 1996 hatte er an der Hochschule für Bildende Künste Dresden den Lehrauftrag »Videoexperimente« und ab 1995 eine Professur für Szenografie an der Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam-Babelsberg. Ab 2002 produzierte Petzold durch Musik, u. a. von John Cage, Luigi Nono und Karlheinz Stockhausen, inspirierte Bilder bzw. Bildfolgen.
Petzold lebt in Berlin.
Publikationen Petzolds
- Das großes Ost-West-Sandmännchen-Lexikon. Verlag für Berlin-Brandenburg, 2009, ISBN 978-3-86650-475-2
- Das Sandmännchen – Alles über unseren Fernsehstar. Edel Edition, 2009, ISBN 978-3-94137806-3
Literatur
- Dietmar Eisold (Hrsg.): Lexikon Künstler in der DDR. Verlag Neues Leben, Berlin, 2010, ISBN 978-3-355-01761-9, S. 703
Weblink
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Petzold, Günther |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Szenenbildner und Hochschullehrer |
| GEBURTSDATUM | 3. Dezember 1938 |
| GEBURTSORT | Dresden |