Skigebiet Schöneben

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Das Skigebiet Schöneben (italienisch Belpiano) am Reschenpass ist Mitglied der Ortler Skiarena und Zwei Länder Skiarena. Schöneben liegt zwischen 1460 und 2400 m s.l.m. und wird betrieben von der Schöneben AG. Es ist das Heimatskigebiet des Ski Club Haid.

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Charakteristik

Das Gebiet umfasst Pisten verschiedener Schwierigkeitsgrade. Neben einfachen Pisten findet man im Skigebiet auch anspruchsvolle und schwierige wie die Abfahrt ins Rojental. Diese umgangssprachlich auch als „Kanonenrohr“ bezeichnete Abfahrt ist bei Skifahrern besonders beliebt. Eine mittelschwere Talabfahrt bis an das Ufer des Reschensees weist einen eher naturnahen Verlauf auf.

Das Skigebiet erhielt mehrfach die Auszeichnung „Beste Pistenpflege“ mit dem Pistengütesiegel Gold. Die übliche Öffnungszeit des Skigebietes ist dank seiner außergewöhnlichen Höhenlage und Ausrichtung zwischen Anfang Dezember und dem Wochenende nach den Osterfeiertagen. In einigen Jahren geht die Öffnungszeit bis fast in den Mai.

Das Skigebiet hat drei Zugangspunkte, von Reschen am See, von Rojen und von St. Valentin auf der Haide.

Zur Saison 2017/2018 wurde das ursprünglich eigenständige Skigebiet Haideralm von der Schöneben AG übernommen. In der Saison 2018/2019 wurde auch die skitechnische Verbindung zwischen den beiden ehemals getrennten Skigebieten in Betrieb genommen.

Zur Wintersaison 2023/24 wurde, betrieben durch die Bergbahnen, am Talstationsstandort in St. Valentin das Apres-Ski Lokal "Level 1463" eröffnet und im Sommer 2024 wurde die Talabfahrt von der Haideralm nach St. Valentin verbreitert und ausgebaut.[1]

Im Sommer 2025 begannen die Bauarbeiten für einen Ersatz der Aufstiegsanlage Piz-Schöneben, die trotz zahlreicher Modernisierungen, die aktuell älteste bestehende Hauptanlage ist. Die neue Anlage mit 10er Gondeln soll zum Winter 2026/27 in Betrieb gehen, in die bestehende Talstation am Reschensee integriert werden und am Berg etwas näher an das Großraum-Restaurant Schöneben heranrücken. Außerdem wurde das Kinderland um ein weiteres Förderband in Richtung Jochbahn erweitert.[2]

Pisten

Das Skigebiet besteht aus 13 Pisten, darunter fünf blaue, fünf rote und drei schwarze, davon eine unpräpariert.

Aktuelle Lifte

Weitere Informationen Typ, Name ...
Typ Name Baujahr Talstation Bergstation Länge Geschwindigkeit
6EUB Piz-Schöneben[3] 1988 1495 meter 2108 meter 2330 meter 5 Meter/Sekunde
6EUB St. Valentin-Haideralm[4] 1995 1464 meter 2156 meter 2212 meter 5 Meter/Sekunde
10EUB St. Valentin-Schöneben[5] 2018 1481 meter 1902 meter 4279 meter 6 Meter/Sekunde
10EUB Höllental[6] 2018 1902 meter 2315 meter 1360 meter 6 Meter/Sekunde
6CLD Jochbahn[7] 2009 2064 meter 2336 meter 1325 meter 5 Meter/Sekunde
6CLD Fraitenbahn[8] 2004 1020 meter 5 Meter/Sekunde
4CLD Rojen[9] 2001 1378 meter 5 Meter/Sekunde
3CLF Zwölferkopf[10] 1995 1159 meter 2 Meter/Sekunde
1SL Valatschlift[11] 1968 2141 meter 2180 meter 185 meter 2 Meter/Sekunde
1SL Pofellift II[12][13] 1507 meter 1574 meter 570 meter 2 Meter/Sekunde
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Stillgelegte Lifte

Weitere Informationen Baujahr, Stilllegung ...
Baujahr Stilllegung Talstation Bergstation Länge Geschwindigkeit
erster Schönebenlift 1959 1960
alter Schönebenlift 1960 1965
Gamplift
Hauslift 1965 1975
alter Außerlift 1970 1981
Doppellift 1975 2004
Außerlift 1981 2009
alter Rojenlift[13] 1973 2001
Haideralm[14] 1990 2018 2153 meter 2451 meter 298 meter 2,10 Meter/Sekunde
Seebodenlift[15] 2017 2411 meter 2649 meter 643 meter 2,30 Meter/Sekunde
Panoramalift[16] 1972 2018 2050 meter 2241 meter 574 meter 2,30 Meter/Sekunde
Hasenlift[17] 1954
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Hütten

Zehner-, Elfer- und Zwölferkopf

Auf dem Plateau befindet sich das ganzjährig geöffnete Skihaus Schöneben mit einem Self Service Restaurant sowie die Rojenhütte mit Iglu-Bar an der Talstation. Das obere Skihaus ist im Sommer Ausgangspunkt zahlreicher Hochgebirgswanderungen, unter anderem zur Rojener Sonnenuhr bestehend aus Zehner-, Elfer- und Zwölferkopf oder als Verbindungstour über dem Höhenweg zur Haideralm, sowie Startpunkt mehrerer anspruchsvoller Singletrails für Mountainbikefahrer. Auch an der Bergstation auf der Haideralm gibt es eine Berghütte.

Siehe auch

Einzelnachweise

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