Dill-Zeitung

deutsche lokale Tageszeitung From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Dill-Zeitung (DZ) ist eine 1842 erstmals erschienene Tageszeitung mit Lokalberichterstattung für die Städte Dillenburg, Haiger und ihre Umgebung. Sie gehört heute zur Zeitungsgruppe Lahn-Dill des Medienunternehmens VRM und erscheint als Kopfblatt der Wetzlarer Neuen Zeitung. Die verkaufte Auflage betrug im vierten Quartal 2018 5700 Exemplare.[1] Unter dem Druck- und Verlagshaus E. Weidenbach war die Dill-Zeitung bis 2016 selbstständig und gab bis 2014 die Kopfblätter Herborner Echo und Haigerer Kurier heraus.

Schnelle Fakten
Dill-Zeitung
Logo
Beschreibung deutsche Tageszeitung
Verlag VRM Wetzlar GmbH
Erstausgabe 1842
Gründer Eberhard Ernst Christian Weidenbach
Erscheinungsweise täglich, Montag bis Samstag
Chefredakteur Frank Kaminski
Weblink www.mittelhessen.de
ZDB 529637-7
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Pressehaus der Dill-Zeitung in Dillenburg

Geschichte

Logos von Dill-Zeitung, Herborner Echo und Haigerer Kurier

1842 richtete Eberhard Ernst Christian Weidenbach die erste Dillenburger Druckerei in der Hauptstraße 101 ein. Bereits 1839 war das Dillenburger Wochenblatt gegründet worden, das später in Zeitung für das Dillthal und dann in Dill-Zeitung umbenannt wurde. Als Dill-Zeitung erschien sie am 1. Dezember 1950 erstmals. Ab 1992 waren das Herborner Echo[2] („Lokalzeitung für die Region Herborn“) und der Haigerer Kurier[3] („Lokalzeitung für die Region Haiger“) Kopfblätter der Dill-Zeitung („Lokalzeitung für die Region Dillenburg“). Beide wurden zum 1. November 2014 eingestellt. Für alle drei Titel führte der Verlage die gemeinsame Webseite dill.de.

Logo des Verlagshauses (bis 2016)

Die Druck- und Verlagshaus E. Weidenbach GmbH & Co. KG wurde zum 1. Juli 2016 durch die Wetzlardruck GmbH übernommen und in ihre Zeitungsgruppe Lahn-Dill integriert, wobei diese ihre Konkurrenztitel aufgab. Bereits einige Jahre zuvor war die Wetzlardruck an am Verlagshaus Weidenbach finanziell beteiligt, lieferte bereits den Mantel und druckte die Zeitungen, damals mit einer Auflage von etwa 8.600 Exemplaren. Durch die Übernahme der Wetzlardruck durch den VRM-Konzern 2018 ist auch die Dill-Zeitung nun Teil davon.

Gegenwart und Organisation

Der Mantel wird von der Zentralredaktion der Zeitungsgruppe Lahn-Dill in Wetzlar produziert, bei der auch der Posten des Chefredakteurs liegt. Der für den Bereich der Dill-Zeitung verantwortlichen Lokalredaktion steht ein Redaktionsleiter vor. Ihm unterliegen Redakteure mit lokalen Zuständigkeiten, außerdem sind freie Mitarbeiter für das Blatt tätig.

Auflage

Die Dill-Zeitung hat in den vergangenen Jahren erheblich an Auflage eingebüßt. Die verkaufte Auflage ist in den letzten 10 Jahren um durchschnittlich 3,3 Prozent pro Jahr gesunken. Von Ende 2017 bis Ende 2018 lag die Abnahme bei 6,8 Prozent. Sie lag bei der letzten Meldung im 4. Quartal 2018 bei 5700 Exemplaren. Der Anteil der Abonnements an der verkauften Auflage lag bei 93,3 Prozent.

Entwicklung der verkauften Auflage[4]
1998199920002001200220032004200520062007200820092010201120122013201420152016201720182019202020212022202320242025
8904 8681 8493 8325 8205 8103 7982 7772 7619 7396 7207 6975 6755 6535 6321 6116 5700

Literatur

  • Gerd Andriessens: 100 Jahre W. Ernst Haas & Sohn. Sonderdruck. [o. O.] 1954, OCLC 1071005139 (aus: Dill-Zeitung vom 26. Mai 1954).
  • Internetauftritt der Dill-Zeitung (abgeschaltet seit 10. Dezember 2018, nur noch allgemeine Inhalte über die Startseite von www.mittelhessen.de abrufbar)

Einzelnachweise

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