Erste Erfahrungen bei internationalen Meisterschaften sammelte Hammou Boutayeb vermutlich bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften 1989 in Stavanger, bei denen er nach 42:07 min auf den 55. Platz im Langrennen gelangte. Im Juli gewann er bei den Spielen der Frankophonie in Casablanca in 28:55,61 min die Silbermedaille im 10.000-Meter-Lauf hinter seinem Landsmann Brahim Boutayeb und auch bei den Arabischen Meisterschaften im Oktober musste er sich in 29:43,7 min nur Boutayeb geschlagen geben. Im Jahr darauf wurde er bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften in Aix-les-Bains nach 34:55 min Zwölfter und im Juli siegte er in 27:26,43 min über 10.000 Meter bei den Goodwill Games in Seattle. 1991 gewann er bei den Hallenweltmeisterschaften in Sevilla in 7:43,64 min die Silbermedaille im 3000-Meter-Lauf hinter dem Iren Frank O’Mara, ehe er kurz darauf bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften in Antwerpen nach 34:28 min auf den zehnten Platz gelangte. Im Juli siegte er mit neuem Spielerekord von 28:24,19 min bei den Mittelmeerspielen in Athen über 10.000 Meter und anschließend belegte er bei den Weltmeisterschaften in Tokio in 28:12,77 min im Finale den achten Platz. Im Jahr darauf wurde er bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften 1992 in Boston nach 27:54 min 22. und im Sommer nahm er an den Olympischen Sommerspielen in Barcelona teil und kam dort im Finale über 10.000 Meter nicht ins Ziel. Bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften 1993 in Amorebieta-Etxano lief er nach 34:15 min auf Rang 27 ein und im Juni gewann er bei den Mittelmeerspielen in Narbonne in 28:49,94 min die Silbermedaille über 10.000 Meter hinter seinem Landsmann Khalid Skah. Im Jahr darauf gelangte er bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften in Budapest nach 35:59 min auf Rang 31 und im Juli siegte er bei den Goodwill Games in St. Petersburg in 28:10,89 min erneut über 10.000 Meter. Anschließend gewann er bei den Spielen der Frankophonie in Bondoufle in 28:35,88 min die Silbermedaille hinter seinem Landsmann Salah Hissou. Bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften 1995 in Durham wurde er nach 35:47 min 39. im Einzelbewerb und sicherte sich in der Teamwertung die Silbermedaille hinter dem kenianischen Team. 1996 beendete er dann seine aktive sportliche Karriere im Alter von 40 Jahren.