Handball-DDR-Oberliga (Männer) 1969/70
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Die Handball-DDR-Oberliga der Männer ermittelte in der Saison 1969/70 den Meister der DDR im Hallenhandball.
Saisonverlauf
Vor der Saison war die Mannschaft des ASK Vorwärts von Ost-Berlin nach Frankfurt (Oder) versetzt worden. Diese Versetzungen von Sportclubs bzw. einzelner Sportsektionen dienten in den sozialistischen Staaten, in denen das Leistungssportsystem ähnlich der Wirtschaft nach planwirtschaftlichen Aspekten organisiert war, als Mittel zum Zweck und wurden vor allem in den 1950er und 1960er Jahren verstärkt angewandt.
Die Oberliga wurde mit zehn Mannschaften ausgetragen, die in Hin- und Rückspielen gegeneinander antraten. Der Titelverteidiger SC Dynamo Berlin wurde vom SC Magdeburg, der erstmals Meister wurde, entthront. Die beiden Aufsteiger BSG ZAB Dessau und BSG Chemie Premnitz landeten nach Abschluss der Punktspiele auf den beiden letzten Plätzen. In der neu eingeführten Relegationsrunde mussten sie sich mit den beiden Staffelsiegern der Nord- und Südliga auseinandersetzen, wobei sich Chemie Premnitz den Klassenerhalt sichern konnte.