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Hans Schnopfhagen

österreichischer Komponist und Heimatdichter From Wikipedia, the free encyclopedia

Hans Schnopfhagen (* 17. Jänner 1845 in Oberneukirchen, Oberösterreich; † 27. Juni 1908 in Sankt Veit im Mühlkreis, Oberösterreich) war ein österreichischer Komponist, Heimatdichter und Pädagoge.

Gedenktafel am Geburtshaus von Hans Schnopfhagen.
Schnopfhagendenkmal am Hansberg

Schnopfhagen war als Lehrer tätig und hatte sich früh mit Gesang und Musik beschäftigt. Seine erste Stelle erhielt er als Schulgehilfe in Niederwaldkirchen, ab 1867 in Bad Leonfelden. Dort lernte er den Volksdichter und Brauchtumspfleger Hans Zötl kennen.

Hans Schnopfhagen war in Folge als Oberlehrer in St. Veit im Mühlkreis tätig. Dort gründete er das „Stelzhamer-Quartett“, für welches er zahlreiche Mundartgedichte vertonte. Darunter auch der Hoamatgsang, der seit 1952 die oberösterreichische Landeshymne ist.

Außerdem gründete er 1873 in seinem Heimatort Oberneukirchen den „Liederkranz Oberneukirchen“, dessen Chorleiter er bis zu seinem Tod war. 1907 wurde Schnopfhagen die Ehrenbürgerschaft von Oberneukirchen verliehen.

Literatur

Commons: Hans Schnopfhagen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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