Hartwig Gebhardt
deutscher Medienhistoriker
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Hartwig Gebhardt (geboren 1943 in Ehrenberg (Altenburg)) ist ein deutscher Medienhistoriker.
Leben
Hartwig Gebhardt studierte ab 1962 Geschichte, Soziologie und Politische Wissenschaften an der Universität Hamburg und wurde 1970 mit einer Dissertation über den Liberalismus in der Revolution von 1848/49 in Deutschland promoviert. Er arbeitete als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Deutschen Presseforschung an der Universität Bremen. Er habilitierte sich 1988 und wurde 1995 zum apl. Professor ernannt.
Schriften (Auswahl)
- Revolution und liberale Bewegung : die nationale Organisation der konstitutionellen Partei in Deutschland 1848/49. Bremen : Schünemann, 1974 Zugl.: Hamburg, Univ., Diss., 1974
- Zeitungen und Journalismus in Bremen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. In: Bremisches Jahrbuch Band 57, 1979, S. 183–246
- Flugblattpropaganda im 2. Weltkrieg : Katalog zur Ausstellung der Gesellschaft für Deutsche Presseforschung Bremen in Zusammenarbeit mit dem Gutenberg-Museum Mainz; Bremen, 15. Februar bis 10. März 1980. Bremen : Ges. für Dt. Presseforschung, 1980
- Nationalsozialistische Werbung in der Arbeiterschaft. Die Illustrierte „ABZ – Arbeit in Bild und Zeit“. In: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte, Jg. 33, Heft 2, 1985
- Der Weg nach rechts. Anmerkungen zur politischen Funktion der bürgerlichen Zeitungen Bremen von 1928–1932. in: Bremisches Jahrbuch, Bd. 69, 1990
- Mir fehlt eben ein anständiger Beruf : Leben und Arbeit des Auslandskorrespondenten Hans Tröbst (1891–1939) ; Materialien zur Sozial- und Kulturgeschichte des deutschen Journalismus im 20. Jahrhundert. Bremen: Ed. Lumière, 2007
Literatur
- Jürgen Schlimper: Hartwig Gebhardt zum Professor ernannt, Publizistik, 40 (1995), S. 488
Weblinks
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Gebhardt, Hartwig |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Medienhistoriker |
| GEBURTSDATUM | 1943 |
| GEBURTSORT | Ehrenberg (Altenburg) |