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Heidi Sørensen

norwegische Naturschützerin und Politikerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Heidi Sørensen (* 14. Februar 1970 in Levanger; † 25. April 2026 in Oslo) war eine norwegische Naturschützerin und Politikerin der Sosialistisk Venstreparti (SV). Von Oktober 2007 bis April 2012 war sie Staatssekretärin in der Regierung Stoltenberg II. Sørensen war von 2001 bis Oktober 2005 sowie von 2012 bis 2013 Abgeordnete im Storting.

Heidi Sørensen, 2011

Leben

Im Jahr 1992 schloss Sørensen ihr Studium der Geschichte und Politikwissenschaften ab. Parallel dazu engagierte sie sich politisch im Lager der EU-Gegner sowie im Umwelt- und Naturschutz. So saß sie zwischen 1991 und 1995 im Vorstand der EU-kritischen Organisation Nei til EU. Von 1993 bis 1995 fungierte sie als Vorsitzende des norwegischen Jugendumweltschutzverbandes (Natur og Ungdom). Anschließend stand sie bis 1998 der Mutterorganisation, dem Norges Naturvernforbund, vor. In der Zeit zwischen 1998 und 2001 war sie Geschäftsführerin des Unternehmens Grønt Lys.[1]

Bei der Parlamentswahl 2001 zog sie erstmals in das norwegische Nationalparlament, das Storting, ein. Dort vertrat sie den Wahlkreis Oslo und wurde Mitglied im Verkehrsausschuss. Zudem gehörte sie dem SV-Fraktionsvorstand an.[1] Die Zeitung Aftenposten bezeichnete Sørensen als die erste bekannte Umweltschutzaktivistin, die ins Storting einzog.[2] Bei der Wahl 2005 verlor sie ihr festes Mandat und wurde stattdessen erste Vararepresentantin, also Ersatzabgeordnete, der SV in Oslo. Als solche kam sie von Oktober 2005 bis Oktober 2007 zu einem festen Einsatz als Vertretung ihrer Parteikollegin Kristin Halvorsen, die als Regierungsmitglied ihr Mandat ruhen lassen musste. Sie war in dieser Zeit Mitglied im Energie- und Umweltausschuss.[1]

Am 18. Oktober 2007 wurde Sørsensen zur Staatssekretärin in der Regierung Stoltenberg II ernannt. Als solche war sie im Umweltschutzministerium, zunächst unter Minister Erik Solheim, tätig. Ab März 2012 setzte sie dies unter Minister Bård Vegar Solhjell fort. Ihre Amtszeit endete am 27. April 2012.[3] Da Sørsensen bei der Stortingswahl 2009 erneut erste Vararepresentantin geworden war und Kristin Halvorsen weiter Mitglied der Regierung war, kam sie anschließend bis zum Ende des Legislaturperiode im September 2013 wieder zu einem Einsatz im Storting. Sørensen wurde Mitglied im Ausschuss für Kirche, Bildung und Forschung.[1]

Von 2013 bis 2016 war sie bei der Umweltschutzorganisation WWF tätig. Im Januar 2017 wurde sie Leiterin des Klimaetaten in Oslo, einer damals neu geschaffenen Klimabehörde der Kommune Oslo.[4] Im Jahr 2022 wurde sie für weitere sechs Jahre in dieser Position bestätigt.[5]

Sørensen starb im April 2026 im Alter von 56 Jahren nach einer mehrjährigen Krebserkrankung.[6]

Commons: Heidi Sørensen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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