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Heinrich Krause (Theologe)

deutscher lutherischer Theologe From Wikipedia, the free encyclopedia

Heinrich Krause (* 2. Juni 1816 in Weißensee bei Berlin; † 8. Juni 1868 ebenda) war ein lutherischer Theologe.

Leben

Krause besuchte zunächst eine Privatschule, bevor er 1833 an das Gymnasium zum Grauen Kloster kam. Dieses schloss er 1834 ab und ging dann an die Berliner Universität. Er studierte dort Theologie und war insbesondere Schüler von August Neander. 1839 bestand er das Theologische Examen mit Auszeichnung. Am 7. April 1745 wurde er zum Lic. theol. graduiert. Insbesondere August Twesten wendete sich gegen seine Habilitation, weshalb er seine akademische Laufbahn in Berlin aufgeben musste. Von 1845 bis 1854 war er unter anderem als Prediger in Berlin aktiv, so in der Nikolaikirche. Spätestens ab 1846 trat er in Zeitschriften schriftstellerisch in Erscheinung.

Krause wurde 1848 Mitherausgeber der Zeitschrift für die unirte evangelische Kirche. Mit Ludwig Jonas besorgte er die Herausgabe der Zeitschrift bis 1852. Von 1851 bis 1853 war er Herausgeber der Zeitschrift Der Protestant: Ein Kirchenblatt für das evangelische Volk. Beide Zeitschriften gingen 1854 in der Protestantischen Kirchenzeitung für das evangelische Deutschland auf, zu deren Redaktion er neben Ludwig Jonas, Heinrich Eltester (1812–1869) und Adolf Sydow gehörte.

Krause war ab 1848 im Berliner Unionsverein und ab 1863 auch im Deutschen Protestantenverein organisiert. Von 1861 bis 1863 war er außerdem Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses. 1864 erhielt er von der Universität Zürich die theologische Ehrendoktorwürde.

Werke (Auswahl)

Seine Veröffentlichungen finden sich hauptsächlich in Zeitschriften.

  • Was thut der protestantischen Kirche vor Allem Noth? In: Schriften des Berliner Unionsvereins. Büsching und Gallenkamp, Berlin 1865.

Literatur

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