Heinz Jäckel

Schweizer Elektroniker und Professor der ETH Zürich From Wikipedia, the free encyclopedia

Heinz Jäckel (* 7. Juli 1947 in Basel) ist ein emeritierter ordentlicher Professor der ETH Zürich.

Heinz Jäckel (1997)

Heinz Jäckel studierte an der Abteilung für Elektrotechnik der ETH Zürich. Er promovierte 1979 mit einer Arbeit zur Photonenstatistik und dem dynamischen Verhalten von Halbleiterlasern. Jäckel arbeitete anschliessend für IBM Research – Zurich in Rüschlikon und das IBM Forschungslabor in Yorktown (USA). Er forschte auf dem Gebiet des Schaltungsentwurf für Josephson-Junction-Computer unter Ausnutzung des makroskopischen Quantentunnelns. Weitere seiner Arbeiten galten GaAs-Mesfet Logik-ICs und der Optoelektronik, dort speziell Halbleiterlaser im kurzwelligen Spektrum, Ultra High Speed Diodenlader und Photodetektoren.[1]

Die ETH berief Heinz Jäckel im Juni 1993 als ordentlichen Professor für Analog-Elektronik an ihr Institut für Elektronik. Dort leitete er die Fachgruppe High Speed and Analog Electronics. Jäckels Beiträge befassten sich schwerpunktmässig mit der Entwicklung ultra schneller Transistoren und Schaltungen in im Multigigabit Frequenzbereich, darunter fallen auch Anwendungen im Mobilfunkbereich. Die Arbeiten zu optischen und optoelektronischen Bauelementen in der Sensorik, führten zu integrierte optische Schaltungen für die Datenübertragung, wobei ein Hauptziel das voll-optische Signalprozessing und Übertragungsraten im Bereich von Terabit/s das Ziel waren.

Heinz Jäckel ist Mitglied des IEEE und war in der Departementsleitung des ITET, sowie Stellvertreter des Departementvorstehers und Studiendelegierter[2]. Er brachte sich auch in der Forschungs- und Planungskommission der ETH ein.

Werke

  • Lichtemissionsrauschen und dynamisches Verhalten von GaAlAs-Heterostruktur-Diodenlasern im Frequenzbereich von 10 MHz bis 8 GHz (Dissertation). ETH Zürich, Zürich 1979, doi:10.3929/ethz-a-000211180O (307 S.).

Einzelnachweise

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