Helmut Ehrhardt
deutscher Physiker
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Leben
Ehrhardt wurde 1959 an der Universität Bonn mit der Arbeit Temperaturabhängigkeit der Massenspektren von Kohlenwasserstoffmolekülen und ihre Deutung im Rahmen der statistischen Theorie zum Dr. rer. nat. promoviert, sein Doktorvater war Wolfgang Paul. Anschließend war er Assistent an der Universität Freiburg im Breisgau, wo er sich 1966 habilitierte und seine Lehrtätigkeit begann. 1968 erhielt er eine ordentliche Professur an der Universität Mainz. Im September 1970 wurde er zum Gründungspräsidenten der Doppeluniversität Trier-Kaiserslautern berufen. Von 1971 bis 1973 war er zudem Präsident der International Conference on the Physics of Electronic and Atomic Collisions. Nachdem die Universität Kaiserslautern 1975 eigenständig und Ehrhardt dort ordentlicher Professor für Experimentalphysik wurde, blieb er bis 1981 ihr Präsident. Von 1983 bis 1986 war er Mitglied des Wissenschaftsrates, von 1989 bis 1995 Vizepräsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft.
Auszeichnungen
- 1977: Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland
- 1982: Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz
- 1984: Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz
- 2010: Goldplakette der Stadt Kaiserslautern
- Ehrensenator der Technischen Universität Kaiserslautern
Literatur
- Ehrhardt, Helmut. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 258.
Weblinks
- Nachruf der Universität Kaiserslautern (PDF) – pro-physik.de
- Helmut Ehrhardt im Mainzer Professorenkatalog
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Ehrhardt, Helmut |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Physiker und Hochschullehrer |
| GEBURTSDATUM | 28. April 1927 |
| GEBURTSORT | Darmstadt |
| STERBEDATUM | 5. Mai 2011 |
| STERBEORT | Kaiserslautern |