Herderdenkmal (Weimar)
Denkmal in Weimar, Thüringen
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Das Herderdenkmal auf dem Herderplatz in Weimar erinnert an den deutschen Dichter Johann Gottfried Herder. Das klassizistische Standbild wurde 1850 nach einem Entwurf von Ludwig Schaller errichtet. Es ist das älteste Herderdenkmal Deutschlands.

Beschreibung
Das Denkmal befindet sich auf dem Herderplatz in der Weimarer Altstadt vor der Stadtkirche St. Peter und Paul, auch genannt Herderkirche.
Die überlebensgroße Figur aus Bronze steht auf einen hohen, zweistufigen Sockel. Herder ist in einen Mantel gekleidet, den Kopf leicht nach links gewandt. Die rechte Hand liegt auf der Brust, die linke Hand hält ein Blatt mit seinem Motto Licht, Liebe, Leben. Das rechte Bein ist als Standbein zurückgesetzt, das linke Bein als Spielbein leicht vorgesetzt. Er ist bekleidet mit hohen Stiefeln, Kniebundhosen, Jacke und Halsbinde sowie einem weiten Mantel, den er über seine linke Schulter geworfen hat.
Der Sockel trägt folgende Inschrift:
IOH. GOTTFR. V. HERDER
GEB. MOHRUNGEN 25 AUG. 1744
GEST. WEIMAR 18 DEC. 1803
VON DEUTSCHEN ALLER LANDE
Die Tafel des Sockels ist mit einem vergoldeten Lorbeerkranz dekoriert.
Literatur
- Dehio-Vereinigung (Hrsg.): Georg Dehio. Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Thüringen II. Deutscher Kunstverlag, Berlin 2025, ISBN 978-3-422-80272-8.
Weblinks