Hewitt-Satellitenkamera

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Die Hewitt-Satellitenkamera wurde in den 1960er-Jahren von Joseph Hewitt (1912–1975) in England entwickelt und zwei Exemplare für Zwecke der Satellitengeodäsie gebaut.

Die Kameras besitzen eine Schmidt-Optik mit Bildfeldebner von 24,8 Zoll Apertur (63 cm), ein Öffnungsverhältnis von 1:1, ein Bildfeld von 10° und sind vergleichbar den bekannteren Baker-Nunn-Kameras des SAO (USA).[1] Ihre dreiachsige Montierung wird aber nicht den Satelliten nachgeführt, um die Fehler der Bewegungskompensation zu vermeiden. Sie kann daher nicht so gut schwache Satelliten beobachten, dafür aber genauer als 1".[2]

Eingesetzt wurde die am Royal Radar Establishment im südenglischen Malvern entwickelte Kamera u. a. in Edinburgh (Schottland), am Royal Greenwich Observatory (Herstmonceux) und auf australischen Satellitenstationen.

Siehe auch: Satellitenbeobachtung

Einzelnachweise

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