Hofmark Obing
Hofmark in Obing
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Die Hofmark Obing war eine Hofmark in Obing, einer Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Traunstein.

Geschichte
Hans Suntheimer von Brunn gelang es 1540 von Herzog Wilhelm IV. für Obing das Hofmarktsrecht zu erlangen.
Das Kloster Seeon kaufte 1662 für 7000 fl von Adolph Weiler die offene Hofmark, die ausschließlich den Ort Obing umfasste. Sie hatte 37 Gerichtsuntertanen, von denen dem Kloster Seeon gleichzeitig 29 grundbar waren.
Das Kloster Seeon wurde 1803 mit der Säkularisation in Bayern aufgehoben und damit auch die Hofmark aufgelöst. Der Besitz wurde zu großen Teilen versteigert.
Siehe auch
Literatur
- Klaus Wollenberg: Aspekte der Wirtschafts- und Sozialgeschichte des Klosters Seeon. In: Hans von Malottki (Hrsg.): Kloster Seeon. Beiträge zu Geschichte, Kunst und Kultur der ehemaligen Benediktinerabtei. Anton H. Konrad, Weißenhorn 1993, ISBN 3-87437-346-0, S. 157.
- Gotthard Kießling, Dorit Reimann: Landkreis Traunstein (= Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege [Hrsg.]: Denkmäler in Bayern. Band I.22). Kunstverlag Josef Fink, Lindenberg im Allgäu 2007, ISBN 978-3-89870-364-2, S. 270.