Hőgyész

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Hőgyész ist eine ungarische Großgemeinde im Kreis Tamási im Komitat Tolna.

Schnelle Fakten Basisdaten, Struktur und Verwaltung (Stand: 2024) ...
Hőgyész
Hőgyész (Ungarn)
Hőgyész (Ungarn)
Hőgyész
Basisdaten
Staat: Ungarn Ungarn
Region: Südtransdanubien
Komitat: Tolna
Kleingebiet bis 31.12.2012: Tamási
Kreis: Tamási
Koordinaten: 46° 30′ N, 18° 25′ O
Fläche: 37,15 km²
Einwohner: 2.501 (1. Jan. 2025)
Bevölkerungsdichte: 67 Einwohner je km²
Telefonvorwahl: (+36) 74
Postleitzahl: 7191
KSH-kód: 26055
Struktur und Verwaltung (Stand: 2024)
Gemeindeart: Großgemeinde
Bürgermeister: Szabolcs Máté[1] (parteilos)
Postanschrift: Kossuth Lajos utca 1
7191 Hőgyész
Website:
(Quelle: II. Detailed data of localities In: Detailed Gazetteer of Hungary. Hungarian Central Statistical Office)
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Geografische Lage

Hőgyész liegt 27 Kilometer nordwestlich des Komitatssitzes Szekszárd und 18 Kilometer südöstlich der Kreisstadt Tamási. Nachbargemeinden sind Szárazd, Diósberény, Kalaznó, Tevel, Mucsi, Szakály und Szakály.

Geschichte

Die geschichtliche Vergangenheit weist auf die frühe Árpádenzeit hin. Schon in der Zeit vor dem Königreich wohnten hier Völker, die mit Pelzen des Hermelins der fürstlichen Familie zollten. Die Jäger des Hermelins, ung. „hölgymenyét“, nannte man damals ungarisch „hölgyész“ (hőgyész). Deren Andenken bewahrt bis auf den heutigen Tag die Gemeinde in ihrem Namen, der Ansiedlungsort der Hermelinjäger. Hőgyész war zur Zeit seiner ersten urkundlichen Erwähnung eine entvölkerte Ortschaft und ihr erstes Zeitalter war abgelaufen. Von neuem besiedelt, wurde sie bis zur Besetzung durch die Türken, eine zur Burgherrschaft von Simontornya gehörende Ortschaft. Die Türkenherrschaft bedeutet den Untergang und das Ende der ganzen mittelalterlichen ungarischen Ansiedlung. Das auf seinen Ruinen sich festgesetzte neue Volk schuf im 18. Jahrhundert die Epoche des neuzeitlichen Dorfes, dann Marktes mit deutscher Bevölkerung.[2]

Im Jahr 1913 gab es in der damaligen Großgemeinde 609 Häuser und 3959 Einwohner auf einer Fläche von 6079 Katastraljochen.[3] Sie gehörte zu dieser Zeit zum Bezirk Simontornya im Komitat Tolna.

Gemeindepartnerschaft

Sehenswürdigkeiten

  • Brunnen (Hermelines kút), erschaffen von József Garányi und Katalin G. Staindl
  • Getreidespeicher (denkmalgeschützt)
  • Marienstatue, erschaffen von András Sinkó
  • Reliefskulptur Múzsák, erschaffen von Katalin G. Staindl
  • Römisch-katholische Kirche Szent Kereszt felmagasztalása, erbaut 1799
  • Römisch-katholische Kapelle Szentháromság és Segítő Szűz Mária Neve, erbaut 1745 im barocken Stil
  • Schloss der Grafen Apponyi (Apponyi-kastély)
  • Schloss Liechtenstein (Liechtenstein-kastély)
  • Skulptur Bőség, erschaffen von László Marton
  • Skulpturen Juhász, Marokszedő und Zászlótartó, erschaffen von Pál Pátzay
  • Synagoge
  • Weltkriegsdenkmäler zum Gedenken der Opfer der beiden Weltkriege

Verkehr

Durch den Ort führt die Hauptstraße Nr. 65. Der nächstgelegene Bahnhof, Szakály-Hőgyész an der Bahnstrecke Budapest–Szentlőrinc, befindet sich vier Kilometer nordwestlich in Szakály.

Literatur

  • Hőgyész – Településképi Arculati Kézikönyv. Hrsg. von der Gemeindeverwaltung, Hőgyész 2017.
  • Josef Hoben: Mercystetten - Högyész: Geschichte eines Dorfes in der „Schwäbischen Türkei“. Selbstverlag, Uhldingen 1989.
Commons: Hőgyész – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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