Prostacyclin-Rezeptor

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Der Prostacyclin-Rezeptor (oder abgekürzt: IP-Rezeptor) ist ein zellmembranständiger G-Protein-gekoppelter Rezeptor in Wirbeltieren, der die Wirkungen des Prostacyclins vermittelt. Er gehört zu der Obergruppe der Prostaglandin-Rezeptoren.

Schnelle Fakten Eigenschaften des menschlichen Proteins, Bezeichner ...
Prostacyclin-Rezeptor
[[Datei:|250x200px|Prostacyclin-Rezeptor]]
Prostacyclin-Rezeptor
Eigenschaften des menschlichen Proteins
Masse/Länge Primärstruktur 383 Aminosäuren
Sekundär- bis Quartärstruktur multipass Rezeptor
Bezeichner
Gen-Name
Externe IDs
Vorkommen
Homologie-Familie Hovergen
Übergeordnetes Taxon Wirbeltiere[1]
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Er vermittelt u. a. folgende Wirkungen des Prostacyclins:

  • die schmerzverstärkende Wirkung des Prostacyclins an sensiblen Nerven (wie der EP1-Rezeptor die schmerzverstärkende Wirkung des PGE2 vermittelt).
  • die Hemmung der Säuresekretion des Magens (wie der EP3-Rezeptor für das PGE2).
  • die Hemmung der Kontraktion glatter Gefäßmuskelzellen mit Vasodilatation.
  • in Thrombozyten die Hemmung der Thrombusbildung.

Agonist

Selexipag ist ein oraler selektiver Rezeptor-Agonist. Über die Aktivierung des Prostacyclin-Rezeptors kann er eine normalerweise durch Prostacyclin vermittelte Vasodilatation im pulmonalen arteriellen Kreislauf auslösen, die den Blutdruck bei einer pulmonalen Hypertonie zu senken vermag. Eine französische multizentrische randomisierte doppelblinde Placebo-kontrollierte klinische Phase-III-Studie („GRIPHON-Studie“) mit 1.156 Patienten zeigte einen signifikanten positiven Effekt mit einer Hazard ratio von 0,60 unter Selexipag (der primäre Endpunkt wurde in 27,0 % unter Selexipag und in 41,6 % unter Placebo erreicht).[2]

Einzelnachweise

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