Ichthyologie
Wissenschaftsbereich der Zoologie, der sich mit Fischen beschäftigt
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Die Ichthyologie (griechisch ἰχθῦς ichthŷs oder ἰχθύς ichthýs, deutsch ‚Fisch‘ und -logie), auch Fischkunde, ist ein Teilgebiet der Zoologie, das sich mit den Fischen unter natürlichen und künstlichen Lebensbedingungen beschäftigt. Die Praxis der Ichthyologie steht in Verbindung mit der Limnologie, Meeresbiologie und der Meereskunde.
Geschichte
Zu den ersten fischkundlichen Texten der Antike gehört das Fischgedicht Halieutika[1] von Oppian. Pierre Belons L’histoire naturelle des estranges poissons marins (1551) gilt als das früheste Abbildungswerk über Fische. Conrad Gessners vierter Band seiner Historia animalium wurde 1558 unter dem Titel Piscium & aquatilium animantium natura veröffentlicht. Peter Artedis nachgelassene Schrift über die Fische wurde 1738 als Ichthyologia sive opera omnia de piscibus von Carl Linnaeus herausgegeben.
Liste von Ichthyologen
- Louis Agassiz (1807–1873)
- Peter Artedi (1705–1735)
- Pieter Bleeker (1819–1878)
- Marcus Élieser Bloch (1723–1799)
- Eugenie Clark (1922–2015)
- Josef Fiebiger (1870–1956)
- Jacques Géry (1917–2007)
- Hans Hass (1919–2013)
- Bruno Hofer (1861–1916)
- David Starr Jordan (1851–1931)
- Wolfgang Klausewitz (1922–2018)
- Rudolf Kner (1810–1869)
- Franz Steindachner (1834–1919)
- Günther Sterba (1922–2021)