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Igor Perović

serbischer Basketballtrainer und Basketballspieler From Wikipedia, the free encyclopedia

Igor Perović (serbisch-kyrillisch Игор Перовић; * 3. März 1974 in Belgrad) ist ein aus Serbien stammender Basketballtrainer und ehemaliger -spieler. In der Basketball-Bundesliga lief er für die Mannschaften aus Würzburg und Tübingen auf und bestritt insgesamt 144 Partien in der höchsten deutschen Liga.[1]

Schnelle Fakten Spielerinformationen, Vereine als Aktiver ...
Basketballspieler
Basketballspieler
Igor Perović
Spielerinformationen
Geburtstag 3. März 1974 (52 Jahre)
Geburtsort Belgrad, Jugoslawien
Größe 194 cm
Gewicht 91 kg
Position Aufbauspieler
Vereine als Aktiver
1991–1993 Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik Partizan Belgrad
1993–1996 Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik Radnički Belgrad
1996–1998 Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik Roter Stern Belgrad
1998–2000 Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik Atlas Belgrad
2000–2001 FrankreichFrankreich BCM Gravelines
2001–2002 Serbien und Montenegro Budućnost Podgorica
2002–2003 Israel Elitzur Qiryat Ata
2003–2004 DeutschlandDeutschland TSK Würzburg
000002004 Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik Lavovi Belgrad
2004–2005 DeutschlandDeutschland TSK Würzburg
2005–2009 DeutschlandDeutschland Walter Tigers Tübingen
Vereine als Trainer
2009–2015 DeutschlandDeutschland Walter Tigers Tübingen
2017–2019 DeutschlandDeutschland Ratiopharm Ulm (Jugend)
2019–2020 DeutschlandDeutschland ScanPlus Baskets Elchingen
0 seit 2020 DeutschlandDeutschland VfL Kirchheim Knights
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Karriere

Perović stand während seiner Spielerlaufbahn bei Vereinen in mehreren europäischen Ländern unter Vertrag. Angefangen hat seine Profikarriere bei Partizan Belgrad in seinem Heimatland, dem damaligen Jugoslawien (jetzt Serbien). Seine erste Station in Deutschland war TSK Würzburg. Zur Saison 2005/06 wechselte der Aufbauspieler zu den Walter Tigers Tübingen, für die er bis 2009 spielte. Dabei gelang Perović am 21. April 2007 gegen die EWE Baskets Oldenburg ein seltenes Triple-Double.[2]

2009 trat er in die Fußstapfen von Trainer Tolga Öngören und übernahm die sportliche Leitung der Tübinger Mannschaft. Am 23. Dezember 2015 gab Perović seinen Rücktritt als Trainer der Tübinger bekannt.[3] Gegenüber dem Schwäbischen Tagblatt sagte er im Juni 2016, er habe an einem Burnout gelitten und nach dem Rücktritt in Tübingen eine monatelange Pause eingelegt.[4] Im Sommer 2017 trat er eine Trainerstelle im Nachwuchsbereich von Ratiopharm Ulm an.[5] Anfang April 2019 wurde er als neuer Trainer der ScanPlus Baskets Elchingen (2. Bundesliga ProB) vorgestellt.[6] Er führte Elchingen in der Saison 2019/20 auf den ersten Rang in der ProB-Südstaffel und wurde deshalb beim Abbruch des Spielbetriebs aufgrund der Ausbreitung von COVID-19 zum Meister ernannt. Elchingen nahm den Aufstieg nicht wahr und zog sich aus der Liga zurück,[7]

Perović wurde im Sommer 2020 neuer Trainer der VfL Kirchheim Knights (2. Bundesliga ProA).[8] In der Saison 2020/21 führte er Kirchheim in der Hauptrunde auf den sechsten Rang, in der folgenden zweiten Gruppenphase wurde knapp der Finaleinzug verpasst.[9] Kurz nach dem Saisonende wurde sein Vertrag im Mai 2021 um drei Jahre verlängert.[10] 2026 gelang Perović der Einzug in die Endspiele um die Zweitligameisterschaft.[11] Auf diese Weise erlangte die Mannschaft auf sportlichem Wege das Recht zum Bundesliga-Aufstieg, jedoch hatten die Kirchheimer darauf verzichtet, einen Lizenzantrag für die höchste deutsche Spielklasse zu stellen.[12] In der Summe der beiden Endspiele musste sich Perović mit seiner Mannschaft im Juni 2026 Phoenix Hagen geschlagen geben.[13]

Persönliches

Perović hat mit seiner Frau Mirela, einer studierten Germanistin, hat zwei Töchter.[14]

  • Igor Perovic – Spielerprofil auf der Website der easyCredit Basketball-Bundesliga.

Einzelnachweise

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