Intentional Camera Movement

Absichtliche Bewegung der Kamera, um dadurch einen Bildeffekt zu erreichen; Bewegung als primäres kompositorisches Element From Wikipedia, the free encyclopedia

Beim Intentional Camera Movement (ICM) wird eine Kamera während der Belichtung bewegt, um einen kreativen oder künstlerischen Effekt zu erzielen. Dadurch bewegen sich die Bildpunkte über das Aufnahmemedium, was zu unterschiedlichen Effekten wie Streifen, Texturen und Schichten im Bild führt. Die zentrale Idee der ICM-Fotografie ist, dass die Bewegung als primäres kompositorisches Element dient. Strenge technische oder definitorische Argumente bleiben bei dieser Form der Fotografie, die auf eine lange Geschichte zurückblicken kann und mit vielen anderen Formen der Fotografie, wie dem Impressionismus, verbunden ist, vage und lassen oft Genres und Stile verschwimmen.

Bewegung auf Basis von verschiedenfarbigen Kabelbindern

Damit die Kamerabewegung im Foto zum Ausdruck kommt, ist eine längere Belichtungszeit als üblich erforderlich. Um trotz längerer Belichtung eine Überbelichtung zu vermeiden, wird die Blende der Kamera geschlossen. Alternativ oder zusätzlich werden Neutraldichtefilter benutzt, um den Lichteinfall zu verringern und dadurch eine längere Belichtungszeit zu erzielen.

Beispiele

Siehe auch

Literatur

  • Roberto Polillo: Between the Visible and the Invisible – Exploring the World Through Intentional Camera Movement Photography. 1. Auflage. Mousse Publishing, Mailand 2021, ISBN 978-88-6749-480-4 (englisch, 59 S.).
  • Roxanne Bouché Overton: ICM – Intentional Camera Movement. Perfecting Moves and Choosing Subjects. 1. Auflage. 2023, ISBN 979-83-7220190-3 (englisch, 98 S.).
Commons: Intentional Camera Movement – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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