Intrazellulärer Antikörper-vermittelter Abbau

Abbau von Antigenen nach Bindung eines Antikörpers From Wikipedia, the free encyclopedia

Der intrazelluläre Antikörper-vermittelte Abbau (engl. intracellular antibody-mediated degradation, IAMD) bezeichnet den intrazellulären Abbau von Antigenen nach Bindung eines Antikörpers.

Zwei TRIM21 (oben links und rechts) an die konstante Region von IgG1 (Mitte) gebunden, nach 2iwg

Eigenschaften

Der intrazelluläre Antikörper-vermittelte Abbau erfolgt durch Bindung des Antikörpers an TRIM21 (ein Fc-Rezeptor), das nach Ubiquitinierung von TRIM21 den Antigen-Antikörper-Komplex einem Abbau im Proteasom zuführt. Dadurch wird das Antigen neutralisiert.[1] Bisher wurde er erst bei Adenoviren beschrieben.[2] Im Gegensatz zur antikörperabhängigen zellvermittelten Zytotoxizität wird die Zelle beim intrazellulären Antikörper-vermittelten Abbau nicht zerstört. TRIM21 bindet sowohl Antikörper des Typs Immunglobulin G als auch Immunglobulin M und Immunglobulin A.[3]

Einzelnachweise

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