Hittnau

Gemeinde im Kanton Zürich in der Schweiz From Wikipedia, the free encyclopedia

Hittnau (zürichdeutsch Hittni oder Hittnau[5]) ist eine politische Gemeinde im Schweizer Kanton Zürich. Sie gehört zum Bezirk Pfäffikon. Auf Gemeindegebiet liegen auch die Ortschaften Ober- und Unterhittnau, Isikon, Hasel, Dürstelen, Schönau und Hofhalden.

Historisches Luftbild aus 300 Metern Höhe von Oberhittnau, aufgenommen von Walter Mittelholzer 1922
Schnelle Fakten Lage der Gemeinde ...
Hittnau
Wappen von Hittnau
Staat: Schweiz Schweiz
Kanton: Kanton Zürich Zürich (ZH)
Bezirk: Pfäffikonw
BFS-Nr.: 0173i1f3f4
Postleitzahl: 8335
Koordinaten: 704626 / 247527
Höhe: 640 m ü. M.
Höhenbereich: 603–930 m ü. M.[1]
Fläche: 12,95 km²[2]
Einwohner: 3970 (31. Dezember 2024)[3]
Einwohnerdichte: 255 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne
Schweizer Bürgerrecht)
9,1 %
(31. Dezember 2024)[4]
Gemeindepräsident: Carlo Hächler (FDP)
Website: www.hittnau.ch
Hittnau
Hittnau
Lage der Gemeinde
Karte von HittnauGreifensee
Karte von Hittnau
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Geographie

Hittnau liegt im Zürcher Oberland oberhalb des Pfäffikersees auf einem Sattel zwischen dem Kempt- und dem Tösstal. Die Hauptverbindung schafft die Verbindungsstrasse Pfäffikon ZH–Saland, auf der auch eine Busverbindung nach Bauma verkehrt.

Die Luppmen durchfliesst als Quellfluss der Kempt das Dorf als erste Ortschaft nach ihren Ursprüngen zwischen dem Golfplatz am Stoffel und den Riedern bis auf Bäretswils Pulten. Der höchste Punkt der Gemeinde ist der Stoffel mit 928 m ü. M., ein bewaldeter Berg der Almenkette links der Töss, zwischen Bachtel und Kyburg. Der tiefste Punkt der Gemeinde liegt an der Luppmen unterhalb der Mühle Balchenstal vor dem Tobelweiher auf 604 m ü. M. Das Gemeindegebiet liegt grösstenteils westlich des Stoffels. Von der Gemeindefläche dienen 47,1 % der Landwirtschaft, 37,4 % ist mit Wald bedeckt, 10,4 % sind Siedlungs- und 3,5 % Verkehrsfläche, 0,6 % sind Gewässer und 0,9 % unproduktive Fläche (Stand 2018).[6]

Geschichte

Hittnau wurde als Hittenouva im Jahr 905 erstmals urkundlich erwähnt. Der Ortsname setzt sich aus dem althochdeutschen Personennamen Hitto und dem althochdeutschen Substantiv ouwa ‹Land am Wasser; Insel› zusammen und bezeichnete damit ursprünglich das ‹Land am Wasser im Besitz des Hitto›.[7]

Bevölkerung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Bevölkerungsentwicklung[8]
Jahr Einwohner Jahr Einwohner
1467ca. 165 1634448
17621300 18361963
18501817 19001338
19101255 19401292
19501320 19601357
19801347 19902078
20002965 20013012
20023031 20033111
20043150 20053182
20063197 20073302
20083378 20093425
20103467 20113464
20123506 20133555
20143629 20153585
20203728 20223753
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Politik

Gemeindepräsident ist Carlo Hächler (FDP, Stand 2023).[9]

Bei den Nationalratswahlen 2023 betrugen die Wähleranteile in Hittnau: SVP 39,81 % (+3,58), SP 11,12 % (+1,18), glp 10,51 % (−0,71), FDP 8,59 % (−3,25), Mitte 7,90 % (+2,01), Grüne 6,54 % (−5,32), EVP 5,42 % (−1,02), EDU 3,38 (−1,10).[10]

Wappen

Blasonierung:

Von Schwarz und Silber geständert und ein mit einem schwarzen Adler belegter goldener Balken

Sehenswürdigkeiten

Jakob-Stutz-Wanderweg:[11]

Von Pfäffikon durch das Luppmentobel kommend, erreicht der thematische Wanderweg beim Tobelweiher den Geburtsort des Volksdichters (1801–1877). Von dort steigt der Weg zur Mühle Balchenstal, wo Stutz als Waise bei seiner Patin unterkam. Den Informationstafeln folgend, führt der Weg hinauf nach Unterhittnau und zum Hof Luspi, wo ein Freund des Dichters wohnte. In Isikon heissen die Stationen «Stutz Geburtshaus» und «Jakob-Stutz-Brunnen». Von hier steigt der Weg zum Reservoir über Ravensbühl und verlässt dort Hittnau in Richtung Wila-Tösstal-Sternenberg.

Persönlichkeiten

Literatur

Einzelnachweise

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