Jean Jacoby

luxemburgischer Olympiasieger From Wikipedia, the free encyclopedia

Jean Lucien Nicolas Jacoby (* 26. März 1891 in Luxemburg; † 9. September 1936 in Mülhausen) war ein luxemburgischer Künstler und Olympiasieger.

Selbstporträt (1935)

Leben

Nach seiner Kindheit in Molsheim (Elsass) machte Jean Jacoby seine Kunststudien an der École des Beaux-Arts in Straßburg. Jacoby wurde Kunstlehrer (1912–1918) und ging als Kirchenmaler nach Wiesbaden, später nach Straßburg, wo er die künstlerische Direktion einer Druckerei zu übernahm. Von 1926 bis 1934 arbeitete er in Straßburg als Zeichner für Zeitungen beim Ullstein Verlag. 1934 ist er wieder nach Mülhausen gezogen, wo er 1936 einen tödlichen Herzinfarkt erlitt.

Bei den Olympischen Spielen von 1924 und 1928 erhielt er jeweils eine Goldmedaille der Kunstwettbewerbe: 1924 in der Kategorie Malerei und 1928 in der Kategorie Zeichnungen und Aquarelle. Auch 1932 und 1936 trat er an, diesmal jedoch ohne Medaillengewinn. Jacoby gilt als der erfolgreichste olympische Künstler, er ist der einzige, der bei den von 1912 bis 1948 ausgetragenen Wettbewerben zwei Goldmedaillen gewinnen konnte.

Jacobys Zeichnung Rugby, für die er bei den Olympischen Sommerspielen 1928 mit einer Goldmedaille ausgezeichnet wurde
Commons: Jean Jacoby – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Jean Jacoby in der Datenbank von Olympedia.org (englisch)

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