russische Eisschnellläuferin
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Jekaterina Wladimirowna Schichowa (russischЕкатерина Владимировна Шихова; * 25. Juni1983 in Kirow) ist eine ehemalige russischeEisschnellläuferin. Sie begann im Alter von sieben Jahren mit dem Eislaufen. Ihre bevorzugten Distanzen waren 1000 und 1500 Meter sowie der Mehrkampf.
Schichowa startete in der Saison 2002/03 in Nagano erstmals im Eisschnelllauf-Weltcup und kam dabei auf die Plätze 34 sowie 33 über 500m und auf den 26 sowie 15 Rang über 1000m. Zudem belegte sie bei der Sprintweltmeisterschaft 2003 in Calgary den 28. Platz im Sprint-Mehrkampf und bei den Juniorenweltmeisterschaften 2003 in Kushiro den 17. Platz im Mini-Mehrkampf sowie den siebten Rang in der Teamverfolgung. In der Saison 2003/04 lief sie bei den Juniorenweltmeisterschaften 2004 in Roseville auf den 20. Platz im Mini-Mehrkampf sowie auf den fünften Rang in der Teamverfolgung und bei der Sprintweltmeisterschaft 2004 in Nagano auf den 25. Platz im Sprint-Mehrkampf. Bei der Winter-Universiade 2007 in Turin gewann sie die Silbermedaille in der Teamverfolgung. Nach vier Jahren ohne Teilnahme am Weltcup nahm sie in der Saison 2008/09 wieder am Weltcup teil und errang in Erfurt mit dem zweiten Platz in der Teamverfolgung ihre erste Podestplatzierung in dieser Rennserie. Zudem belegte sie bei der Mehrkampfweltmeisterschaft 2009 in Hamar den 13. Platz im Kleinen Vierkampf und bei den Einzelstreckenweltmeisterschaften 2009 in Richmond den 17. Platz über 1500m sowie den vierten Rang in der Teamverfolgung. In der Saison 2009/10 kam sie mit sieben Top-Zehn-Platzierungen auf den zehnten Platz im Weltcup über 1500m und auf den sechsten Rang im Weltcup über 1000m. Dabei holte sie in Erfurt sowie in Heerenveen jeweils über 1000m ihren einzigen Weltcupsiege im Einzel und errang in Heerenveen den dritten Platz in der Teamverfolgung sowie in Salt Lake City den ersten Rang in der Teamverfolgung. Bei der Mehrkampfeuropameisterschaft 2010 in Hamar und bei der Mehrkampfweltmeisterschaft 2010 in Heerenveen wurde sie jeweils Achte im Kleinen Mehrkampf. Zudem belegte sie beim Saisonhöhepunkt, den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver, den 11. Platz über 1000m, den achten Rang über 1500m und den siebten Platz in der Teamverfolgung.
In der folgenden Saison wurde Schichowa Zweite beim Weltcup in Hamar in der Teamverfolgung und kam bei der Mehrkampfeuropameisterschaft 2011 in Klobenstein auf den 23. Platz sowie bei der Mehrkampfweltmeisterschaft 2011 in Calgary auf den 16. Rang im Kleinen Mehrkampf. Bei den Einzelstreckenweltmeisterschaften 2011 in Inzell wurde sie Sechste in der Teamverfolgung, Fünfte über 1000m und Vierte über 1500m. Nach Platz drei in der Teamverfolgung in Tscheljabinsk zu Beginn der Saison 2011/12, siegte sie in Hamar in der Teamverfolgung und errang in Heerenveen den zweiten Platz in der Teamverfolgung, sowie über 1000m und 1500m jeweils den dritten Platz. Zum Saisonende kam sie in Berlin auf den dritten Platz in der Teamverfolgung und beendete die Saison auf dem siebten Platz im Weltcup über 1000m und auf dem sechsten Rang im Weltcup über 1500m. Beim Saisonhöhepunkt, den Einzelstreckenweltmeisterschaften 2012 in Heerenveen, lief sie auf den siebten Platz über 1500m, auf den sechsten Rang über 1000m und auf den vierten Platz in der Teamverfolgung. In der Saison 2012/13 kam sie fünfmal unter die ersten Zehn, darunter Platz drei in Inzell und Rang zwei in Kolomna über 1500m und errang damit den siebten Platz im Weltcup über 1500m. Bei den Einzelstreckenweltmeisterschaften 2013 in Sotschi belegte sie den 15. Platz über 1500m und den fünften Rang in der Teamverfolgung. Zudem gewann sie bei der Mehrkampfweltmeisterschaft 2013 in Hamar die Bronzemedaille im Kleinen Vierkampf. In der folgenden Saison errang sie im Weltcup nur eine Top-Zehn-Platzierung im Weltcup und wurde bei der Mehrkampfeuropameisterschaft 2014 in Hamar Neunte sowie bei der Mehrkampfweltmeisterschaft 2014 in Heerenveen Elfte im Kleinen Vierkampf. Beim Saisonhöhepunkt, den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi, holte sie die Bronzemedaille in der Teamverfolgung. Zudem lief sie dort auf den 20. Platz über 3000m, auf den 15. Rang über 1000m und den zehnten Platz über 1500m.
Nach einjähriger Pause startete Schichowa in der Saison 2015/16 wieder im Weltcup und erreichte dabei in Salt Lake City sowie in Heerenveen jeweils den zweiten Platz im Teamsprint sowie in der Saison 2016/17 in Nagano den zweiten Platz im Teamsprint. Bei der Sprintweltmeisterschaft 2016 in Seoul belegte sie den 18. Platz im Sprint-Mehrkampf, bei den Einzelstreckenweltmeisterschaften 2016 in Kolomna den 21. Platz über 1000m sowie den 15. Rang über 1500m, bei der Sprintweltmeisterschaft 2017 in Calgary den zehnten Platz im Sprint-Mehrkampf und bei der Mehrkampfeuropameisterschaft 2017 in Heerenveen den sechsten Rang im Sprint-Mehrkampf. Außerdem kam sie bei den Einzelstreckenweltmeisterschaften 2017 in Gangwon auf den 14. Platz über 1000m, auf den neunten Rang über 1500m und holte in der Teamverfolgung die Bronzemedaille. Nachdem Plätzen acht und fünf in Heerenveen zu Beginn der Saison 2017/18, lief sie in Calgary auf den dritten Platz über 1500m sowie auf den zweiten Rang über 1000m und in Salt Lake City über diese Distanzen jeweils auf den dritten Platz. Im Januar 2018 gewann sie bei den Europameisterschaften in Kolomna über 1500m sowie in der Teamverfolgung jeweils die Silbermedaille und über 1000m die Goldmedaille. Bei den folgenden Weltcups in Erfurt und Minsk kam sie über 1000m dreimal auf den dritten Platz und gewann damit den Weltcup über diese Distanz. Zudem wurde sie Fünfte im Gesamtweltcup und Dritte im Weltcup über 1500m.
In der Saison 2018/19 holte Schichowa im Teamsprint in Obihiro ihren fünften und damit letzten Weltcupsieg und erreichte dort über 1500m den dritten Platz sowie in Tomaszów Mazowiecki jeweils den dritten Platz über 1000m und 1500m sowie im Teamsprint den zweiten Rang. Beim Saisonhöhepunkt, den Einzelstreckenweltmeisterschaften 2019 in Inzell, wurde sie Siebte über 1000m und verpasste über 1500m als Vierte um 0,05 Sekunden eine Medaille. Zum Saisonende belegte sie in Salt Lake City über 1500m nochmals den dritten Platz und beendete die Saison auf dem siebten Platz im Weltcup über 1000m sowie auf dem fünften Rang im Weltcup über 1500m. In ihrer letzten Saison als aktive Sportlerin 2019/20 kam sie im Weltcup siebenmal unter die ersten Zehn und errang dabei zweimal den dritten Platz sowie einmal den zweiten Platz und wurde damit jeweils Siebte im Weltcup über 1000m und 1500m. Bei den Europameisterschaften 2020 in Heerenveen holte sie über diese Distanzen jeweils die Bronzemedaille. Außerdem belegte sie bei den Einzelstreckenweltmeisterschaften 2020 in Salt Lake City den siebten Platz über 1000m und den sechsten Rang über 1500m. Bei russischen Meisterschaften siegte sie siebenmal über 1500m (2010–2014, 2018, 2020), viermal über 1000m (2010, 2012, 2013, 2016) und jeweils zweimal in der Teamverfolgung (2007, 2009) sowie im Kleinen Vierkampf (2009, 2013).
Erfolge
Olympische Spiele
2010 Vancouver: 7. Platz Teamverfolgung, 8. Platz 1500m, 11. Platz 1000m
2014 Sotschi: 3. Platz Teamverfolgung, 10. Platz 1500m, 15. Platz 1000m, 20. Platz 3000m