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Jennifer Nansubuga Makumbi

ugandisch-britische Schriftstellerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Jennifer Nansubuga Makumbi (* 1967 in Mengo, Kampala) ist eine ugandisch-britische Schriftstellerin[1], die 2014 mit ihrem Debütroman Kintu Bekanntheit erlangte.[2] Ihr zweiter Roman erschien 2020 im Vereinigten Königreich als The First Woman und in den Vereinigten Staaten als A Girl Is a Body of Water.[3] Für ihre Erzählung Let’s Tell This Story Properly gewann sie 2014 in Kampala den Commonwealth Short Story Prize (Gesamtsiegerin).[4] 2018 erhielt sie den mit 165.000 US-Dollar dotierten Windham-Campbell Prize (Fiction) der Yale University.[5] 2021 wurde The First Woman mit dem Jhalak Prize ausgezeichnet.[6]

Jennifer Nansubuga Makumbi (2021)

Leben

Makumbi wurde 1967 in Mengo, einem Stadtteil von Kampala, geboren.[1] Sie studierte Erziehungswissenschaften an der Islamic University in Uganda, begann 2001 an der Manchester Metropolitan University ein Masterstudium des kreativen Schreibens und promovierte später an der Lancaster University.[1] Sie lebt in Manchester und lehrt an britischen Universitäten.[1] Im Sommer 2022 war sie Fellow des Berliner Künstlerprogramms des DAAD in Berlin.[7]

Wirken

Makumbis Roman Kintu ging aus ihrer Dissertation hervor; 2014 erschien die Buchausgabe bei Kwani Trust in Nairobi.[1] Der Roman verknüpft Baganda-Mythologie mit Familien- und Landesgeschichte und fand in Ostafrika große Resonanz.[2] Mit der Erzählung Let’s Tell This Story Properly wurde Makumbi 2014 in Kampala zur Gesamtsiegerin des Commonwealth Short Story Prize gekürt.[4] 2019 veröffentlichte sie den Erzählband Manchester Happened bei Oneworld.[1] Ihr zweiter Roman erschien 2020 im Vereinigten Königreich als The First Woman (Oneworld) und in den USA als A Girl Is a Body of Water (Tin House).[3] Das Buch wurde vielfach gelobt; 2021 erhielt es den Jhalak Prize.[6] Makumbis Schreiben greift bewusst auf Ganda-Erzähltraditionen zurück und verbindet sie mit Fragen von Erinnerung, Geschlecht und Zugehörigkeit.[1] Die Windham-Campbell-Auszeichnung 2018 würdigte die Eigenständigkeit und Reichweite ihrer fiktionalen Arbeiten.[5]

Einzelnachweise

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