Jessica Aguilera

nicaraguanische Leichtathletin From Wikipedia, the free encyclopedia

Jessica Carolina Aguilera Aguilera (* 26. Juni 1985 in Somoto) ist eine ehemalige nicaraguanische Leichtathletin, die sich auf den Sprint spezialisiert hat und auch im 400-Meter-Hürdenlauf an den Start ging.

Schnelle Fakten Karriere, letzte Änderung: 9. Dezember 2025 ...
Jessica Aguilera
Voller Name Jessica Carolina Aguilera Aguilera
Nation Nicaragua Nicaragua
Geburtstag 26. Juni 1985 (40 Jahre)
Geburtsort Somoto, Nicaragua
Größe 167 cm
Gewicht 57 kg
Karriere
Disziplin Sprint
Status zurückgetreten
Karriereende 2012
letzte Änderung: 9. Dezember 2025
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Sportliche Laufbahn

Erste internationale Erfahrungen sammelte Jessica Aguilera vermutlich im Jahr 2003, als sie bei den Zentralamerikameisterschaften in Guatemala-Stadt in 27,83 s den achten Platz im 200-Meter-Lauf belegte und über 400 m Hürden mit 1:16,50 min auf Rang fünf gelangte. Zudem trat sie dort auch mit der 4-mal-100- und 4-mal-400-Meter-Staffel an. Anschließend belegte sie bei den Juniorenzentralamerikameisterschaften in San José in 13,42 s den achten Platz im 100-Meter-Lauf und gelangte über 200 Meter mit 27,20 s auf Rang sechs. Im Jahr darauf belegte sie bei den Juniorenzentralamerikameisterschaften ebendort in 19,98 s den sechsten Platz über 100 m Hürden und anschließend wurde sie bei den Zentralamerikameisterschaften in Managua in 26,28 s Fünfte über 200 Meter, kam mit der 4-mal-100-Meter-Staffel nicht ins Ziel und gewann über 4-mal 400 Meter in 4:03,10 min die Bronzemedaille hinter den Teams aus El Salvador und Costa Rica. 2005 belegte sie bei den Zentralamerikameisterschaften in San José in 25,96 s den fünften Platz über 200 Meter und gewann über 400 m Hürden in 65,28 s die Bronzemedaille hinter den Salvadorianerinnen Verónica Quijano und Tamara Quintanilla. Zudem gewann sie mit der 4-mal-100-Meter-Staffel in 48,87 s die Silbermedaille hinter dem costa-ricanischen Team und sicherte sich mit der 4-mal-400-Meter-Staffel in 3:56,81 min die Silbermedaille hinter El Salvador. Anschließend startete sie dank einer Wildcard über 400 m Hürden bei den Weltmeisterschaften in Helsinki und schied dort mit 64,43 s in der ersten Runde aus. Im Jahr darauf siegte sie bei den Zentralamerikaspielen in Managua in 58,78 s im 400-Meter-Lauf sowie in 65,69 s auch über 400 m Hürden und gewann auch in beiden Staffelbewerben die Goldmedaille.

2008 gewann sie bei den Zentralamerikameisterschaften in San Pedro Sula in 59,76 s die Bronzemedaille über 400 Meter und sicherte sich über 400 m Hürden in 65,96 s die Silbermedaille. Zudem gewann sie mit der 4-mal-100-Meter-Staffel in 51,84 s die Bronzemedaille und über 4-mal 400 Meter in 4:22,45 min Silber. Anschließend schied sie bei den Zentralamerika- und Karibikmeisterschaften (CAC) in Cali mit 59,18 s im Vorlauf über 400 Meter aus und belegte in 63,00 s den fünften Platz über 400 m Hürden. Daraufhin nahm sie dank einer Wildcard über 100 Meter an den Olympischen Sommerspielen in Peking teil und schied dort mit 13,15 s in der ersten Runde aus. Im Jahr darauf gewann sie bei den Zentralamerikameisterschaften in Guatemala-Stadt in 58,25 s die Bronzemedaille über 400 Meter hinter den Salvadorianerinnen Fátima Castro und Tamara Quintanilla und verpasste über 200 Meter mit 26,28 s den Finaleinzug. 2010 gewann sie bei den Zentralamerikaspielen in Panama-Stadt in 63,63 s die Silbermedaille über 400 m Hürden hinter der Costa Ricanerin Sharolyn Scott und gewann mit der 4-mal-100-Meter-Staffel in 49,20 s die Bronzemedaille hinter den Teams aus Costa Rica und Panama und musste sich über 4-mal 400 Meter in 3:52,49 min nur den Panamaerinnen geschlagen geben. Anschließend kam sie bei den CAC-Spielen in Mayagüez mit 65,54 s nicht über den Vorlauf über 400 m Hürden hinaus. Im Jahr darauf belegte sie bei den Zentralamerikameisterschaften in San José in 59,84 s den vierten Platz über 400 Meter und gewann in 64,11 s die Silbermedaille über 400 m Hürden hinter der Costa Ricanerin Sharolyn Scott. Anschließend schied sie bei den Weltmeisterschaften in Daegu mit 62,78 s in der ersten Runde über die Hürden aus und verpasste dann bei den Panamerikanischen Spielen in Guadalajara mit 63,75 s den Finaleinzug. 2012 siegte sie in 63,66 s über 400 m Hürden bei den Zentralamerikameisterschaften in Managua und belegte dort in 25,74 s den siebten Platz über 200 Meter und gelangte über 400 Meter mit 58,09 s auf Rang sechs. Zudem gewann sie mit der 4-mal-400-Meter-Staffel die Silbermedaille hinter dem costa-ricanischen Team und belegte mit der 4-mal-100-Meter-Staffel in 50,38 s den vierten Platz. Daraufhin beendete sie ihre aktive sportliche Karriere im Alter von 27 Jahren.

Persönliche Bestzeiten

  • 100 Meter: 13,15 s (−0,9 m/s), 16. August 2008 in Peking
  • 200 Meter: 25,74 s (+1,5 m/s), 16. Juni 2012 in Managua
  • 400 Meter: 58,09 s, 17. Juni 2012 in Managua
  • 400 m Hürden: 62,78 s, 29. August 2011 in Daegu

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