Jiu Jitsu Verband Österreich
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Der Jiu Jitsu Verband Österreich (JJVÖ) ist der Fachverband für Selbstverteidigung, Jiu Jitsu, Ju Jutsu, Brazilian Jiu-Jitsu, Goshindo, Kobudō und verwandte Kampfsportarten. Er dient als Dachverband und nationale Vertretung einzelner Landesverbände, auf internationaler Ebene gehört er zum Verband Ju-Jitsu International Federation (JJIF) und der Ju-Jitsu European Union (JJEU).
| Jiu Jitsu Verband Österreich | |
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| Gegründet | 1964 |
| Präsident | Robert Horak |
| Vorstand | Annika Pap, Manuela Havekost-Kopainigg, Matthias Gastgeb, Ferdinand Kainz |
| Vereine | 78[1] |
| Mitglieder | 2328 (Ende 2025)[1] |
| Verbandssitz | Dampfschiffhaufen 2, 1220 Wien |
| Website | jjvoe.at |
Struktur des Verbands
Geschichte
Der JJVÖ wurde 1964 in der heutigen Form als Verein gegründet.
1981 wird Jiu Jitsu in Österreich als eigene Sportart anerkannt. Jiu Jitsu wird eine eigene Sektion im österreichischen Judoverband, um Landes-, Staats- und internationale Meisterschaften veranstalten zu können.[2]
1995 spalten sich mehrere Vereine vom JJVÖ ab und gründen den österreichischen Jiu Jitsu Bund (ÖJJB).
1998 spalten sich mehrere Vereine vom JJVÖ ab und gründen die World Kobudo Federation Austria (WKF-A).[3]
Im Zuge der Beitrittsbemühungen vor 2007 hatten sich der Goshindo Jiu-Jitsu Verband Österreich (GJJVÖ), der ÖJJB und die World Kobudo Federation (WKF-A) in unterschiedlicher Art in den JJVÖ integriert: GJJVÖ und ÖJJB-Vereine wurden in den JJVÖ aufgenommen, während sich die WKF-A zu keinem solchen Beitritt entschließen konnte. Zusätzlich bilden GJJVÖ-Vereine eine autonome Sektion für Goshindo im JJVÖ.
JJVÖ und WKF-A schlossen im September 2006 einen Vertrag, in dem die Mitgliedschaft der WKF-A als autonome Sektion im JJVÖ fixiert wurde. Den Mitgliedsvereinen der WKF-A wurde es freigestellt, zusätzlich direkt im JJVÖ Mitglied zu werden.[4]
Am 19. Januar 2008 wird der ÖJJB aufgelöst.[5]
Am 31. Oktober 2009 wurde die World Kobudo Federation Austria (WKF-A) als autonome Sektion vom JJVÖ ausgegliedert. Die WKF-A wurde mit 31. Dezember 2025 aufgelöst.[6]
Als Folge der COVID-19-Pandemie sanken die Mitgliedszahlen beträchtlich von 5110 Mitgliedern und 116 Vereinen im Jahr 2019[7] auf gerade einmal 2342 Mitglieder und 75 Vereine im Jahr 2021.[8] Die Zahlen stiegen allerdings schon im darauffolgenden Jahr wieder deutlich an.
Erfolge


(Auswahl)
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