Wilhelm Molthan (Bildhauer)
kurfürstlich Braunschweig-Lüneburgischer Hofvergolder und Hofbildhauer
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Leben und Werk
Wilhelm Molthan wurde – nachdem er zum kurfürstlichen Hofvergolder bestallt worden war – 1787 oder früher zum Hofbildhauer ernannt.[1] Am 14. August 1805 wurde in Hannover sein Sohn Justus Heinrich Jakob Molthan geboren, der spätere Architekt; dessen Schwester den Bildhauer August Hengst heiraten sollte.[3] Zur sogenannten Franzosenzeit schuf Molthan Entwürfe zur Neugestaltung des Logensaales für den Tempel der Freimaurerloge „Zum Stillen Tempel“ in Hildesheim.[2]
Literatur
- Winfried Schaaf: Der Tempel der Freimaurerloge „Zum Stillen Tempel“ in Hildesheim. Entwürfe zur Neugestaltung des Logensaales vom Königlichen Hof-Bildhauer und Vergolder Johann Wilhelm Ludolph Molthan im August 1812. In: Hildesheimer Kalender. Jahrbuch für Geschichte und Kultur. Bd. 274 (2006). Gerstenberg, Hildesheim, S. 133–137[2]
Archivalien
Archivalien von und über Wilhelm Molthan finden sich beispielsweise
- im Niedersächsischen Landesarchiv (Standort Hannover) unter dem Titel Bestallung des Hofvergolders Johann Justus Bartels; desgleichen des Hofvergolders Wilhelm Molthan; dessen Ernennung zum Hofbildhauer, Archivalien aus der Laufzeit von 1748 bis 1787, Archivsignatur NLA HA Dep. 103 XXIV Nr. 1811 (alte Archivsignatur: Dep. 103 XXIV Lagnr. 12886)[1]