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Gerhard Weber (Architekt)

deutscher Architekt und Hochschullehrer From Wikipedia, the free encyclopedia

Werdegang

Nationaltheater Mannheim (seit 1996 als „Kulturdenkmal besonderer Bedeutung“, der höchsten Denkmalschutzstufe in Baden-Württemberg, eingestuft[1])

Weber studierte unter anderem 1931 bis zu deren Schließung 1933 an der Hochschule für Gestaltung in Dessau, dem berühmten Bauhaus, und bei Ludwig Mies van der Rohe in Berlin. Von 1938 bis 1945 arbeitete Weber in der Montanblock-Baustab GmbH der Reichswerke Hermann Göring in Salzgitter-Lebenstedt.[2] 1955 wurde er Ordinarius für Gebäudelehre an der Technischen Hochschule München.

Als einer der profiliertesten Architekten der Bundesrepublik erhielt er zahlreiche Aufträge für markante Bauwerke. Zu seinen herausragenden Arbeiten gehören die Neubauten der Hamburgischen Staatsoper, des Nationaltheaters in Mannheim und des Forschungsreaktors München (genannt „Atomei“) in München-Garching. Auch das Verwaltungsgebäude der Farbwerke Hoechst in Frankfurt, der Neubau des Deutschlandfunks in Köln[3] und der August-Thyssen-Hütte in Duisburg zählen dazu. Der einzig bekannte Kirchenbau von Gerhard Weber ist die evangelisch-lutherische St.-Lukas-Kirche in Schweinfurt von 1969.

Für das Nationaltheater Mannheim und das Zuschauerhaus der Hamburger Staatsoper (1953–1955) erhielt Weber bei der vierten Biennale in São Paulo 1957 den ersten Preis für Theaterbauten der Gegenwart.[1]

Bauten

Ehemalige Mitarbeiter

Einzelnachweise

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