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John Irvin

britischer Filmregisseur From Wikipedia, the free encyclopedia

John Irvin (* 7. Mai 1940 in Newcastle upon Tyne) ist ein britischer Filmregisseur.

Karriere

Seine Karriere begann Irvin beim Filmschnitt, wurde dann Regieassistent und schließlich Regisseur von Dokumentarfilmen Ende der 1960er Jahre. So drehte er etwa Mafia No! im Jahre 1967, für den er in der Kategorie Bester Kurzfilm für einen British Film Academy Award nominiert wurde. Mitte der 1970er Jahre inszenierte er einige Fernsehfilme.

1981 verfilmte er den Roman Die Hunde des Krieges von Frederick Forsyth und legte damit seine erste Spielfilmregie vor. Er ging dann nach Hollywood und inszenierte den Gruselfilm Rache aus dem Reich der Toten. Es folgten ohne besonderes Aufsehen sehr unterschiedliche Werke, darunter vorwiegend actionreiche Stoffe wie Der City Hai mit Arnold Schwarzenegger, aber auch die Öko-Geschichte Ozeanische Gefühle und kammerspielartige Stücke wie Die Witwen von Widows Peak und Total Control sowie der Fernseh-Zweiteiler Arche Noah – Das größte Abenteuer der Menschheit.

Filmografie (Auswahl)

  • 1966: East of Howerd (Fernsehfilm)
  • 1967: Bedtime (Kurzfilm)
  • 1967: Mafia No! (Kurzfilm)
  • 1974: Haunted (Segment The Ferryman)
  • 1974: Possessions (Fernsehfilm)
  • 1974: The Nearly Man (Fernsehserie, 6 Episoden)
  • 1977: Harte Zeiten (Hard Times, Miniserie, Episode 1x01)
  • 1979: Dame, König, As, Spion (Miniserie, 7 Episoden)
  • 1980: Die Hunde des Krieges (The Dogs of War)
  • 1981: Zurück bleibt die Angst (Ghost Story)
  • 1984: Sein größter Sieg (Champions)
  • 1985: Ozeanische Gefühle (Turtle Diary)
  • 1986: Der City Hai (Raw Deal)
  • 1987: Hamburger Hill
  • 1989: Ruf nach Vergeltung (Next of Kin)
  • 1990: Total Control (Eminent Domain)
  • 1991: Robin Hood – Ein Leben für Richard Löwenherz (Robin Hood, Fernsehfilm)
  • 1994: Die Witwen von Widows Peak (Widows’ Peak)
  • 1994: Freefall
  • 1995: Ein Sommer am See (A Month by the Lake)
  • 1996: Crazy Horse – Der stolze Krieger (Crazy Horse, Fernsehfilm)
  • 1997: City of Industry
  • 1998: The Sound of War (When Trumpets Fade, Fernsehfilm)
  • 1999: Arche Noah – Das größte Abenteuer der Menschheit (Noah’s Ark)
  • 2000: Shiner – Jenseits von Gut und Böse (Shiner)
  • 2001: Der vierte Engel (The Fourth Angel)
  • 2003: The Boys and Girl From County Clare
  • 2005: Dot.Kill
  • 2005: The Fine Art of Love: Mine Ha-Ha
  • 2007: The Moon and the Stars
  • 2008: The Garden of Eden
  • 2016: Mandela’s Gun

Literatur

  • Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films. Die Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren, Filmarchitekten, Ausstatter, Kostümbildner, Cutter, Tontechniker, Maskenbildner und Special Effects Designer des 20. Jahrhunderts. Band 4: H – L. Botho Höfer – Richard Lester. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S. 164

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