John L. Butts

US-amerikanischer Offizier, Konteradmiral der US-Navy From Wikipedia, the free encyclopedia

John Lewis Butts (* 29. Mai 1929; † 12. Januar 2011 in Florida) war ein Konteradmiral der United States Navy. Er war unter anderem Kommandeur des Office of Naval Intelligence (ONI).

Im Jahr 1951 absolvierte er die United States Naval Academy in Annapolis in Maryland. In der amerikanischen Kriegsmarine durchlief er anschließend alle Offiziersränge bis zum Konteradmiral.

Im Lauf seiner militärischen Karriere absolvierte er verschiedene Kurse und Schulungen. Dazu gehörten unter anderem die U.S. Naval Submarine School in Groton in Connecticut, wo er zum U-Boot-Offizier ausgebildet wurde. In der Folge diente er an Bord verschiedener, herkömmlich mit Diesel angetriebener U-Boote. Später gehörte er dem militärischen Beraterstab von Präsident Dwight D. Eisenhower an. Danach wechselte er zu nuklear angetriebenen U-Booten und dann zum Nachrichtendienst der Marine.

Als Nachrichtenoffizier war Butts in den Jahren 1964 und 1965 auf den Philippinen stationiert. Danach gehörte er bis 1967 dem Stab des ONI an. Anschließend war er bis 1971 Stabsoffizier im NATO-Hauptquartier, das damals gerade von Paris nach Brüssel verlegt worden war. In der Folge wurde er zum Stab der Defense Intelligence Agency (DIA) versetzt, wo er dessen Stabsabteilung für Marineangelegenheiten leitete. Im weiteren Verlauf kommandierte er Mitte der 1970er Jahre die unter dem Namen Naval Field Operational Intelligence Office (NFOIO) bekannte Geheimdienstorganisation der Marine. Dann leitete er die Stabsabteilung für das Nachrichtenwesen (J2) beim damaligen United States Atlantic Command, aus dem später das United States Joint Forces Command hervorging.

Im August 1982 übernahm John Butts als Nachfolger von Sumner Shapiro das Kommando über das Office of Naval Intelligence, den Nachrichtendienst der United States Navy. Dieses Amt bekleidete er bis zum September 1985, als er von William O. Studeman abgelöst wurde. Anschließend schied er aus dem aktiven Militärdienst aus.

Nach seiner Pensionierung zog er nach Pensacola, Florida, wo er bis kurz vor seinem Tod am 12. Januar 2011 lebte. John Butts fand seine letzte Ruhestätte auf dem amerikanischen Nationalfriedhof Arlington.

Orden und Auszeichnungen

Im Lauf seines militärischen Dienstes wurden ihm unter anderem der Orden Legion of Merit, die Defense Superior Service Medal und die Navy Distinguished Service Medal verliehen.

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