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Junichi Inoue

japanischer Eisschnellläufer From Wikipedia, the free encyclopedia

Junichi Inoue (japanisch 井上 純一; * 26. Dezember 1971 in Arakawa) ist ein ehemaliger japanischer Eisschnellläufer.

Schnelle Fakten Karriere, Medaillenspiegel ...
Junichi Inoue
Nation Japan Japan
Geburtstag 26. Dezember 1971
Geburtsort Arakawa
Karriere
Status zurückgetreten
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
WM-Medaillen 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
 Olympische Winterspiele
Bronze 1992 Albertville 500 m
 Sprintweltmeisterschaften
Bronze 1994 Calgary Sprint
Platzierungen im Eisschnelllauf-Weltcup
 Debüt im Weltcup 5. Dezember 1992
 Weltcupsiege 3
 Gesamt-WC 500 4. (1994/95, 1995/96)
 Gesamt-WC 1000 2. (1995/96)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 500 Meter 1 3 8
 1000 Meter 2 4 0
 
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Werdegang

Inoue wurde im Jahr 1990 japanischer Juniorenmeister im Sprint-Mehrkampf und trat international erstmals bei der Winter-Universiade 1991 in Sapporo in Erscheinung, wobei er den 16. Platz über 1000 m errang. Im folgenden Jahr holte er in Albertville bei seiner ersten Teilnahme an Olympischen Winterspielen die Bronzemedaille über 500 m. Erstmals am Eisschnelllauf-Weltcup nahm er im Dezember 1992 in Karuizawa teil und lief dort über 1000 m auf die Plätze 18 und 14 sowie über 500 m auf die Plätze neun und acht. In der Saison 1993/94 gewann er bei den Einzelstreckenasienmeisterschaften 1994 in Sapporo über die Distanzen 500 m und 1000 m jeweils die Goldmedaille und bei der Sprintweltmeisterschaft 1994 in Calgary die Bronzemedaille im Sprint-Mehrkampf. Beim Saisonhöhepunkt, den Olympischen Winterspielen 1994 in Lillehammer, wurde er Achter über 1000 m und Sechster über 500 m. In der Saison 1994/95 erreichte er mit zwei zweiten sowie einen dritten Platz über 500 m seine ersten Podestplatzierungen im Weltcup und lief damit auf den vierten Platz in der Weltcupwertung über diese Distanz. Nach vier dritten Plätzen über 500 m bei den ersten vier Weltcupstationen der Saison 1995/96, holte er in Innsbruck mit zwei ersten Plätzen über 1000 m seine ersten Weltcupsiege. Zudem errang er dort erneut den dritten Platz über 500 m und kam beim folgenden Weltcup in Roseville zweimal über 1000 m auf den zweiten Platz sowie einmal 500 m auf den zweiten Platz. Die Saison beendete er auf dem vierten Platz in der Weltcupwertung über 500 m und auf den zweiten Rang in der Weltcupwertung über 1000 m.

In der Saison 1996/97 erreichte Inoue mit 19 Top-Zehn-Platzierungen den neunten Platz in der Weltcupwertung über 1000 m und den fünften Rang in der Weltcupwertung über 500 m. Dabei errang er in Calgary den zweiten Platz über 1000 m und holte in Innsbruck über 500 m seinen dritten Weltcupsieg. Bei den Einzelstreckenweltmeisterschaften 1997 in Warschau belegte er den 14. Platz über 1000 m sowie den 11. Rang im 2 × 500 m-Lauf, bei der Sprintweltmeisterschaft 1997 in Hamar den achten Platz im Sprint-Mehrkampf und im folgenden Jahr bei den Einzelstreckenweltmeisterschaften 1998 in Calgary den achten Platz im 2 × 500 m-Lauf. Nachdem er in der Saison 1997/98 nur an vier Läufen im Weltcup teilnahm und keine Podestplatzierung erringen konnte, startete er in der Saison 1998/99 wieder regelmäßig im Weltcup und lief dabei in Chuncheon auf den dritten Platz über 500 m sowie in Nagano auf den zweiten Rang über 1000 m. Er wurde damit Neunter in der Weltcupwertung über 1000 m und Fünfter in der Weltcupwertung über 500 m. Zudem belegte er bei der Sprintweltmeisterschaft 1999 in Calgary den sechsten Platz im Sprint-Mehrkampf und bei den Einzelstreckenweltmeisterschaften 1999 in Heerenveen den 16. Platz über 1000 m sowie den achten Rang im 2 × 500 m-Lauf. In der Saison 1999/2000 kam er in Berlin mit Platz drei über 500 m letztmals im Weltcup aufs Podest und errang zum Saisonende den siebten Platz in der Weltcupwertung über 500 m. Bei seinen letzten Teilnahme an internationalen Wettbewerben der Sprintweltmeisterschaft im Februar 2000 in Seoul lief er auf den 19. Platz im Sprint-Mehrkampf. Bei japanischen Meisterschaften, wobei er keinen Meistertitel gewinnen konnte, wurde er viermal Dritter und dreimal Zweiter.

Erfolge

Olympische Winterspiele

Sprint-Weltmeisterschaften

Einzelstrecken-Weltmeisterschaften

Asienmeisterschaften

  • 1994 Sapporo: 1. Platz 500 m, 1. Platz 1000 m

Weltcupsiege

Weitere Informationen Nr., Datum ...
Nr. Datum Ort Disziplin
1. 10. Februar 1996 Osterreich Innsbruck 1000 m
2. 11. Februar 1996 Osterreich Innsbruck 1000 m
3. 22. Februar 1997 Osterreich Innsbruck 500 m
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Persönliche Bestleistungen

Weitere Informationen Disziplin, Zeit ...
DisziplinZeitDatumOrt
500 m35,13 s19. März 2000Calgary
1000 m1:09,79 min20. Januar 1999Calgary
1500 m1:50,44 min13. August 1999Calgary
3000 m4:28,80 min8. Februar 1989Fujiyoshida
5000 m8:43,76 min9. Februar 1989Fujiyoshida
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