Jürgen Koop

deutscher Fußballspieler From Wikipedia, the free encyclopedia

Jürgen Koop (* 28. Januar 1961) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.

Sportlicher Werdegang

Koop entstammt der Jugend des VfB Rheine und spielte ab Beginn der 1980er Jahre für den SC Eintracht Hamm in der drittklassigen Oberliga Westfalen. Mit dem Klub wurde er am Ende der Spielzeit 1983/84 Vizemeister hinter dem FC Gütersloh, in der Deutschen Amateurmeisterschaft 1984 gelang der Finaleinzug. Zwar kam er auf dem Weg ins Endspiel zum Einsatz, stand aber im gegen den Offenburger FV verlorenen Spiel nicht auf dem Platz. In der folgenden Saison gewann er mit dem Klub die Westfalenmeisterschaft, scheiterte aber mit der Mannschaft in der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga. Zwei der zehn Tore dort gingen zwar auf sein Konto, der Verein wurde hinter dem VfL Osnabrück, Tennis Borussia Berlin und Rot-Weiss Essen jedoch nur Vierter. Anschließend konnte er mit dem Klub nicht mehr an den Erfolg anknüpfen.

Im Sommer 1986 wechselte Koop zum Ligarivalen Preußen Münster, bereits 1984 hatte er Wirtschaftswissenschaftsstudium an der Universität Münster begonnen. Mit dem Klub wurde er am Ende der Spielzeit 1986/87 Vizemeister hinter der SpVgg Erkenschwick. In der Deutschen Amateurmeisterschaft 1987 scheiterte er mit der Mannschaft in der ersten Runde an der Amateurmannschaft des FC Bayern München. Mit nur einer Niederlage im Laufe der folgenden Saison gelang die Westfalenmeisterschaft, zu der Koop mit einer zweistelligen Trefferzahl beitragen konnte. In der Aufstiegsrunde blieb er ohne eigenen Treffer, bei nur einem Sieg wurde er hinter Hertha BSC, Eintracht Braunschweig und dem MSV Duisburg abermals nur Vierter. In der Spielzeit 1988/89 kam es zum Kopf-an Kopf-Duell mit Absteiger Arminia Bielefeld, die bessere Tordifferenz bei zehn mehr geschossenen Toren – Koop hatte elf Saisontreffer erzielt – entschied bei den punktgleichen Konkurrenten zugunsten der Preußen. In der Aufstiegsrunde schwankte Koop unter Trainer Helmut Horsch zwischen Startelf und Ersatzbank, letztlich gelang als Zweiter gemeinsam mit dem MSV Duisburg der Sprung in die Zweitklassigkeit. In der Spielzeit 1989/90 schwankte er unter Neutrainer Elmar Müller zwischen Startelf und Ersatzbank. Als dieser nach dem 26. Spieltag auf dem 15. Tabellenplatz liegend durch Ernst Mareczek ersetzt wurde, stand er kurzfristig in der Startelf, rutschte aber wieder aus der den Klassenerhalt schaffenden Mannschaft raus und verließ anschließend den Klub.

Im Sommer 1990 kehrte Koop zum VfB Rheine in die Oberliga Westfalen zurück. Mit dem Klub verpasste er als Schlusslicht der Spielzeit 1990/91 den Klassenerhalt und spielte fortan in der Verbandsliga Westfalen.

Hauptberuflich leitete Koop nach Ende der Profikarriere ein Sportartikelgeschäft, später war er Franchisenehmer der Esprit Holdings.

Related Articles

Wikiwand AI