Kühbach (Gemeinde Lichtenegg)
Ortschaft im Bezirk Wiener Neustadt
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Kühbach ist eine Ortschaft in der Gemeinde Lichtenegg in Niederösterreich.
| Kühbach (Zerstreute Häuser) Ortschaft | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Wiener Neustadt (WB), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | Wiener Neustadt | |
| Pol. Gemeinde | Lichtenegg (KG Lichtenegg) | |
| Koordinaten | 47° 34′ 35″ N, 16° 13′ 42″ O | |
| Höhe | 720 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 56 (1. Jän. 2026) | |
| Postleitzahl | 2813 Lichtenegg | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 06636 | |
| Zählsprengel/ -bezirk | Lichtenegg (32317 000) | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Geografie
Die Streusiedlung mit einer Seehöhe von 720 m ü. A. befindet sich etwa drei Kilometer südöstlich von Lichtenegg auf einem Bergrücken[1] und ist zu erreichen über die Landesstraße L176, die von Lichtenegg nach Gehring führt.
Geschichte
Die Häuser des Ortes waren früher mit den umliegenden Siedlungen als Amt Lichtenegg zusammengefasst.[2] Die Herrschaft Kirchschlag und die Herrschaft des Stifts Neukloster verfügten hier über behauste Untertanen und Grundholde. Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit vier Häusern genannt, das nach Lichtenegg eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Kirchschlag besaß die Ortsobrigkeit und besorgte die Konskription. Die Landgerichtsbarkeit wurde vom Magistrat Wr. Neustadt ausgeübt und die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Kirchschlag und Feistritz.[3]
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Kühbach ein Wagner und einige Landwirte ansässig.[4]
Literatur
- Franz Xaver Schweickhardt: Darstellung des Erzherzogthums Österreich unter der Ens, durch umfassende Beschreibung aller Burgen, Schlösser, Herrschaften, Städte, Märkte, Dörfer, Rotten etc. etc., topographisch-statistisch-genealogisch-historisch bearbeitet und nach den bestehenden vier Kreis-Vierteln [alphabetisch] gereiht. [Teil:] Viertel unterm Wienerwald. 7 von 34 Bänden. 3. Band: Klosterthal bis Neunkirchen. Mechitaristen, Wien 1831, S. 39 (Kühbach – Internet Archive).
- Anton Steinhauser: Administrativkarte von Niederösterreich. Blatt 109, Sektion Aspang, 1:28.800, Hrsg: Verein für Landeskunde von Niederösterreich, in Kommission von Artaria & Co., Wien 1867–1882 (noel.gv.at [JPG; 7,5 MB]).
- Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 369.
