Wikiwand AI

Kühbach (Gemeinde Lichtenegg)

Ortschaft im Bezirk Wiener Neustadt From Wikipedia, the free encyclopedia

Kühbach ist eine Ortschaft in der Gemeinde Lichtenegg in Niederösterreich.

Schnelle Fakten Kühbach (Zerstreute Häuser) Ortschaft ...
Kühbach (Zerstreute Häuser)
Ortschaft
Kühbach (Gemeinde Lichtenegg) (Österreich)
Kühbach (Gemeinde Lichtenegg) (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Wiener Neustadt (WB), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Wiener Neustadt
Pol. Gemeinde Lichtenegg  (KG Lichtenegg)
Koordinaten 47° 34′ 35″ N, 16° 13′ 42″ Of1
Höhe 720 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 56 (1. Jän. 2026)
Postleitzahl 2813 Lichtenegg
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 06636
Zählsprengel/ -bezirk Lichtenegg (32317 000)
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS
Schließen
f0
56

BW

Geografie

Die Streusiedlung mit einer Seehöhe von 720 m ü. A. befindet sich etwa drei Kilometer südöstlich von Lichtenegg auf einem Bergrücken[1] und ist zu erreichen über die Landesstraße L176, die von Lichtenegg nach Gehring führt.

Geschichte

Die Häuser des Ortes waren früher mit den umliegenden Siedlungen als Amt Lichtenegg zusammengefasst.[2] Die Herrschaft Kirchschlag und die Herrschaft des Stifts Neukloster verfügten hier über behauste Untertanen und Grundholde. Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit vier Häusern genannt, das nach Lichtenegg eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Kirchschlag besaß die Ortsobrigkeit und besorgte die Konskription. Die Landgerichtsbarkeit wurde vom Magistrat Wr. Neustadt ausgeübt und die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Kirchschlag und Feistritz.[3]

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Kühbach ein Wagner und einige Landwirte ansässig.[4]

Literatur

  • Franz Xaver Schweickhardt: Darstellung des Erzherzogthums Österreich unter der Ens, durch umfassende Beschreibung aller Burgen, Schlösser, Herrschaften, Städte, Märkte, Dörfer, Rotten etc. etc., topographisch-statistisch-genealogisch-historisch bearbeitet und nach den bestehenden vier Kreis-Vierteln [alphabetisch] gereiht. [Teil:] Viertel unterm Wienerwald. 7 von 34 Bänden. 3. Band: Klosterthal bis Neunkirchen. Mechitaristen, Wien 1831, S. 39 (KühbachInternet Archive).
  • Anton Steinhauser: Administrativkarte von Niederösterreich. Blatt 109, Sektion Aspang, 1:28.800, Hrsg: Verein für Landeskunde von Niederösterreich, in Kommission von Artaria & Co., Wien 1867–1882 (noel.gv.at [JPG; 7,5 MB]).
  • Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 369.

Einzelnachweise

Related Articles

Timelines

Top Qs

Fact Checks