Adriano in Siria (Metastasio)

Opern-Libretto von Pietro Metastasio From Wikipedia, the free encyclopedia

Adriano in Siria (Hadrian in Syrien) ist ein Opern-Libretto, ein Dramma per musica in drei Akten von Pietro Metastasio, einem italienischen Dichter und Librettisten, der am Wiener Kaiserhof Karls VI. wirkte. Es wurde von zahlreichen Komponisten vertont. Die erste Vertonung durch Antonio Caldara wurde am 9. November 1732 am Wiener Hoftheater zum Namenstag des Kaisers uraufgeführt.[1][2]

Schnelle Fakten Werkdaten, Personen ...
Werkdaten
Titel: Adriano in Siria

Dritter Akt, Szene XI.
„E a te, degno di te, rendeo me stesso“

Form: Opera seria
Originalsprache: Italienisch
Musik: Erste Vertonung von Antonio Caldara
Libretto: Pietro Metastasio
Uraufführung: 9. November 1732
Ort der Uraufführung: Hoftheater Wien
Ort und Zeit der Handlung: Antiochia am Orontes, um 117 n. Chr.
Personen
  • Adriano (Kaiser Hadrian), römischer Kaiser, verlobt mit Sabina, verliebt in Emirena
  • Osroa (Osroes I.), König des Partherreiches, Vater der Emirena
  • Emirena, Tochter Osroas, verlobt mit Farnaspe
  • Sabina (Vibia Sabina), verlobt mit Adriano
  • Farnaspe, Fürst der Parther, verlobt mit Emirena
  • Aquilio, römischer Tribun und Adrianos Vertrauter, heimlich in Sabina verliebt
  • Römer, Parther, Syrer, Wachen, Krieger, Priester, Diener, Sklaven, Volk
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Eine deutsche Übersetzung des Librettos von Johann Anton Koch erschien 1769 unter dem Namen Hadrianus in Syrien im ersten Band seiner unvollendet gebliebenen Gesamtausgabe Des Herrn Abt Peter Metastasio Kayserl. Königl. Hofpoetens Dramatische Gedichte.[Digitalisat 1] Die Übersetzung einer anderen Libretto-Fassung veröffentlichte er 1776 unter dem Namen Hadrianus in Syrien, abgeändert im achten Band.[Digitalisat 2]

Handlung

Die Handlung spielt um 117 n. Chr. in der Stadt Antiochia. Kaiser Adriano (Hadrian), ist verlobt mit Sabina, der Großnichte seines Vorgängers im Amt, des römischen Kaisers Trajan. Sabina wird jedoch von Adrianos Vertrautem Aquilio begehrt. Kaiser Adriano hatte die Parther besiegt und deren Hauptstadt besetzt. Unter den zahlreichen Gefangenen befindet sich Prinzessin Emirena, die Tochter des Partherkönigs Osroa (Osroes I.). Deren Verlobter Farnaspe ist zu Verhandlungen angereist. In seinem Gefolge befindet sich unerkannt auch König Osroa selbst. Kaiser Adriano verliebt sich in die schöne Prinzessin Emirena. Osroa unternimmt einige erfolglose Attentate gegen Adriano.

Der Kaiser muss sich entscheiden zwischen der Treue zu seiner Verlobten oder der Ehe mit der Partherprinzessin, die einen dauerhaften Frieden beider Völker verspricht. Die Intrigen kulminieren. Die Tugend siegt über die Leidenschaft. Bewegt von der Großmut Emirenas, die um des Friedens willen bereit ist, auf Farnaspe zu verzichten, entlässt der gute Herrscher alle Gefangenen in die Freiheit und verzichtet auf die geliebte Emirena, deren Glück mit Farnaspe nun nichts mehr im Wege steht.

„Adrianus ware in Antiochien, und hatte die Parther schon besieget, da er auf den Kayserlichen Thron erhoben wurde. Da befande sich auch unter anderen Gefangenen, die Princeßin Emirena, eine Tochter des überwundenen Königs, vor deren Schönheit der neue Kayser sein Hertz übel beschützet, obwohlen er lange Zeit vorhero mit Sabina, einer Nichte seines gutthätigen Vorfahrers, verlobet gewesen. Der Kayserlichen Macht gebrauchte er sich zum erstenmahl, um denen überwundenen Völckeren einen großmüthigen Frieden zuzustehen, und alle Asiatische Fürsten nacher Antiochien einzuladen, besonders aber den Osroas, Vatter der schönen Emirena. Er verlangte inbrünstiglich sich mit ihr zu vermählen, und hätte gewunschen, daß ein jeder solches für ein nothwendiges Band, eine immerwährende Freundschafft zwischen Rom und Asien, aufzurichten, gehalten hätte. Vielleicht hielte er es selbsten auch dafür, indem es ja ein nur allzugemeiner Irrthum, durch veränderten Nahmen der Sachen, sich das jenige als ein lobwürdiges Ziel vorzustellen, das doch nur ein Mittel ist, die selbst eigene Begierd zu stillen. Der Barbarische König aber, ein unversöhnlicher Feind des Römischen Nahmen, wiewohlen flüchtig, und geschlagen, verachtete die freundliche Einladung, und begabe sich unbekannt nacher Antiochien, unter dem Gefolge des Farnaspes, eines ihme zinnßbaren Fürsten, welchen er beständig antriebe, die Gefangene Tochter, so ihme schon zur Ehe versprochen, durch Bitten, und durch Schanckungen frey zu machen; damit hernach, wann ein so liebes Pfand aus des Feindes Händen entrissen, er jene seinem verzweiffleten Grimm gemässe Rache desto freyer auszuüben, trachten könnte. Sabina unterdessen, da sie die Erwählung ihres Adriani auf den Kayserlichen Thron vernohmen, und von seiner neuen Liebe noch nichts wissend, lieffe höchst begierig von Rom in Syrien, ihme dorten zu finden, und die gewünschte Vermählung mit ihme zu vollziehen. Das im Zweiffel stehende Gemüth des Kaysers, zwischen der, gegen die Parthische Princeßin tragender Liebe, und der Gewaltsamkeit der Verpflichtung, die ihne zur Sabina zuruck ruffet: Die Tugend-volle Ubertragung dieser : des Osroas heimliche Nachstellungen, dessen Schuld auf den unschuldigen Farnaspes fallet : und die Rasereyen der Emirena, bald wegen ihres Vatters, bald wegen ihres Liebhabers, und bald wegen ihrer selbst eigenen Gefahr, seynd die Triebe, unter welchen die eingeschläfferte Tugend des Adriani, sich nach und nach wieder ermunteret; welcher endlich ein Sieger über seine Liebe, dem Feind das Reich; die Gemahlin dem Mitbuhler; sein Hertz der Sabina, sich selbsten aber seine erste Glori wieder giebet.“

Vorwort aus dem Libretto der Vertonung von Andrea Bernasconi, München 1755[Digitalisat 3]

Die folgende Inhaltsangabe basiert auf dem Libretto der 1734 in Neapel aufgeführten Vertonung von Giovanni Battista Pergolesi.[3]

Erster Akt

Adriano fährt mit seinem Vertrauten Aquilio in seinem Triumphwagen auf dem großen Platz von Antiochien vor. Die besiegten Parther Farnaspe und Osroa überreichen Geschenke. Farnaspe schwört Adriano Gefolgschaft und bittet ihn, gemeinsam mit seiner Verlobten, Osroas Tochter Emirena, abreisen zu dürfen. Adriano erlaubt es unter der Bedingung, dass Emirena einverstanden ist.

Adrianos Vertrauter Aquilio liebt dessen Verlobte Sabina. Daher ist es für ihn von Vorteil, wenn Adriano Emirena heiratet. Er rät Emirena, ihre Gefühle für Farnaspe vor Adriano zu verbergen, um seine Eifersucht nicht zu wecken. Farnaspe fühlt sich dadurch von ihr zurückgestoßen. Adrianos Hoffnungen auf Emirena werden jedoch gestärkt.

Als Sabina unerwartet aus Rom eintrifft, ist Adriano verwirrt und weiß nicht, wie er sich ihr gegenüber verhalten soll. Aquilio verrät ihr, dass Adriano sich in Emirena verliebt hat.

Osroa hat den Palast in Brand gesteckt. Farnaspe versucht, Emirena zu retten und wird fälschlicherweise für den Brandstifter gehalten. Er und Emirena versichern sich ihrer Liebe.

Zweiter Akt

Sabina wirft Emirena ihr Verhältnis mit Adriano vor. Diese weist das zurück und überzeugt sie davon, dass ihre echte Liebe Farnaspe gilt. Sabina verspricht, ihr bei der Flucht mit Aquilio zu helfen. Sie will die beiden am nächsten Morgen an einer Quelle im königlichen Garten erwarten.

Adriano gesteht Sabina sein Verhältnis mit Emirena. Sie ist empört und macht ihm Vorwürfe. Er verspricht, zu ihr zurückzukehren. Aquilio kommt hinzu und bittet für Emirena.

An der Quelle im Garten erwartet Emirena Farnaspe und Sabina. Sabina erklärt ihnen den Fluchtweg und verlässt sie. Farnaspe und Emirena versichern sich ihrer Liebe. Bevor sie sich jedoch auf den Weg machen können, hören sie Waffenlärm. Emirena versteckt sich. Osroa kommt mit einem blutigen Schwert in der Hand. Er erzählt Farnaspe, wie er Adriano getötet hat und versteckt sich ebenfalls. Dabei wird er von Emirena beobachtet, die ihren Vater jedoch nicht erkannt hat. Da kommt Adriano, der unverletzt geblieben ist, und beschuldigt nun Farnaspe des versuchten Königsmords. Emirena verrät ihm das Versteck des echten Schuldigen. Da dieser keine Reue zeigt, lasst der wütende Adriano Osroa, Farnaspe und Emirena festnehmen. Emirena bittet ihren Vater um Verzeihung, die dieser ihr gewährt. Die drei werden einzeln abgeführt.

Dritter Akt

Aquilio berichtet Sabina, dass Adriano von ihrer Mithilfe bei der Flucht Emirenas und Farnaspes weiß. Er habe sie zur Strafe verbannt und sie solle sofort mit dem Schiff abreisen. Aquilio bittet sie, dem Befehl zu gehorchen und ihm zu vertrauen, da er noch einmal mit Adriano sprechen möchte.

Als Aquilio mit Adriano spricht, sucht dieser nach einem geeigneten Grund, Sabina zurückzuhalten, kann aber keinen finden. Aquilio rät ihm, Osroa um Emirenas Hand zu bitten, diesen im Gegenzug freizulassen und ihm sein Reich zurückzugeben. Osroa ist scheinbar einverstanden. Adriano lässt ihm daher die Ketten abnehmen und Emirena holen. Osroa zeigt sich nun jedoch unversöhnlich und befiehlt seiner Tochter, den Kaiser abzuweisen. Adriano fühlt sich verspottet und geht. Osroa bittet nun seine Tochter um einen Beweis ihrer Treue. Sie soll den Kaiser töten. Dies jedoch weist sie entschieden zurück.

Der verzweifelte Farnaspe bittet Emirena, dem Kaiser nachzugeben. Nur so könne sie noch ihren Vater und ihr Heimatland retten.

Am Hafen wird Sabina von Adriano aufgehalten. Er fragt sie, warum sie so plötzlich ohne Abschied abreisen möchte. Sie weist ihn darauf hin, dass doch er es war, der sie verbannt hatte. So wird Aquilios Intrige aufgedeckt. Emirena und Farnaspe kommen hinzu und bitten Adriano um Gnade für Osroa. Emirena ist nun einverstanden, ihn zu heiraten, falls er das noch möchte. Beeindruckt von so viel Opferbereitschaft lässt Adriano Osroa frei, verzeiht Aquilio, nimmt Sabina wieder an und vereint Farnaspe und Emirena.[1][4][5]

Geschichte

Adriano in Siria war das dritte Libretto des im Frühsommer 1730 nach Wien umgesiedelten Metastasio für das kaiserliche Wien, aufgeführt zur traditionellen Eröffnung der Wintersaison und anlässlich des Namenstages Karls VI. Erstdruck war von Johann Peter van Ghelen in Wien 1732. Die Erstaufführung als Oper des Hofkapellmeisters Antonio Caldara fand am 9. November 1732 am Wiener Hoftheater unter der Leitung des Komponisten statt. Das Bühnenbild schuf Antonio Galli da Bibiena.

Als Quellen für das Libretto nannte Metastasio den Geschichtsschreiber Dione Cassio und die Hadrian-Vita des Spartanius: Dion. Cass. lib. 19. Spart. in vit. Hadr. Cesar.:

  • Cassius Dio, Römische Geschichte, Buch 19;
  • eine Ausgabe der Historia Augusta, in der als Mitautor ein Aelius Spartanius genannt ist, die ab 1603 von Casaubonus herausgegeben wurde als Historiae Avgvstae Scriptores Sex. Aelius Spartianus, Iulius Capitolinus, Aelius Lampridius, Vulcatius Gallicanus, Trebellius Pollio, & Flauius Vopiscus. Isaacvs Casavbonvs ex vett. libris recensuit : idemque librum adiecit emendationvm ac notarvm, Paris, Drouart, 1603.

1754 wurde in Wien eine deutschsprachige Übersetzung dieses Librettos von Johann Georg Heubel unter dem Namen Adrianus in Syrien als Schauspiel aufgeführt.[Digitalisat 4]

Vertonungen

Folgende Komponisten legten dieses Libretto einer Oper zugrunde:

Weitere Informationen Komponist, Uraufführung ...
Komponist Uraufführung Aufführungsort Anmerkungen
Antonio Caldara 9. November 1732, Hoftheater[6][7][Digitalisat 5] Wien 1737 Aufführung einer deutschsprachigen Fassung von Georg Caspar Schürmann als Der grossmüthige Hadrianus in Syrien im Hoftheater in Braunschweig
Geminiano Giacomelli 30. Januar 1733, Teatro San Giovanni Crisostomo[8][9][Digitalisat 6] Venedig
anonym 26.? Dezember 1733, Teatro della Pergola[10][11][12][13][14][15][16][17][18][Digitalisat 7][Digitalisat 8][Digitalisat 9][Digitalisat 10][Digitalisat 11] Florenz weitere Aufführungen anonymer Vertonungen oder Pasticci 1737 im Herzoglichen Theater in Stuttgart; Karneval 1740 im Teatro Grande in Siena; am 20. Januar 1741 im Teatro Bonacossi in Ferrara; 1743 im Teatro Privilegiato in Wien; am 20. Januar 1745 in Görz; Karneval 1746 im Teatro San Sebastiano in Livorno; Karneval 1746 im Teatro de’ Nobili in Perugia; Karneval 1752 im Teatro in Cremona; Frühling 1769 im Teatro Falcone in Genua; um den 25. Dezember 1780 im Teatro di Santa Cecilia in Palermo
Pietro Giuseppe Sandoni Karneval 1734, Teatro Sant’Agostino[19][Digitalisat 12] Genua
Giovanni Battista Pergolesi
Adriano in Siria (Pergolesi)
25. Oktober 1734, Teatro San Bartolomeo[20][21][22][Digitalisat 13] Neapel mit den Intermezzi La contadina astuta bzw. Livietta e Tracollo (Libretto: Tommaso Mariani)
Francesco Maria Veracini 26. November 1735, King’s Theatre am Haymarket[23][24] London Libretto bearbeitet von Angelo Maria Cori
Riccardo Broschi 26. Dezember 1735, Teatro Regio Ducale[25][Digitalisat 14] Mailand
Egidio Duni 27. Dezember 1735, Teatro Tordinona[26][Digitalisat 15] Rom
Giovanni Battista Ferrandini Karneval 1737, Salvatortheater[27][Digitalisat 16] München
Giovanni Porta Karneval 1737, Teatro Regio Ducale Nuovo[28][Digitalisat 17][Digitalisat 18] Mantua im selben Jahr auch im Teatro Dolfin in Treviso
Johann Adolph Hasse 31. Oktober 1737[29][30][31] Vyškov erste Fassung.
Manuskript im Museum Carolino Augusteum Salzburg
José de Nebra 1737[29][32] Madrid als Más gloria es triunfar de sí: Adriano en Siria
Giovanni Alberto Ristori 19. Dezember 1739, Teatro San Carlo[33][34][Digitalisat 19] Neapel
Baldassare Galuppi Karneval 1740[35][Digitalisat 20] Turin erste Fassung
Giovanni Antonio Giay 6. Februar 1740, Teatro San Giovanni Crisostomo[36][Digitalisat 21] Venedig
Giovanni Battista Lampugnani Mai 1740, Teatro delle Grazie[37][38][Digitalisat 22] Vicenza
Pietro Giaino Karneval 1741, Teatro[39][Digitalisat 23] Brescia
Nicola Bonifacio Logroscino(?) 1742[29]
Giovanni Verocai (Symphonie, Arien und Chöre) Lichtmess 1745[40][41] Braunschweig als Die getreue Emirena Parthische Prinzessin, das deutschsprachige Libretto und vermutlich auch die Rezitative stammen von Georg Caspar Schürmann
Girolamo Abos 26. Dezember 1745, Teatro della Pergola[42][43] Florenz auch 1750 im Teatro Argentina, Rom
Carl Heinrich Graun 7. Januar 1746, Königliches Schauspielhaus[44][Digitalisat 24] Berlin
Gaetano Latilla 18. Dezember 1747, Teatro San Carlo[45][Digitalisat 25] Neapel
Vincenzo Legrenzio Ciampi um den 16. Januar 1748, Teatro San Cassiano[46][47][Digitalisat 26] Venedig als L’Adriano;
auch 1750 als Adriano in Siria im King’s Theatre am Haymarket in London
Paolo Scalabrini 1749, Det Kongelige Teater[48] Kopenhagen als Adriano
Ignazio Fiorillo 1750[49] Braunschweig
Antonio Gaetano Pampani 26. Dezember 1750, Teatro Regio Ducale[50][Digitalisat 27] Mailand auch 1754 im Teatro Omodeo in Pavia
Giovanni Battista Pescetti 1750, Accademia degli Intronati[51][Digitalisat 28] Siena als Il Farnaspe
Andrea Adolfati Karneval 1751, Teatro Falcone[52][Digitalisat 29] Genua
Johann Adolph Hasse 17. Januar 1752, Hoftheater[30][53] Dresden zweite Fassung;
auch 1777 im Theater in Kassel
Giuseppe Scarlatti um den 26. Januar 1752, Teatro San Cassiano[54][Digitalisat 30] Venedig auch am 27. August 1752 im Teatro in Lucca; am 19. Januar 1754 im Teatro San Sebastiano in Livorno; 1760 im Nuovo Teatro in Prag
Michelangelo Valentini Frühling 1753, Teatro Formagliari[55][Digitalisat 31] Bologna
Davide Perez Karneval 1754, Teatro de Salvaterra[56] Lissabon
Giuseppe Scolari 2. Februar 1754, Teatro San Samuele[57][Digitalisat 32] Venedig
Nicola Conforto 4. November 1754, Teatro San Carlo[58][Digitalisat 33] Neapel auch am 23. September 1757 im Real Teatro del Buen Retiro in Madrid
Andrea Bernasconi 5. Januar 1755, Hoftheater[59][Digitalisat 3][Digitalisat 34] München
Francesco Brusa 29. Januar 1757, Teatro San Benedetto[60][Digitalisat 35] Venedig
Francesco Antonio Uttini 25. August 1757, Schlosstheater[61] Schloss Drottningholm
Rinaldo di Capua 2. Januar 1758, Teatro Argentina[62] Rom
Baldassare Galuppi Frühling 1758[29][35][Digitalisat 36] Livorno zweite Fassung;
auch am 10. Juli 1759 im Teatro San Carlo in Neapel; am 14. Mai 1760 im Teatro San Salvatore in Venedig; im Herbst 1761 im Teatro di Santa Cecilia in Palermo; Karneval 1763 im Teatro della Racchetta in Udine
Giovanni Gualberto Brunetti 31. Dezember 1758, Teatro Pubblico[63][Digitalisat 37] Pisa
Giovanni Battista Borghi Karneval 1759, Teatro Regio[64] Turin
Antonio Maria Mazzoni 14. Mai 1760, Teatro San Samuele[65][Digitalisat 38] Venedig
Johann Gottfried Schwanberger August 1762, Hoftheater[66] Braunschweig
Giuseppe Colla 31. Dezember 1762, Teatro Regio Ducale[67][Digitalisat 39] Mailand
Gregorio Sciroli 6. Mai 1763, Teatro de la Santa Cruz[68][Digitalisat 40] Barcelona
Marian Wimmer 1764[29][69] Salzburg
Johann Christian Bach 26. Januar 1765, King’s Theatre am Haymarket[70][71][72] London Verzierungen und Kadenzen von Wolfgang Amadeus Mozart KV 293e;
die Aufführung 1765 in London galt als Misserfolg.
Stimmlagen: Hadrian (Alt), Sabina (Sopran), Barsene (Sopran), Aquilio (Tenor), Osroa (Tenor), Emirena (Sopran), Farnaspes (Alt)
Pietro Alessandro Guglielmi 26. Dezember 1765, Teatro San Benedetto[73] Venedig
Girolamo Mango Januar 1768, Hof von Raymund Anton von Strasoldo[74][Digitalisat 41] Eichstätt als Adriano
Ignaz Holzbauer 5. November 1768, Hoftheater[75] Mannheim
Gian Francesco de Majo Karneval 1769, Teatro delle Dame[76][Digitalisat 42] Rom
Carlo Monza 4. November 1769, Teatro San Carlo[77][Digitalisat 43] Neapel
Antonio Tozzi 17. Januar 1770, Teatro Ducale[78][Digitalisat 44] Modena
Antonio Sacchini Himmelfahrtsmesse 1771, Teatro San Benedetto[79][Digitalisat 45] Venedig auch im Herbst 1771 im Königlichen Theater in Prag
Giacomo Insanguine 4. November 1773, Teatro San Carlo[80] Neapel
Gaetano Monti 31. Januar 1775, Teatro di Corte[81][Digitalisat 46] Modena
Josef Mysliveček 8. September 1776, Herbst, Teatro del Cocomero[82][Digitalisat 47] Florenz auch Karneval 1777 im Teatro de’ Nobili in Perugia; Frühling 1777 im Teatro dei Quattro Cavalieri Associati in Pavia
Pasquale Anfossi Juni 1777, Teatro Nuovo[83][84][Digitalisat 48] Padua laut Corago bereits im Juni 1771 (nicht durch Primärquellen belegt); auch im Herbst 1780 im Teatro Onigo in Treviso
Giuseppe Sarti 26. oder 28. Dezember 1778, Teatro Argentina[85] Rom
Felice Alessandri 26. Dezember 1779, Teatro San Benedetto[86] Venedig
Giacomo Rust 26. Dezember 1781, Teatro Regio[87][Digitalisat 49] Turin
Luigi Cherubini 16. April 1782, Teatro degli Armeni[88][Digitalisat 50] Livorno
Sebastiano Nasolini 26. Dezember 1789, Teatro alla Scala[89][Digitalisat 51] Mailand
Johann Simon Mayr 23. April 1798, Teatro San Benedetto[90][Digitalisat 52] Venedig
Étienne-Nicolas Méhul
Adrien (Oper)
4. Juni 1799, Opéra, revidierte Fassung: 26. Dezember 1801, Paris[91][92] Paris Libretto bearbeitet in französischer Sprache als Adrien von François-Benoît Hoffman; revidiert am 26. Dezember 1801 in Paris; ursprüngliche Fassung: Adrien, empereur de Rome, 1790–1791, Aufführungsverbot; einzige Aufführung in Deutschland 1801 in Rheinsberg
Joseph Weigl 1807, Theater am Kärntnertor[93][Digitalisat 53] Wien Libretto bearbeitet von Joseph Sonnleithner als Kaiser Hadrian
Vincento Migliorucci(?) 1811[29][94] Neapel
Marcos António Portugal 1813, Teatro Nuovo[95][96][Digitalisat 54] Padua möglicherweise erst Karneval 1815 im Teatro Re in Mailand
Pietro Airoldi 1821, Teatro Carolino[97][Digitalisat 55] Palermo
Franciszek Mirecki vermutlich 1826[29][98]
Saverio Mercadante 24. Februar 1828, Teatro de São Carlos[99][Digitalisat 56] Lissabon Libretto bearbeitet in zwei Akten von Antonio Profumo
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Aufnahmen und Aufführungen in neuerer Zeit

Commons: Adriano in Siria – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Digitalisate

  1. Adrianus in Syrien. Ein Trauerspiel. Schauspiel von Johann Georg Heubel, Wien 1756. Digitalisat bei Google Books.
  2. Libretto (italienisch) der Oper von Giovanni Antonio Giay, Venedig 1740. Digitalisat des Museo internazionale e biblioteca della musica di Bologna.
  3. Libretto (italienisch) der Oper von Vincenzo Legrenzio Ciampi, Venedig 1748. Digitalisat des Museo internazionale e biblioteca della musica di Bologna.
  4. Libretto (italienisch) der Oper von Michelangelo Valentini, Bologna 1753. Digitalisat des Museo internazionale e biblioteca della musica di Bologna.
  5. Libretto (italienisch) der Oper von Giuseppe Scolari, Venedig 1754. Digitalisat des Museo internazionale e biblioteca della musica di Bologna.
  6. Libretto (italienisch) der Oper von Gian Francesco de Majo, Rom 1769. Digitalisat des Museo internazionale e biblioteca della musica di Bologna.
  7. Libretto (italienisch) der Oper von Antonio Sacchini, Venedig 1771. Digitalisat des Museo internazionale e biblioteca della musica di Bologna.
  8. Libretto (italienisch) der Oper von Josef Mysliveček, Florenz 1776. Digitalisat des Museo internazionale e biblioteca della musica di Bologna.
  9. Libretto (italienisch) der Oper von Luigi Cherubini, Livorno 1782. Digitalisat des Museo internazionale e biblioteca della musica di Bologna.
  10. Libretto (italienisch) der Oper von Pietro Airoldi, Palermo 1821. Digitalisat des Museo internazionale e biblioteca della musica di Bologna.

Einzelnachweise

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