Karl Dyckerhoff
deutscher Bauingenieur (1825-1893)
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Karl Philipp Dyckerhoff (* 14. Januar 1825 in Mannheim; † 22. Februar 1893 in Karlsruhe) war ein deutscher Bauingenieur.
Karl Dyckerhoff, Sohn des Baurats Jacob Friedrich Dyckerhoff, besuchte das Lyceum in Mannheim. Er studierte von 1842 bis 1847 am Polytechnikum Karlsruhe, wo er der Burschenschaft Teutonia beitrat. In den zwei darauf folgenden Jahren wurde er Baueleve in Achern und Bühl. Im Jahre 1850 bestand Dyckerhoff sein Examen und wurde im Kirchenbau tätig. Nach dem Tod von Johann Ludwig Weinbrenner leitete Dyckerhoff in provisorischer Weise die Bezirksbauinspektion Baden-Baden. Ab 1859 leitete er die Bezirksbauinspektion in Mannheim und ab 1879 die in Karlsruhe. 1881 wurde er zum Baurat ernannt.
Werke (Auswahl)
- Mitwirkung an der Regotisierung des Konstanzer Münsters 1852 bis 1857
- Ausschmückung des Schlossplatzes in Karlsruhe mit Kandelabern und Fontänen
- Anlagen des großherzoglichen Hofwasserwerkes im Karlsruher Hardtwald
- Erweiterung der St. Galluskirche in Ladenburg
- Renovierung der Schlosskirche in Pforzheim
- Neubau des Palais des Grafen Douglas in Karlsruhe
- Neubau der Nordkirche in Teutschneureut
- Neubau des Großherzoglichen Zollgebäudes in Karlsruhe
Literatur
- Helge Dvorak: Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft. Band II: Künstler. Winter, Heidelberg 2018, ISBN 978-3-8253-6813-5, S. 154–155.
- G. Kirschner: Mitgliederverzeichnis der Karlsruher Burschenschaft Teutonia. 1966.
- Karl Philipp Dyckerhoff. In: Friedrich von Weech (Hrsg.): Badische Biographien. Band 5. 1891–1901. Heidelberg 1906, S. 127 (E-Text), nach dem Nachruf in der Karlsruher Zeitung Nr. 180 vom 4. Juli 1893.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Dyckerhoff, Karl |
| ALTERNATIVNAMEN | Dyckerhoff, Karl Philipp |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Bauingenieur |
| GEBURTSDATUM | 14. Januar 1825 |
| GEBURTSORT | Mannheim |
| STERBEDATUM | 22. Februar 1893 |
| STERBEORT | Karlsruhe |