Karl Friedrich Günther (Dichter)
deutscher evangelischer Theologe und Autor
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Karl Friedrich Günther (* 5. November 1807 in Altenburg; † 24. Dezember 1883 in Ronneburg) war ein deutscher evangelischer Theologe, Dichter und Autor.
Leben
Karl Friedrich Günther studierte von 1826 bis 1829 Evangelische Theologie in Jena, wo er 1826 Mitglied der Jenaischen Burschenschaft wurde.
Nach seinem Studium war er vier Jahre lang als Hauslehrer in Großstechau tätig. 1834 wurde er geistlicher Kollaborator an der Altenburger Karolinenschule, wo er 1844 Diakon wurde. 1850 wurde er Oberpfarrer und Superintendent in Ronneburg, wo er 1879 als Kirchenrat in den Ruhestand ging. Er war schriftstellerisch tätig und veröffentlichte Gedichte in verschiedenen Zeitungen.
Er war der Vater des Lehrers und Schriftstellers Georg Günther.
Veröffentlichungen (Auswahl)
- Romanzen und Balladen. Leipzig 1842. (Google-Books)
- Sage und Geschichte. Lyrisch-epische Dichtungen. Dresden 1879. (Google-Books)
- Friedrich der Gebissene. Romanzencyclus Altenburg 1889. Posthum herausgegeben von Georg Günther. (Digitalisat)
Literatur
- Helge Dvorak: Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft. Band II: Künstler. Winter Verlag, Heidelberg 2018, ISBN 978-3-8253-6813-5, S. 267.
- Günther, Karl Friedrich. In: Franz Brümmer: Deutsches Dichter-Lexikon. Band 1. Krüll, Eichstätt u. Stuttgart 1875, S. 296 (online).
Weblinks
- Literatur von und über Karl Friedrich Günther im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Eintrag zu Karl Friedrich Günther in Kalliope
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Günther, Karl Friedrich |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher evangelischer Theologe, Dichter und Autor |
| GEBURTSDATUM | 5. November 1807 |
| GEBURTSORT | Altenburg |
| STERBEDATUM | 24. Dezember 1883 |
| STERBEORT | Ronneburg (Thüringen) |