Karl Ladenburger
deutscher Schreinermeister und Gewerberat sowie Mitglied des Bayerischen Landtags
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Karl Ladenburger (* 13. Juli 1875 in Mittelhof bei Ellwangen; † 6. April 1937 in Ingolstadt) war ein deutscher Schreinermeister und Gewerberat sowie Mitglied des Bayerischen Landtags.
Leben
Karl Ladenburger absolvierte nach dem Volksschulabschluss eine Schreinerlehre und übersiedelte von Württemberg nach Bayern, wo er 1904 die Bayerische Staatsbürgerschaft erwarb. Er engagierte sich als Mitglied der Bayerischen Volkspartei (BVP) in der Politik und wurde 1911 Mitglied des Kollegiums der Gemeindebevollmächtigten (Gemeinderat) in Ingolstadt. 1919 wählten ihn die Bürger in den Ingolstädter Stadtrat, jedoch verzichtete er aus familiären Gründen auf das Mandat. Seine früh verstorbene Frau hinterließ sieben minderjährige Kinder, um deren Versorgung und Erziehung er sich kümmern musste.
Schließlich kam er 1924 in den Stadtrat und wurde BVP-Fraktionsvorsitzender. Dieses Amt hatte er bis 1933, als die Nationalsozialisten die Macht übernahmen, inne. 1933 erhielt er einen Sitz im gleichgeschalteten Landtag, der nicht vom Volk gewählt wurde, sondern die Sitzverteilung nach dem Ergebnis der Reichstagswahl März 1933 festgelegt wurde. Ladenburger war im Ausschuss für den Staatshaushalt vertreten. Die letzte Sitzung des Landtages fand am 27. März 1933 statt.
1926 erhielt er die Ernennung zum Gewerberat und gehörte damit zu einem Gremium, das bei der Handwerkskammer für Unterfranken eingesetzt wird.
Siehe auch
Weblinks
- Karl Ladenburger in der Parlamentsdatenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte in der Bavariathek.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Ladenburger, Karl |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Schreinermeister und Landtagsabgeordneter (BVP) |
| GEBURTSDATUM | 13. Juli 1875 |
| GEBURTSORT | Ellwangen |
| STERBEDATUM | 6. April 1937 |
| STERBEORT | Ingolstadt |