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Kind Hörgeräte

Hersteller von und Filialist für Hörgeräte und Augenoptik From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Kind-Gruppe (Eigenschreibweise KIND) mit Zentralsitz in Burgwedel (Region Hannover) ist ein Mischunternehmen (Produktion und Einzelhandel) mit verschiedenen Geschäftsfeldern.

Schnelle Fakten
Kind-Gruppe
Logo
Rechtsform GmbH & Co KG
Gründung 1952
Sitz Burgwedel, Deutschland Deutschland
Leitung Claus Magnusson Beck
Mitarbeiterzahl 3.000 (weltweit)
Umsatz ca. 270 Mio. Euro (2017)[1]
Branche Hörgeräte-Akustik, Augenoptik, Arbeitsschutzkleidung
Website www.kind.com
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Geschichte

1952 gründeten Inge und Werner Kind in Burgwedel ein Fachgeschäft für Hörgeräte. 1970 übernahm der Sohn und heutige Geschäftsführer, Martin Kind,[1] das Geschäft[2][3] und gründete ein Filialunternehmen, zu dem nach und nach andere Geschäftsfelder und Firmen hinzukamen. Ebenso ist der Sohn von Martin Kind, Alexander Kind, Geschäftsführer.[4]

2004 erwarb Martin Kind das Hörgerätewerk Audifon, wodurch die Kind-Gruppe, welche bis dahin nur Händler war, auch zum Hersteller wurde.[5][4]

Seit dem Jahr 2016 erweiterte das Unternehmen sein Geschäftsfeld auf Augenoptik und eröffnete sein erstes Fachgeschäft in Osnabrück. Im Jahr 2017 expandierte das Unternehmen durch die Übernahme weiterer mittelständischer Augenoptiker wie Bajohr aus Einbeck mit 13 Filialen[6] und Emberger mit 18 Filialen in Bayern und Wien.[7] Zum Teil wurden reine Fachgeschäfte für Augenoptik oder kombinierte Geschäfte für Augenoptik und Hörakustik geschaffen. Im Jahr 2020 wurde die 100. Filiale mit Augenoptik eröffnet.[8]

2018 wurde der Bau einer Ausbildungsstätte mit insgesamt mehr als 5000 Quadratmetern in Burgwedel begonnen;[9][10] darüber hinaus wurde das Geschäft in Hannover als Flagship-Store gestaltet.[11]

2011 lag der Umsatz bei 150 Millionen Euro,[4] 2017 bei 270 Millionen Euro.[3]

2020 arbeiteten 3500 Menschen für die Kind-Gruppe.[5]

Am 10. März 2025 wurde die Tochtergesellschaft KIND Aparaty Słuchowe mit ihren Fachgeschäften in Polen an den Konkurrenten Amplifon verkauft.[12]

Im Juni 2025 wurde bekannt, dass das Unternehmen für rund 700 Millionen Euro an den dänischen Konkurrenten Demant verkauft wird, wobei die Marke Kind erhalten bleiben soll.[13] Das Bundeskartellamt genehmigte die Übernahme im November 2025.[14] Die Übernahme durch das dänische Unternehmen Demant erfolgte schlussendlich zum 1. Dezember 2025. Der ursprüngliche Geschäftsführer Alexander Kind übergab das Amt an seinen dänischen Nachfolger Claus Magnusson Beck.[15]

Durch den Verkauf an Demant wurde die Tochtergesellschaften KIND Hörzentralen in der Schweiz und KIND Hearing in Singapur umfirmiert und laufen fortan nicht mehr unter dem Namen Kind.

Geschäftsfelder

Literatur

  • Waldemar R. Röhrbein: Kind, Hörgeräte GmbH & Co. KG. In: Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein (Hrsg.) u. a.: Stadtlexikon Hannover. Von den Anfängen bis in die Gegenwart. Schlütersche, Hannover 2009, ISBN 978-3-89993-662-9, S. 347.
  • Firmenportraits: Kind Hörgeräte. In: Konrad Fleischer und Hans Heinz Naumann (Hrsg.): Akademische Lehrstätten und Lehrer der Oto-Rhino-Laryngologie in Deutschland im 20. Jahrhundert. Springer, Berlin u. a. 1996, ISBN 3-540-60664-5, S. 327 (link.springer.com PDF).

Einzelnachweise

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