Isla de la Luna

Insel in Bolivien From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Isla de la Luna (dt. Mondinsel, auch Isla Koati; Koati-Insel, Quechua Killawat’a) ist eine Insel im bolivianischen Teil des Titicacasees.

Schnelle Fakten
Isla de la Luna
Isla de la Luna im Titicacasee, von der benachbarten Insel Isla del Sol fotografiert
Gewässer Titicacasee
Geographische Lage 16° 2′ 24″ S, 69° 4′ 18″ W
Isla de la Luna (Bolivien)
Isla de la Luna (Bolivien)
Länge 2,8 km
Breite 760 m
Fläche 2,1 km²
Höchste Erhebung 3925 m ü. NN
Schließen

Die „Mondinsel“ gehört zum Landkreis Copacabana in der Provinz Manco Kapac. Sie ist 2,80 Kilometer lang, 0,76 Kilometer breit, ist 4,1 Kilometer vom Festland und 7 Kilometer von der benachbarten Isla del Sol (dt. Sonneninsel) entfernt. Die höchste Erhebung der Insel liegt zwar lediglich 115 m über dem Wasserspiegel des Sees, damit aber 3925 m über NN (Meeresniveau).

Die Bewohner der Insel sprechen Quechua, Aymara und Spanisch.

Während der 1940er Jahre fungierte die Insel als Boliviens wichtigstes Gefängnis bzw. Konzentrationslager,[1] nach dem Staatsstreich gegen Präsident Villarroel im Jahr 1946 wurden mehrere Hundert aufständische Bauern hier interniert.[2]

Archäologische Stätten

Auf der Insel befindet sich die archäologische Stätte Iñak Uyu sowie zwei archäologische Stätten des Tiwanaku-Staats.

Commons: Isla de la Luna – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI