Geodatastyrelsen

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Geodatastyrelsen (deutsch Geodatenbehörde) ist eine dänische Katasterbehörde. Rund 170 Mitarbeiter[1] sind am Dienstsitz in Nørresundby beschäftigt. Die Behörde ist dem Ministerium für Klima, Energie und Versorgung unterstellt.

Zum Zuständigkeitsbereich zählt die amtliche Vermessung Dänemarks, der Färöer, Grönlands und der umliegenden Gewässer, die Ausarbeitung von See- und topografischen Karten und der Verwaltung von Liegenschaftskarten für diese Gebiete.

Die Behörde entstand am 1. Januar 1989 als Kort & Matrikelstyrelsen (kurz KMS; dt. Karten- & Katasterbehörde) durch eine Zusammenlegung der drei Institutionen Geodætisk Institut (Geodätisches Institut), Søkortarkivet (Seekartenarchiv) und dem Matrikeldirektoratet (Katasteramt),[2][3] die damals noch dem Stadt- und Wohnungsministerium (By- og Boligministeriet) unterstanden. 2001 wurde die Einrichtung mit Bildung der Regierung Anders Fogh Rasmussen I dem Umweltministerium zugeordnet. Zum Jahresbeginn 2013 wurde die Behörde per Gesetz in Geodatastyrelsen umbenannt. Sie wurde umstrukturiert und am 1. Januar 2016 in zwei unabhängige Behörden aufgeteilt. Die Geodatastyrelsen zog nach Nørresundby um,[4] die Styrelsen for Dataforsyning og Effektivisering (Behörde für Datenversorgung und -effizienz) blieb in Kopenhagen und gehört seit 2024 zur Klimadatastyrelsen. Beide Behörden sind heute dem Ministerium für Klima, Energie und Versorgung unterstellt.

Größter Abnehmer der angebotenen Dienste sind die dänischen Streitkräfte.[5]

Einzelnachweise

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