Krisztina Molnár
ungarische Stabhochspringerin
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Krisztina Molnár (* 8. April 1976 in Budapest) ist eine ehemalige ungarische Leichtathletin, die sich auf den Stabhochsprung spezialisiert hat und eine Zeit lang Inhaberin des Landesrekordes war. Vor ihrer Zeit als Leichtathletin war sie, wie ihr Vater Imre Molnár, als Turnerin aktiv. Ihr Ehemann Dezső Szabó war selbst Leichtathlet.
| Krisztina Molnár | |
| Nation | |
| Geburtstag | 8. April 1976 (50 Jahre) |
| Geburtsort | Budapest, Ungarn |
| Größe | 164 cm |
| Gewicht | 52 kg |
| Karriere | |
|---|---|
| Disziplin | Stabhochsprung |
| Bestleistung | 4,55 m (20. August 2006 in Beckum) |
| Verein | Újpesti TE |
| Status | zurückgetreten |
| Karriereende | 2008 |
| letzte Änderung: 28. Januar 2026 | |
Sportliche Laufbahn
Krisztina Molnár belegte 1992 bei den Turn-Europameisterschaften in Nantes den achten Platz im Einzel-Mehrkampf und gelangte im Balkanbewerb auf Rang fünf. Anschließend nahm sie mit nur 16 Jahren an den Olympischen Sommerspielen in Barcelona teil. Mit dem ungarischen Team belegte sie den sechsten Platz und sie startete auch in allen Damenbewerben. Anschließend wechselte sie zur Leichtathletik und spezialisierte sich dort auf das neu für Frauen zugelassene Stabhochspringen. Erste internationale Erfahrungen sammelte sie im Jahr 2000, als sie bei den Halleneuropameisterschaften in Gent mit übersprungenen 4,00 m in der Qualifikationsrunde ausschied. Im Jahr darauf schied sie bei den Weltmeisterschaften im kanadischen Edmonton mit 4,25 m in der Vorrunde aus und 2002 verpasste sie bei den Halleneuropameisterschaften in Wien mit 4,30 m den Finaleinzug. Im August belegte sie dann bei den Freiluft-Europameisterschaften in München mit 4,30 m den siebten Platz. Im Jahr darauf schied sie bei den Hallenweltmeisterschaften in Birmingham mit 4,25 m in der Vorrunde aus und 2004 verpasste sie bei den Olympischen Sommerspielen in Athen mit 4,30 m den Finaleinzug. Im Jahr darauf schied sie bei den Halleneuropameisterschaften in Madrid mit derselben Höhe in der Qualifikationsrunde aus und im Sommer schied sie bei den Weltmeisterschaften in Helsinki mit 4,15 m in der Vorrunde aus. 2006 verpasste sie bei den Hallenweltmeisterschaften in Moskau mit 4,35 m den Finaleinzug und im August erreichte sie bei den Europameisterschaften in Göteborg mit einer Höhe von 4,30 m Rang elf. Im Jahr darauf schied sie bei den Halleneuropameisterschaften in Birmingham mit 4,25 m in der Vorrunde aus und 2008 verpasste sie bei den Olympischen Sommerspielen in Peking mit 4,15 m den Finaleinzug. Daraufhin beendete sie ihre aktive sportliche Karriere im Alter von 32 Jahren.
In den Jahren 2001 und 2002 sowie von 2004 bis 2008 wurde Molnár ungarische Meisterin im Stabhochsprung im Freien sowie 2000, 2001 und 2003 sowie von 2005 bis 2007 in der Halle.
Weblinks
- Krisztina Molnár in der Datenbank von World Athletics (englisch)
- Krisztina Molnár in der Datenbank von Olympedia.org (englisch)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Molnár, Krisztina |
| KURZBESCHREIBUNG | ungarische Stabhochspringerin |
| GEBURTSDATUM | 8. April 1976 |
| GEBURTSORT | Budapest |