Ksenija Karandjuk

ukrainische Sprinterin From Wikipedia, the free encyclopedia

Ksenija Jewheniwna Karandjuk (ukrainisch Ксе́нія Євге́нівна Карандю́к, englische Transkription Kseniya Karandyuk; * 21. Juni 1986 in Sewastopol, Ukrainische SSR, Sowjetunion) ist eine ehemalige ukrainische Leichtathletin, die sich auf den Sprint spezialisiert hat.

Schnelle Fakten Karriere, Medaillenspiegel ...
Ksenija Karandjuk
Voller Name Ksenija Jewheniwna Karandjuk
Nation Ukraine Ukraine
Geburtstag 21. Juni 1986 (39 Jahre)
Geburtsort Sewastopol, Sowjetunion
Größe 179 cm
Gewicht 64 kg
Karriere
Disziplin Sprint
Verein Oswita Kyjiw
Karriereende 2016
Medaillenspiegel
U23-Europameisterschaften 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
U20-Europameisterschaften 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Logo der EAA
 U23-Europameisterschaften
Bronze Debrecen 2007 4 × 400 m
Logo der EAA
 U20-Europameisterschaften
Bronze Kaunas 2005 4 × 400 m
letzte Änderung: 21. Januar 2026
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Sportliche Laufbahn

Erste Erfahrungen bei internationalen Meisterschaften sammelte Ksenija Karandjuk im Jahr 2005, als sie bei den Junioreneuropameisterschaften in Kaunas mit 24,61 s und 54,62 s jeweils im Halbfinale über 200 und 400 Meter ausschied. Zudem gewann sie dort mit der ukrainischen 4-mal-400-Meter-Staffel in 3:36,64 min die Bronzemedaille. Im Jahr darauf belegte sie mit der Staffel bei den Europameisterschaften in Göteborg in 3:30,95 min den sechsten Platz und 2007 wurde sie bei den Halleneuropameisterschaften in Birmingham disqualifiziert. Im Juli schied sie bei den U23-Europameisterschaften in Debrecen mit 54,41 s in der Vorrunde über 400 Meter aus und gewann mit der Staffel in 3:33,90 min die Bronzemedaille hinter den Teams aus Russland und Frankreich. Im Jahr darauf nahm sie mit der Staffel an den Olympischen Sommerspielen in Peking teil und schied dort mit 3:27,44 min in der Vorrunde aus. 2010 schied sie bei den Europameisterschaften in Barcelona mit 53,18 s in der ersten Runde im 400-Meter-Lauf aus und 2011 vertrat sie die Ukraine bei der Team-Europameisterschaft in Stockholm. Anschließend kam sie bei den Weltmeisterschaften in Daegu mit 54,10 s nicht über die Vorrunde hinaus und 2013 belegte sie bei den Halleneuropameisterschaften in Göteborg in 3:34,61 min den fünften Platz im Staffelbewerb. Im Jahr darauf belegte sie bei den Europameisterschaften in Zürich in 43,58 s den fünften Platz mit der 4-mal-100-Meter-Staffel und 2016 beendete sie ihre aktive sportliche Karriere im Alter von 30 Jahren.

2007 wurde Karandjuk ukrainische Hallenmeisterin im 400-Meter-Lauf.

Persönliche Bestzeiten

  • 200 Meter: 23,27 s (+0,7 m/s), 25. Juli 2014 in Kirowohrad
  • 400 Meter: 52,01 s, 1. Mai 2013 in Bar

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