Stiftung Kulturwerk Schlesien
deutsche Stiftung zur Pflege des schlesischen Kulturerbes mit Sitz in Würzburg (Kardinal-Döpfner-Platz 1) in Unterfranken
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Die Stiftung Kulturwerk Schlesien (SKWS; polnisch Fundacja dla kultury Śląska – tschechisch Nadace Kultura Slezska) ist eine deutsche Stiftung zur Pflege des schlesischen Kulturerbes mit Sitz in Würzburg.
Geschichte
Die Stiftung wurde 1952 unter dem Namen Kulturwerk Schlesien e. V.[1] gegründet, 1975 wurde sie in eine öffentliche Stiftung bürgerlichen Rechts umgewandelt[2], die durch den eingetragenen Verein Freunde und Förderer der Stiftung Kulturwerk Schlesien unterstützt wird[3]. Die Stiftung wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales gefördert.[4]
Der Zweck der Stiftung ist die
„Förderung oder Durchführung von Maßnahmen, die geeignet sind, den schlesischen Beitrag zur deutschen und europäischen Kultur und Geschichte deutlich zu machen und seine Wirksamkeit und Weiterentwicklung zu fördern sowie schlesisches Kulturgut zu erhalten, zu sichern und zu pflegen.“[5]
Der Bergstadtverlag W. G. Korn ist im Besitz der Stiftung und hat seinen derzeitigen Sitz in Görlitz.
Die Stiftung gab (bis 1996) die kulturelle Vierteljahresschrift Schlesien heraus,[6] daneben zahlreiche weitere Publikationen zum Themenfeld der schlesischen Kultur[7].
Im Jahr 2024 übernahm die Stiftung Kulturwerk Schlesien das Erbe des Wangener Kreises und führt seitdem die Wangener Gespräche sowie die Verleihung des Eichendorff-Literaturpreises fort.[8][9]
Literatur
- 70 Jahre Kulturwerk Schlesien. Im Auftrag der Stiftung Kulturwerk Schlesien hrsg. von Ulrich Schmilewski. Stiftung Kulturwerk Schlesien, Würzburg 2023, ISBN 978-3-929817-12-6.
- Georg Schmid: Grußwort zum Festakt 50 Jahre Stiftung Kulturwerk Schlesien. In: Würzburger medizinhistorische Mitteilungen. Band 22, 2003, ISSN 0177-5227, S. 579–581.