Längapiesting
Ortschaft im Bezirk Wiener Neustadt
From Wikipedia, the free encyclopedia
Längapiesting (früher auch Längerpiesting) ist eine Ortschaft in der Marktgemeinde Gutenstein im Bezirk Wiener Neustadt in Niederösterreich mit 108 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2026)[1].
| Längapiesting (Streusiedlung) Ortschaft | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Wiener Neustadt (WB), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | Wiener Neustadt | |
| Pol. Gemeinde | Gutenstein (KG Gutenstein) | |
| Koordinaten | 47° 51′ 8″ N, 15° 53′ 9″ O | |
| Höhe | 600 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 108 (1. Jän. 2026) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 06579 | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Geografie
Durchflossen von der Längapiesting, einem rechten Zubringer der Piesting, erstreckt sich die bei Gutenstein beginnende Streusiedlung beiderseits des Flusses und seiner Zuflüsse mehrere Kilometer nach Süden und reicht fast bis zum Öhler (1183 m ü. A.). Zur Ortschaft zählt auch der Weiler Mariahilfberg mit den Servitenkloster Mariahilfberg und die Streusiedlung Öhlersimmerl sowie zahlreiche weitere Ortslagen. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 83 Adressen.[2]
Geschichte
Die Bewohner waren gering bestiftete Waldbauern, die Korn und Hafer anbauten und überdies mit Holz, Kohlen und Binderwaren handelten, schrieb Schweickhardt im 19. Jahrhundert über den Ort. Im Jahr 1822 wurde der Ort als Rotte mit 16 Häusern genannt, die nach Gutenstein eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Gutenstein besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne.[3]
Der Brandstätterhof, der auch bei Schweickhardt als Gasthaus erwähnt wurde, ist erstmals im Jahr 1569 mit Philipp an der Prandstatt urkundlich fassbar.
Literatur
- Franz Xaver Schweickhardt: Darstellung des Erzherzogthums Österreich unter der Ens, durch umfassende Beschreibung aller Burgen, Schlösser, Herrschaften, Städte, Märkte, Dörfer, Rotten etc. etc., topographisch-statistisch-genealogisch-historisch bearbeitet und nach den bestehenden vier Kreis-Vierteln [alphabetisch] gereiht. [Teil:] Viertel unterm Wienerwald. 7 von 34 Bänden. 3. Band: Klosterthal bis Neunkirchen. Mechitaristen, Wien 1831, S. 68 (Längerpiesting – Internet Archive).
- Anton Steinhauser: Administrativkarte von Niederösterreich. Blatt 89, Sektion Gutenstein, 1:28.800, Hrsg: Verein für Landeskunde von Niederösterreich, in Kommission von Artaria & Co., Wien 1867–1882 (online).
- Anton Steinhauser: Administrativkarte von Niederösterreich. Blatt 100, Sektion Puchberg, 1:28.800, Hrsg: Verein für Landeskunde von Niederösterreich, in Kommission von Artaria & Co., Wien 1867–1882 (noel.gv.at [JPG; 7,2 MB]).
- Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 364.
Weblinks
https://www.brandstaetterhof-zwinz.at/ Brandstätterhof
