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Leuchtturm Olhörn

Quermarkenfeuer auf Föhr From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Leuchtturm Olhörn, auch Leuchtfeuer Olhörn oder gelegentlich auch Leuchtturm Olderhörn genannt, ist ein kleiner Leuchtturm auf der deutschen Nordseeinsel Föhr in Schleswig-Holstein.

Schnelle Fakten
Leuchtturm Olhörn
Ort: Wyk auf Föhr
Lage: an der Promenade
Geographische Lage: 54° 40′ 50,8″ N,  33′ 58,6″ O
Feuerträgerhöhe: 8.60
Feuerhöhe: 10
Leuchtturm Olhörn (Schleswig-Holstein)
Leuchtturm Olhörn (Schleswig-Holstein)
Kennung: Oc(4)WR.15s
Nenntragweite weiß: 13 sm (24,1 km)
Nenntragweite grün: 10 sm (18,5 km)
Nenntragweite rot: 9 sm (16,7 km)
Optik: Gürtellinse, Niedervolt-Halogenglühlampe 24 V, 250 W
Betriebsart: elektrisch
Funktion: Quermarkenfeuer
Bauzeit: 1953
Internationale Ordnungsnummer: B 1704
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Lage und Beschreibung

Der Turm befindet sich im Südosten der Insel Föhr an der Südspitze Olhörn in der Gemarkung der Stadt Wyk auf Föhr im Kreis Nordfriesland. Er steht auf einem Geestrücken von eher geringer Höhe über dem Südstrand von Wyk in der Nähe des Kurmittelhauses.

Ursprünglich existierte hier nur ein einfaches Gittergestell mit spärlicher Flamme, die von einem Bediensteten der Stadt abends angezündet und morgens wieder gelöscht wurde. 1842 entstand daraus ein Feuertöpfchen[1], eine Leuchtbake, die 1953 zum heutigen Turm umgebaut wurde. Er weist eine Höhe von etwa acht Metern auf; die Feuerhöhe befindet sich 10 Meter über MThw. Der Turm besitzt einen annähernd quadratischen Grundriss und besteht aus massivem Mauerbau, der mit einer rot-braunen Klinkerfassade verkleidet ist.[2][3] Über der begehbaren Plattform erhebt sich die aus Metall bestehende und weiß lackierte Laterne mit der Optik. Der seit 1980 ferngesteuerte Turm besitzt die Funktion eines Quermarkenfeuers und dient der Navigation der Schifffahrt in der Norderaue zwischen dem Festlandshafen Dagebüll und den Inseln Föhr und Amrum. Er ist daher ein Seezeichen und stellt (aufgrund seiner eher geringen Höhe) eingeschränkt auch eine Landmarke auf der Insel dar.

Zur Ergänzung für das Fahrwasser nach Föhr wurde 1983 am Ufer in Nieblum ein elf Meter hoher, rotweißer Turm mit Leitfeuer, kombiniert mit einem Leitfeuer auf der gegenüber liegenden Insel Amrum, errichtet.

Literatur

  • Friedrich-Karl Zemke: Deutsche Leuchttürme einst und jetzt, 2. Auflage; Koehlers Verlagsgesellschaft mbH; Herford 1991; ISBN 3-7822-0503-0

Einzelnachweise

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