Liste der Kastelle in Noricum und Oberpannonien

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Die Liste der Kastelle in Noricum und Oberpannonien umfasst neben römischen Militärlagern auch Burgi und kleinere Wachtürme, die der Kontrolle und Verteidigung der Außengrenze der römischen Provinzen Noricum und Pannonia superior im Bereich des heutigen Bayern, Österreich und der Slowakei dienten. Die Reihenfolge erfolgt von Westen, flussabwärts der Donau entlang nach Osten bis zur slowakischen Hauptstadt Bratislava.

Die Streckenführung ist in die Abschnitte Noricum und Oberpannonien aufgeteilt. Ebenso werden zu Beginn auch die Kastelle und Limesanlagen rund um Passau hier geführt, da der Inn die Grenze zwischen den Provinzen Raetia und Noricum bildete. Auch das spätantike Kleinkastell Boiotro ist in der Notitia dignitatum in der Liste des norischen Heerführers, des Dux Pannoniae Primae et Norici Ripensis, angegeben.

  • Strecke 1 (Noricum) beginnt bei Passau und endet bei Zeiselmauer.
  • Strecke 2 (Oberpannonien) beginnt bei Klosterneuburg und endet bei Bratislava (SK).

Kastelle und Wachtürme am norischen Limes

Kastelle und Wachtürme am oberpannonischen Limes

Der pannonische Limes

Strecke 2 Oberpannonien

Kastell Nächstgelegener Ort
Kastell Klosterneuburg Klosterneuburg
Oberleiser Berg (germanischer Herrschersitz) Oberleis
Vindobona (Legionslager und Zivilstadt) Wien
Kastell Ala Nova Schwechat
Kastell Aequinoctium Fischamend
Kleinkastell Höflein (Straßenwachposten der rückwärtigen Linie) Höflein
Legionslager/Alenkastell Carnuntum Bad Deutsch-Altenburg
und
Petronell-Carnuntum
Kleinkastell Stopfenreuth Engelhartstetten
Kastell Gerulata Rusovce

Für weitere Kastelle am oberpannonischen Limes, siehe auch Liste der Limeskastelle in Ungarn

Siehe auch

Literatur

Historische Studien

  • András Graf: A pannonia ókori földrajzára vonatkozó kutatások áttekintö ößzefoglalása. Übersicht der antiken Geographie von Pannonien. Magyar Nemzeti Muzeum, Budapest 1936.
  • Der römische Limes in Österreich. In: univie.ac.at.
  • Der römische Limes in der Slowakei. Archiviert vom Original am 1. Februar 2011; abgerufen am 7. März 2018.

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