Liste schwäbischer Adelsgeschlechter/H

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H

Weitere Informationen Name, Stammsitz ...
Name Stammsitz Stand Anmerkungen zu Geschichte und Verbreitung Mitgliedschaft in Adelsvereinigungen, Bündnissen oder Matrikeln Links zu relevanten
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Wappen[1]
Habsberg, Habsperg[2] Ritteradelig Conrad von Habsberg, letztes Kantonsmitglied des Geschlechts im Neckar-Schwarzwald (Rittermatrikel 1608) Leitbracken[3]
Kanton Neckar-Schwarzwald (1548)
Kanton Odenwald des Ritterkreises Franken

Scheibler
Hack (Hack von Harthausen) Burg Lichteneck bei Harthausen[4] Ritter Wahrscheinlich verwandt mit den Hack von Hoheneck
Siebmacher
Hack (Hack von Hoheneck) Burg Hoheneck (Lkr. Ludwigsburg) Edelfreie Die Hack saßen auf Burg Leinweiler, Burg Hoheneck, Wöllstein und Rosenstein.
Seyler
Hafner von Sontheim Untersontheim Adelige Das Geschlecht saß in Untersontheim;[5] 1384 erwarb der in Hall wohnende Seyfried Hafner von Sontheim Güter in Bröckingen bei Unterrot.[6]
Siebmacher
Hagen (Gebenhagen, Gemmhagen)[7] Burg Haagen Niederer Adel 1230 werden Eberhard von Gebenhagen und 1268 ein Ritter (miles) Conrad de Hage genannt.
Siebmacher
Hagenbach Hagenbach (Schwäbisch Hall) Niederer Adel Urkunde von 1266 erwähnt Walther von Hagenbach als Zeuge. Vermutlich ein Dienstmann der Schenken von Limpurg
Seyler
Häl von Suntheim[8][9] Sontheim an der Brenz Reichsritter seit 14. Jh. in Augsburg, ein Zweig in Tirol; Donaualtheim (Do, um 1400–1606), Schlossgut Wendelsheim (N-Schw, vor 1488–1600) Leitbracken[3]
Kanton Donau, Kanton Neckar-Schwarzwald[10],

Siebmacher

Scheibler
Hailfingen[8][11] Hailfingen tübingische, später hohenbergische Ministerialen, Reichsritter Müneck, Entringen, im Mannesstamm erloschen 1527 Sankt Jörgenschild
Scheibler
Haimenhofen[12][13] Heimhofen[14] Ritteradelige Oberstdorf (bis 1477), Burg Burgberg (Allgäu), Burg Fluhenstein, erloschen 1572 Leitbracken[3]
Scheibler
Hainhofer (Heinhofer) Neusäß-Hainhofen Patrizier, Adelsstand ab 1578 Vermutlich Ortsadelige aus Hainhofen, die später nach Augsburg umgesiedelt sind. 1578 erhob Kaiser Rudolph II. die Brüder Matthäus und Melchior Hainhofer in den Reichsadelsstand;[15] Familie am Ende des 17. Jahrhunderts erloschen.
Siebmacher
Hainzel (Haintzel, Hainzel von Degerstein, Hainzel von Luxbühel) Augsburg,

Ulm

Patrizier,

Adelige

Die Haintzel besaßen die Burg Degelstein bei Lindau (verkauft 1360).[16] Patrizier in Augsburg, Isny, Lindau, Memmingen; in Ulm zum Adel gezählt.[17] Mit der Reformation ist der Augsburger Zweig evangelisch geworden.[18] Johann Baptist Hainzel und Paul Hainzel Bürgermeister von Augsburg; im 17. Jahrhundert erloschen.
Siebmacher
Haisterhofen Burg Haisterhofen (Ellwangen-Röhlingen) Ritter 1324 wurde das Geschlecht mit dem Ritter Diemar von Haisterhofen erstmals erwähnt
Halbherr Augsburg Patrizier,

Adelige

Stadtadelige in Augsburg und Memmingen; Geschlecht erloschen im 15. Jahrhundert
Siebmacher
Hallwyl[19] Schloss Hallwyl Herren Leitbracken[3]
Harling (Harling-Bienenbüttel) Schloss Münchingen Reichsritter, Freiherren Ein Zweig des ursprünglich ostfriesischen Geschlechts wurde in Schwaben ansässig und erwarb 1733 das Rittergut Münchingen, welches bis 1845 im Besitz der Familie blieb.[20] Kanton Kocher (1770–1795)
Hildebrandt
Harscher[8][21] Ulm Patrizier Allmendingen (Ende 14. Jh.–vor 1487) Leitbracken[3]
Scheibler
Harsdörfer (H. von Bernbach; H. von Enderndorf) Ulm Patrizier,

Freiherren

Ursprünglich aus Kulmbach und Nürnberg, später auch schwäbischer Zweig in Ulm ansässig; stellte Bürgermeister in Ulm; 1788 im Mannesstamm erloschen; letzte Namensträgerin Philippine Harsdörfer von Bernbach 1846 in Ulm verstorben.[22]
Siebmacher
Hausen[8][23] Schloss Hausen im Tal Reichsritter Hausen, Stetten am kalten Markt (He, Linie erloschen 1648) Kanton Hegau
Siebmacher
Haydenheim, Heidenheim (zu Klingenberg)[24] Konstanz Adelsstand seit 1435 Burg Klingenberg im Thurgau (1450), im Mannesstamm erloschen 1789
Siebmacher
Heel Augsburg Ritter,

Ehrbare, Patrizier

Ehrbares Geschlecht aus Augsburg, Stammverwandte der Ritter Häl von Sontheim. Beringer Häl nahm 1388 das Augsburger Bürgerrecht an.[25]
Siebmacher
Heggelbach[26][27] Heggelbach Ritter erwähnt um 1160, im Mannesstamm erloschen 1616; Dauenberg (He, 13. Jh.?–1557), Volkertshausen (He, 1522–1594) Kanton Hegau
Siebmacher
Hegi, Hegy[28] Hegi Ritter Mannesstamm erloschen 1493
Scheibler
Hegnach (Hägnach) Waiblingen-Hegnach Niederer Adel Erstmals erwähnt 1281 mit Wipert von Hegnach; Letzte Belehnung durch den Grafen von Württemberg im 15. Jahrhundert.
Alberti
Heiligenberg[29] Heiligenberg Grafen Mannesstamm 1298 erloschen; Heiligenberg kam 1277 an die Grafen von Werdenberg, die Titel und Wappen übernahmen Leitbracken[3]
Ingeram-Codex
Heiliggraber Augsburg Patrizier, Ritter Wahrscheinlich ehemaliges Rittergeschlecht, dessen Name auf die Zeit der Kreuzzüge zurückgehen soll; 1330 ein Ritter Heinrich zum Heiligen Grabe in Augsburg erwähnt
Siebmacher
Heinriet[8] Hohenriet ursprünglich Edelfreie Stammesgenossen der Hacken von Hoheneck, erloschen 1462; Wildeck Leitbracken[3]

Scheibler
Helfenstein Burg Helfenstein
oberhalb von
Geislingen
an de Steige
Grafen Die Helfensteiner hatten umfangreiche Güter im oberen und mittleren Filstal, auf der Schwäbischen Alb, in Ulm, Heidenheim an der Brenz sowie im Donautal um Sigmaringen. Leitbracken[3]
Ratsitzung Graf Eberhard des Milden von Württemberg (regierte 1392–1417)
Graf von Helfenstein Nr. 11
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Ingeram-Codex

Siebmacher
Hellenstein[30] Burg Hellenstein
oberhalb von
Heidenheim an der Brenz
im Mannesstamm erloschen 1307 Neuer Siebmacher
Helmstatt, auch Helmstadt, Helmstädt, Helmstat[2] Helmstadt
Neckar-
bischofsheim
Reichsritter
Grafen (1733 durch Adoption – Franz Ludwig von Helmstatt)
stammen von den Göler von Ravensburg ab. Von der Ministerialität in den niederen Adel aufgestiegen, hatten sie seit dem 14. Jahrhundert Besitz im Kraichgau, Odenwald und später auch Lothringen. Sie stellten mehrere Bischöfe von Speyer. Die Familie starb 1966 aus und ist nur noch durch Adoption fortgeführt. Gesellschaft mit dem Esel[31]

Kanton Odenwald des Ritterkreis Franken (um 1550)
Kanton Kraichgau (um 1790) (wegen Berwangen, Hochhausen, Neckarbischofsheim mit Haslach und einem Drittel an Kälbertshausen und Oberbiegelhof)
Kanton Kocher (wegen Dunstelkingen, Ebersberg und Talheim)


Totenkapelle der von Helmstatt in Neckarbischofsheim.
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Scheibler

Siebmacher
Heppach (Heckbach) Großheppach oder Kleinheppach Niederer Adel, Patrizier 1305 mit Walther von Heckebach erstmals erwähnt; offenbar früh nach Schwäbisch Hall umgezogen, wo 1335 Hans von Heckbach als Bürger genannt wird; 1448 Johann von Heckbach Lehrer im Stift Sindelfingen
Herdern Freiburg-Herdern Adelige
Siebmacher
Herlikofen Burg Herlikofen bei Schwäbisch Gmünd Ritter Mit Rüdiger von Herlikofen 1225 erstmals erwähnt; gegen Ende des 13. Jahrhunderts in die Reichsstadt Schwäbisch Gmünd übergesiedelt und dort ausgestorben
Die Herter von Hertneck[2] Burg Dußlingen
Burg Harteneck
Reichsritter Wilhelm Herter von Hertneck: Anführer der Eidgenossen bei Murten und Nancy
Hans Christoph Herter von Hertneck zu Dußlingen
Leitbracken[3]
Kanton Neckar-Schwarzwald (1548–1613)
Kanton Kocher (1567–1614)

Scheibler

Siebmacher
Herwarth (ab 1574 Herwarth von Bittenfeld) Augsburg, später Bittenfeld Patrizier, ab 1459 Reichsritter Mit Conrad Herwart 1246 erstmals in Augsburg erwähnt; 1574 Erwerb von Schloss Bittenfeld bei Waiblingen; Matthias Herwart (1510–1584) unterzeichnete als Bürgermeister von Esslingen die Konkordienformel von 1577. Lucas Herwarth ab 1608 württembergischer Vasall; Aufnahme in Ritterkanton Kocher; Bekanntester Angehöriger Generalfeldmarschall Eberhard Herwarth von Bittenfeld Kanton Kocher (1574–1633)
Siebmacher
Hessental Schwäbisch Hall-Hessental Ritter, Ministeriale Erstmals erwähnt mit Swigger von Hessental (1078).[32] Wahrscheinlich Ministeriale der Grafen von Comburg.[33]
Siebmacher
Die Wolff zu Heuchlingen; Wolff zu Heuchlingen; 120; 5[8][34] Heuchlingen Wolf erwähnt 1404, Besitz in Heuchlingen 1577, verkauft 1609
Heudorf[35] Heudorf bei Meßkirch Leitbracken[3]
Ingeram-Codex
Heudorf Heudorf
Scheibler
Hewen, Höwen[36][37] Hohenhewen Freiherren Engen und Umgebung (12. bis 14. Jahrhundert), erloschen 1570 Leitbracken[3]
Scheibler
Heydenab (Heidenab) Plüderhausen Reichsritter Die Heydenab waren Mitbesitzer des Ritterguts Bromberg sowie von Schlössle Plüderhausen.[38] Kanton Kocher (1645–1666) wg. Plüderhausen
Alberti
Hiller von Gaertringen (Gärtringen) Pöttmes bei Augsburg Ehrbarkeit, Adelige (ab 1628), Freiherren (ab 1703) Hanns Martin Hiller aus Pöttmes wurde im 16. Jahrhundert pfalz-neuburgischer Regierungsrat. Sein Sohn Heinrich Hiller heiratete 1611 Kunigunde Moser von Filseck und wurde 1628 mit Wappenbesserung in den Reichsadelsstand erhoben; Seit 1634 in Gärtringen bei Stuttgart ansässig; Zweige in Preußen (Ostpreußen, Pommern, Posen, Schlesien).
Hildebrandt
Hinderofen (von Mutten)[8] Wangen im Allgäu Bürgerlich
Siebmacher
Hinweil[8][39][40] Hinwil Ritter Hummertsried (Do, nach 1523–1613, mit Unterbrechung) Kanton Donau
Scheibler
Hirschfelden Hirschfelden (Michelbach a. d. Bilz) Adelige Nach Haller Chroniken soll das Schloss im Gewann Brühl oberhalb des Kocher gestanden sein.[41] Heinrich von Hirschfelden war Conventual zu Comburg.[42]
Siebmacher
Hirschhorn[2] Burg Hirschhorn Herren
Reichsritter
namensgebende Burg entstand um 1200
Pfandschaften über Mosbach, Sinsheim und Weißenburg
1317 Öffnung der Burg für das Erzstift Mainz
Gesellschaft mit dem Esel[31]

Kanton Kraichgau
Kanton Odenwald des Ritterkreises Franken


Burg und Stadt Hirschhorn.
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Siebmacher
Hochschlitz von Pfawenhausen[8] Pfauhausen teckische Ministerialen erloschen 1406, Wappengenossen der Herren von Stetten (im Remstal) Leitbracken[3]
Epitaph des Bischofs Walter I. von Hochschlitz um Dom zu Augsburg

Scheibler
Truchseß von Höfingen[2] Höfingen Truchsessen der Grafen von Württemberg; Herren; Reichsritter im 11./12. Jhd. bei Höfingen; seit 1285 Truchsessen der Grafen von Württemberg; Schleglerbund
Leitbracken[3]
Sankt Jörgenschild Teil am Neckar; Schwäbischer Bund[43]; Kanton Neckar (1548–1705) mit Wendelsheim

Epitaph of Hans Truchsess von Höfingen in der Stiftskirche (Tübingen)
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Ingeram-Codex

Siebmacher
Hofsess (Hofsäss) Murrhardt Ehrbare, Adelige (ab 1570)[44] Der Klostervogt Jakob Hofsess erhielt 1570 den Adelsstand von Kaiser Maximilian II.; dessen Sohn Otto Leonhard Hofsess war ab 1552 Abt des Klosters Murrhardt; Epitaph in der Walterichskirche erhalten
Seyler
Hofwart von Kirchheim[45] Ministerialen 1360 erstmals erwähnt, 1675 ausgestorben.
Scheibler
Siebmacher
Hohenberg[2] Burg Oberhohenberg
Rottenburg am Neckar
Grafen 1179 erstmals erwähnt
wohl Zweiglinie der Zollern
verkauften 1380/81 ihr Gebiet um Rottenburg, Horb, Oberndorf, Spaichingen, Haigerloch (letzteres aber 1497 an Zollern) an die Habsburger
Die Herrschaft wurde unter diesen ein wichtiger Teil Vorderösterreichs mit Sitz zunächst in Fridingen, später wieder Rottenburg
Leitbracken[3]
Graf Albrecht II. von Hohenberg fällt in der Schlacht von Leiningen
Manessesche Liederhandschrift
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Scheibler
Wappen aus habsburger Zeit
Puller von Hohenburg[46] Hohenburg (Elsass) erwähnt 1236, erloschen 1482 Leitbracken[3]
Ingeram-Codex
Hohenegg[2] Grünenbach[47]
Stadt Vils und Burg Vilsegg
Herren Leitbracken[3]
Scheibler
Hohenems Alt-Ems Reichsministeriale
Ritteradelig
Reichsgrafen
seit 1170 Reichsministeriale
um 1400 reichslehnbare Herrschaft um Lustenau
seit 1578 Grafschaft Gallara bei Mailand
von 1614 bis 1694 Inhaber der von den Grafen von Sulz erworbenen Herrschaften Vaduz und Schellenberg
1760 im Mannesstamm ausgestorben
Leitbracken[3]
Marx Sittich von Ems Landsknechtführer des Schwäbischen Bundes
Schwäbischer Reichskreis

Scheibler
Hohenfels[48][49] Alt-Hohenfels Neu-Hohenfels Ministerialen, Ritter Mannesstamm um 1410 erloschen, Herrschaft an die Herren von Jungingen vererbt Leitbracken[3]
Hohenstatt Burgstall Hohenstatt Ritter Hugo von Hohenstatt wurde 1245 erwähnt; 1319 und 1333 erscheint ein Conrad von Hohenstatt in Urkunden[50]
Siebmacher
Hohenstein Burgruine Hohenstein Ritter Berchtold von Hohenstein war 1280 Abt von Kloster Comburg. Dietrich von Hohenstein († um 1289) war Abt des Klosters Murrhardt. 1334 erscheinen Walter und Ulrich von Hohenstein in einer Urkunde. Im 14. Jhd. verkauften die Hohenstein ihre Stammburg.[51]
Siebmacher
Holheim[8] Holheim Leitbracken[3]
Ingeram-Codex
Holdermann von Holderstein[2] Reichsritter Kanton Kocher (1560–1599) (wegen Hochdorf)
Kanton Neckar-Schwarzwald (1607–1623) (wegen Gut Weiler)

Siebmacher
Holtz Alfdorf (seit 1628) Reichsritter, Freiherren Erstmals fassbar im 14. Jahrhundert im Raume Göppingen und Schwäbisch Gmünd; Seifried vom Holtz 1485 bis 1489 Abt und Propst zu Comburg; Hans Seifried vom Holtz im 16. Jahrhundert Stadtschultheiß von Heilbronn; 1628 erwirbt der kaiserliche und später württembergische Offizier Georg Friedrich vom Holtz das Untere Schloss Alfdorf; später Erwerb des Oberen Schlosses Alfdorf und weiterer Güter und diverser Wassermühlen (Maierhofer Sägmühle, Meuschenmühle, Strübelmühle). 1678 erwirbt Gottfried vom Holtz Schloss Adelstetten; 1736 Erwerb des Schlössles Plüderhausen. Kirchenpatronat über Stephanuskirche zu Alfdorf bis 1992. Ritterkanton Kocher
Siebmacher
Holzapfel von Herxheim Augsburg Patrizier, Adelige (ab 1588) Augsburger Patriziergeschlecht, geadelt 1588. Adelsstand 1705 durch Kaiser Joseph I. bestätigt. 1813 Eintragung in königlich-bayerische Adelsmatrikel. Geschlecht Mitte des 19. Jahrhunderts erloschen.
Holzing Weil der Stadt Adelige, Freiherren Die Holzing verbreiteten sich in Baden und am Hochrhein. Vereinigung mit denen von Berstett als Freiherren von Holzing-Berstett.
Siebmacher
Homburg[52] Homburg konstanzische Ministerialen, Reichsritter im Mannesstamm erloschen 1566; Homburg mit Stahringen, Wiechs, Steißlingen Leitbracken[3]
Kanton Hegau

Scheibler
Honhardt Schloss Honhardt; Schwäbisch Hall Ministeriale, Patrizier Ortsadelsgeschlecht aus Honhardt (Gem. Frankenhardt) nachweisbar von 1274 bis 1489; Dienstmannen der Grafen von Flügelau, späterer derer von Hohenlohe und der Schenken von Limpurg. Siebmachers Wappenbuch zählt sie auch zu den ehrbaren schwäbsich-hällischen Geschlechtern.
Siebmacher
Honold (Honold vom Lux) Stöttwang, später Augsburg Ritter, Patrizier Der Ritter Felkbart Honold war Stammvater des Geschlechts, welches später nach Augsburg zog; verwandt mit den Rehlingen, den Sulzer und den Vöhlin.[53]
Siebmacher
Hopfach von Tüngental Tüngental Ortsadelige Conz von Hopfach soll sein Steinhaus in Tüngental 1286 dem Kloster Comburg veräußert haben.[54]
Siebmacher
Hopfer Augsburg Patrizier, Adelige (ab 1590) Augsburger Patriziergeschlecht; 1590 wurde Georg Hopfer von Kaiser Rudolf II. geadelt. Nachkommen später in Preußen und Württemberg wohnhaft.[55]
Siebmacher
Hoppingen[8][56] Hoppingen oettingische Ministerialen erwähnt um 1240, erloschen 1497 Leitbracken[3]
Scheibler
Horben[2] Horben (Ortsteil von Gestratz) Reichsritter
Freiherren
die Familie starb 1767 aus[57] Kanton Allgäu-Bodensee
Siebmacher
Horburg[58] Horburg Leitbracken[3]
Ingeram-Codex
Horkheim Horkheim bei Heilbronn Ritter Ursprünglich aus der Region Heilbronn, dann Umzug nach Schwäbisch Gmünd, Bettringen, Spraitbach; Besitzer von Schlössle Spraitbach.
Siebmacher
Hörlebach Matheshörlebach, Wasserburg Ramsbach Niederer Adel, Ritter Geschlecht aus dem Raum Schwäbisch Hall, wahrscheinlich verwandt mit den Herren von Enslingen (Wappen ähnlich). Sie besaßen auch die Wasserburg Ramsbach. Der letzte Angehörige der Familie wurde 1534 ermordet.[59] Siebmacher (1705) zählt sie zu den Adeligen.[60]
Siebmacher
Hörmann (ab 1534 Hörmann von und zu Gutenberg) Kaufbeuren Patrizier, Adelige (ab 1530) Patriziergeschlecht aus Kaufbeuren, später in Augsburg ansässig; Reichsadelsstand 1530 durch Kaiser Karl V.; 1534 Erwerb von Dorf Gutenberg, später Erwerb von Schloss Senftenau
Siebmacher
Hornberg[2] Hornberg Ritteradelig um 1100 Bau der Burg Hornberg
die im 13. Jahrhundert entstandene Stadt kam ab 1423/48 an Württemberg
Sankt Jörgenschild (1488)
Schwäbischer Bund[43]
Kanton Hegau

Bruno von Homberg
Codex Manesse
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Scheibler
Hornsberg Burg Hornsberg (Killingen) Ritter Das früh erloschene Geschlecht wurde nur in den Jahren 1245 und 1262 mit Konrad von Hornsberg erwähnt.
Horneck von Hornberg[61] Hochhausen Reichsritter erwähnt im 13. Jahrhundert; Hochhausen (Kr, Linie erloschen 1734), Helfenberg (Ko, 1672–1740) Leitbracken[3]
Gesellschaft mit dem Esel[31], Kanton Kocher, Kanton Kraichgau

Siebmacher
Hörningen[8][62] Herrlingen Ritter erwähnt bis 1507 Leitbracken[3]
Ingeram-Codex
Hornstein[2] Burg Hornstein Reichsritter
Freiherren
seit 1244 genannt
1686 Erbteilung: Hornstein-Binningen, Hornstein-Grüningen, Hornstein-Weiterdingen
Leitbracken[3]
Sankt Jörgenschild Teil im Hegau und am Bodensee (1488)
Schwäbischer Bund[43]
Kanton Donau (wegen Göffingen und Grüningen)
Kanton Hegau-Allgäu-Bodensee (1579–1623) (wegen Hohenstoffeln, von Werner von Reischach erworben)
Kanton Neckar-Schwarzwald (seit 1773) (wegen Göttelfingen und Vollmaringen und das halbe Zimmern unter der Burg, von den Freiherren von Rost erworben)

Ruine Hornstein
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Scheibler

Siebmacher
Hornstein zu Binningen[2] Hinterstoffeln, Mittelstoffeln, Binningen Reichsritter
Freiherren
fiel 1806 an Württemberg und wurde 1810 an Baden abgegeben Kanton Hegau-Allgäu-Bodensee (1752)
Hornstein zu Grüningen[2] Grüningen Reichsritter
Freiherren
Kanton Hegau (1752)
Hornstein zu Weiterdingen[2] Vorderstoffeln, Schloss und Dorf Weiterdingen Reichsritter
Freiherren
fiel 1806 an Württemberg und wurde 1810 an Baden abgegeben Kanton Hegau
Humpis, auch: Humpiß, oder Hundpiß[2] Ravensburg Reichsritter
Freiherren
Ravensburger Kaufmannsfamilie. Mitbegründer der Großen Ravensburger Handelsgesellschaft
Erwarben großflächig niederadelige Herrschaften,
und erreichten unter Friedrich III. und Maximilian Gerichtsrechte und Wappenmehrungen für diese Herrschaften

Mehrere Teillinien, so die Humpiß von Ratzenried und die Humpiß von Waltrams zu Wellendingen

Sankt Jörgenschild (1488)
Schwäbischer Bund[43]
Kanton Hegau

Henggi Humpis († 1429), Kaufmann der Großen Ravensburger Handelsgesellschaft
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Humpiß genannt von Ratzenried[2] Ratzenried. 1453 erworben Reichsritter
Freiherren
Sankt Jörgenschild (1488)
Schwäbischer Bund[43]
Kanton Hegau

Siebmacher
Humpiß, auch Hundpiß von Waltrams[2] Waltrams
Wellendingen (1548–1608)
Amtzell (1594)
Reichsritter Kanton Neckar-Schwarzwald (wegen Wellendingen)
Siebmacher
Hürnheim[2][63] Burg Niederhaus (Hürnheim) Reichsritter 1267 Hermann II. und Friedrich von H. als Begleiter von Konradin von Hohenstaufen, Friedrich wird zusammen mit Konradin in Neapel hingerichtet.
1273 Patronat über die Kirche in Hürnheim
Hans Walther von Hürnheim (1500–1559) Landsknechtführer
1585 Hans Johann von Hürnheim, der letzte männliche Hürnheimer stirbt. Seine Tochter verkauft Hürnheim an Oettingen
Leitbracken[3]
Kanton Kocher (1542–1586, wegen Hochaltingen, Abtsgmünd und Utzwingen)
Kanton Altmühl des Ritterkreis Franken

Scheibler
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Einzelnachweise

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