Liste schwäbischer Adelsgeschlechter/H
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H
| Name | Stammsitz | Stand | Anmerkungen zu Geschichte und Verbreitung | Mitgliedschaft in Adelsvereinigungen, Bündnissen oder Matrikeln | Links zu relevanten Bildergalerien |
Wappen[1] |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Habsberg, Habsperg[2] | Ritteradelig | Conrad von Habsberg, letztes Kantonsmitglied des Geschlechts im Neckar-Schwarzwald (Rittermatrikel 1608) | Leitbracken[3] Kanton Neckar-Schwarzwald (1548) Kanton Odenwald des Ritterkreises Franken |
Scheibler | ||
| Hack (Hack von Harthausen) | Burg Lichteneck bei Harthausen[4] | Ritter | Wahrscheinlich verwandt mit den Hack von Hoheneck | |||
| Hack (Hack von Hoheneck) | Burg Hoheneck (Lkr. Ludwigsburg) | Edelfreie | Die Hack saßen auf Burg Leinweiler, Burg Hoheneck, Wöllstein und Rosenstein. | |||
| Hafner von Sontheim | Untersontheim | Adelige | Das Geschlecht saß in Untersontheim;[5] 1384 erwarb der in Hall wohnende Seyfried Hafner von Sontheim Güter in Bröckingen bei Unterrot.[6] | |||
| Hagen (Gebenhagen, Gemmhagen)[7] | Burg Haagen | Niederer Adel | 1230 werden Eberhard von Gebenhagen und 1268 ein Ritter (miles) Conrad de Hage genannt. | |||
| Hagenbach | Hagenbach (Schwäbisch Hall) | Niederer Adel | Urkunde von 1266 erwähnt Walther von Hagenbach als Zeuge. Vermutlich ein Dienstmann der Schenken von Limpurg | |||
| Häl von Suntheim[8][9] | Sontheim an der Brenz | Reichsritter | seit 14. Jh. in Augsburg, ein Zweig in Tirol; Donaualtheim (Do, um 1400–1606), Schlossgut Wendelsheim (N-Schw, vor 1488–1600) | Leitbracken[3] Kanton Donau, Kanton Neckar-Schwarzwald[10], |
Siebmacher Scheibler | |
| Hailfingen[8][11] | Hailfingen | tübingische, später hohenbergische Ministerialen, Reichsritter | Müneck, Entringen, im Mannesstamm erloschen 1527 | Sankt Jörgenschild | Scheibler | |
| Haimenhofen[12][13] | Heimhofen[14] | Ritteradelige | Oberstdorf (bis 1477), Burg Burgberg (Allgäu), Burg Fluhenstein, erloschen 1572 | Leitbracken[3] | Scheibler | |
| Hainhofer (Heinhofer) | Neusäß-Hainhofen | Patrizier, Adelsstand ab 1578 | Vermutlich Ortsadelige aus Hainhofen, die später nach Augsburg umgesiedelt sind. 1578 erhob Kaiser Rudolph II. die Brüder Matthäus und Melchior Hainhofer in den Reichsadelsstand;[15] Familie am Ende des 17. Jahrhunderts erloschen. | |||
| Hainzel (Haintzel, Hainzel von Degerstein, Hainzel von Luxbühel) | Augsburg, | Patrizier,
Adelige |
Die Haintzel besaßen die Burg Degelstein bei Lindau (verkauft 1360).[16] Patrizier in Augsburg, Isny, Lindau, Memmingen; in Ulm zum Adel gezählt.[17] Mit der Reformation ist der Augsburger Zweig evangelisch geworden.[18] Johann Baptist Hainzel und Paul Hainzel Bürgermeister von Augsburg; im 17. Jahrhundert erloschen. | |||
| Haisterhofen | Burg Haisterhofen (Ellwangen-Röhlingen) | Ritter | 1324 wurde das Geschlecht mit dem Ritter Diemar von Haisterhofen erstmals erwähnt | |||
| Halbherr | Augsburg | Patrizier,
Adelige |
Stadtadelige in Augsburg und Memmingen; Geschlecht erloschen im 15. Jahrhundert | |||
| Hallwyl[19] | Schloss Hallwyl | Herren | Leitbracken[3] | |||
| Harling (Harling-Bienenbüttel) | Schloss Münchingen | Reichsritter, Freiherren | Ein Zweig des ursprünglich ostfriesischen Geschlechts wurde in Schwaben ansässig und erwarb 1733 das Rittergut Münchingen, welches bis 1845 im Besitz der Familie blieb.[20] | Kanton Kocher (1770–1795) | ||
| Harscher[8][21] | Ulm | Patrizier | Allmendingen (Ende 14. Jh.–vor 1487) | Leitbracken[3] | Scheibler | |
| Harsdörfer (H. von Bernbach; H. von Enderndorf) | Ulm | Patrizier, | Ursprünglich aus Kulmbach und Nürnberg, später auch schwäbischer Zweig in Ulm ansässig; stellte Bürgermeister in Ulm; 1788 im Mannesstamm erloschen; letzte Namensträgerin Philippine Harsdörfer von Bernbach 1846 in Ulm verstorben.[22] | |||
| Hausen[8][23] | Schloss Hausen im Tal | Reichsritter | Hausen, Stetten am kalten Markt (He, Linie erloschen 1648) | Kanton Hegau | Siebmacher | |
| Haydenheim, Heidenheim (zu Klingenberg)[24] | Konstanz | Adelsstand seit 1435 | Burg Klingenberg im Thurgau (1450), im Mannesstamm erloschen 1789 | Siebmacher | ||
| Heel | Augsburg | Ritter,
Ehrbare, Patrizier |
Ehrbares Geschlecht aus Augsburg, Stammverwandte der Ritter Häl von Sontheim. Beringer Häl nahm 1388 das Augsburger Bürgerrecht an.[25] | |||
| Heggelbach[26][27] | Heggelbach | Ritter | erwähnt um 1160, im Mannesstamm erloschen 1616; Dauenberg (He, 13. Jh.?–1557), Volkertshausen (He, 1522–1594) | Kanton Hegau | Siebmacher | |
| Hegi, Hegy[28] | Hegi | Ritter | Mannesstamm erloschen 1493 | Scheibler | ||
| Hegnach (Hägnach) | Waiblingen-Hegnach | Niederer Adel | Erstmals erwähnt 1281 mit Wipert von Hegnach; Letzte Belehnung durch den Grafen von Württemberg im 15. Jahrhundert. | |||
| Heiligenberg[29] | Heiligenberg | Grafen | Mannesstamm 1298 erloschen; Heiligenberg kam 1277 an die Grafen von Werdenberg, die Titel und Wappen übernahmen | Leitbracken[3] | Ingeram-Codex | |
| Heiliggraber | Augsburg | Patrizier, Ritter | Wahrscheinlich ehemaliges Rittergeschlecht, dessen Name auf die Zeit der Kreuzzüge zurückgehen soll; 1330 ein Ritter Heinrich zum Heiligen Grabe in Augsburg erwähnt | |||
| Heinriet[8] | Hohenriet | ursprünglich Edelfreie | Stammesgenossen der Hacken von Hoheneck, erloschen 1462; Wildeck | Leitbracken[3] |
Scheibler | |
| Helfenstein | Burg Helfenstein oberhalb von Geislingen an de Steige |
Grafen | Die Helfensteiner hatten umfangreiche Güter im oberen und mittleren Filstal, auf der Schwäbischen Alb, in Ulm, Heidenheim an der Brenz sowie im Donautal um Sigmaringen. | Leitbracken[3] | Ratsitzung Graf Eberhard des Milden von Württemberg (regierte 1392–1417) Graf von Helfenstein Nr. 11 weitere Bilder hier |
Ingeram-Codex Siebmacher |
| Hellenstein[30] | Burg Hellenstein oberhalb von Heidenheim an der Brenz |
im Mannesstamm erloschen 1307 | ||||
| Helmstatt, auch Helmstadt, Helmstädt, Helmstat[2] | Helmstadt Neckar- bischofsheim |
Reichsritter Grafen (1733 durch Adoption – Franz Ludwig von Helmstatt) |
stammen von den Göler von Ravensburg ab. Von der Ministerialität in den niederen Adel aufgestiegen, hatten sie seit dem 14. Jahrhundert Besitz im Kraichgau, Odenwald und später auch Lothringen. Sie stellten mehrere Bischöfe von Speyer. Die Familie starb 1966 aus und ist nur noch durch Adoption fortgeführt. | Gesellschaft mit dem Esel[31] Kanton Odenwald des Ritterkreis Franken (um 1550) |
Totenkapelle der von Helmstatt in Neckarbischofsheim. weitere Bilder hier |
Scheibler Siebmacher |
| Heppach (Heckbach) | Großheppach oder Kleinheppach | Niederer Adel, Patrizier | 1305 mit Walther von Heckebach erstmals erwähnt; offenbar früh nach Schwäbisch Hall umgezogen, wo 1335 Hans von Heckbach als Bürger genannt wird; 1448 Johann von Heckbach Lehrer im Stift Sindelfingen | |||
| Herdern | Freiburg-Herdern | Adelige | ||||
| Herlikofen | Burg Herlikofen bei Schwäbisch Gmünd | Ritter | Mit Rüdiger von Herlikofen 1225 erstmals erwähnt; gegen Ende des 13. Jahrhunderts in die Reichsstadt Schwäbisch Gmünd übergesiedelt und dort ausgestorben | |||
| Die Herter von Hertneck[2] | Burg Dußlingen Burg Harteneck |
Reichsritter | Wilhelm Herter von Hertneck: Anführer der Eidgenossen bei Murten und Nancy Hans Christoph Herter von Hertneck zu Dußlingen |
Leitbracken[3] Kanton Neckar-Schwarzwald (1548–1613) Kanton Kocher (1567–1614) |
Scheibler Siebmacher | |
| Herwarth (ab 1574 Herwarth von Bittenfeld) | Augsburg, später Bittenfeld | Patrizier, ab 1459 Reichsritter | Mit Conrad Herwart 1246 erstmals in Augsburg erwähnt; 1574 Erwerb von Schloss Bittenfeld bei Waiblingen; Matthias Herwart (1510–1584) unterzeichnete als Bürgermeister von Esslingen die Konkordienformel von 1577. Lucas Herwarth ab 1608 württembergischer Vasall; Aufnahme in Ritterkanton Kocher; Bekanntester Angehöriger Generalfeldmarschall Eberhard Herwarth von Bittenfeld | Kanton Kocher (1574–1633) | ||
| Hessental | Schwäbisch Hall-Hessental | Ritter, Ministeriale | Erstmals erwähnt mit Swigger von Hessental (1078).[32] Wahrscheinlich Ministeriale der Grafen von Comburg.[33] | |||
| Die Wolff zu Heuchlingen; Wolff zu Heuchlingen; 120; 5[8][34] | Heuchlingen | Wolf erwähnt 1404, Besitz in Heuchlingen 1577, verkauft 1609 | ||||
| Heudorf[35] | Heudorf bei Meßkirch | Leitbracken[3] | Ingeram-Codex | |||
| Heudorf | Heudorf | Scheibler | ||||
| Hewen, Höwen[36][37] | Hohenhewen | Freiherren | Engen und Umgebung (12. bis 14. Jahrhundert), erloschen 1570 | Leitbracken[3] | Scheibler | |
| Heydenab (Heidenab) | Plüderhausen | Reichsritter | Die Heydenab waren Mitbesitzer des Ritterguts Bromberg sowie von Schlössle Plüderhausen.[38] | Kanton Kocher (1645–1666) wg. Plüderhausen | ||
| Hiller von Gaertringen (Gärtringen) | Pöttmes bei Augsburg | Ehrbarkeit, Adelige (ab 1628), Freiherren (ab 1703) | Hanns Martin Hiller aus Pöttmes wurde im 16. Jahrhundert pfalz-neuburgischer Regierungsrat. Sein Sohn Heinrich Hiller heiratete 1611 Kunigunde Moser von Filseck und wurde 1628 mit Wappenbesserung in den Reichsadelsstand erhoben; Seit 1634 in Gärtringen bei Stuttgart ansässig; Zweige in Preußen (Ostpreußen, Pommern, Posen, Schlesien). | |||
| Hinderofen (von Mutten)[8] | Wangen im Allgäu | Bürgerlich | Siebmacher | |||
| Hinweil[8][39][40] | Hinwil | Ritter | Hummertsried (Do, nach 1523–1613, mit Unterbrechung) | Kanton Donau | Scheibler | |
| Hirschfelden | Hirschfelden (Michelbach a. d. Bilz) | Adelige | Nach Haller Chroniken soll das Schloss im Gewann Brühl oberhalb des Kocher gestanden sein.[41] Heinrich von Hirschfelden war Conventual zu Comburg.[42] | |||
| Hirschhorn[2] | Burg Hirschhorn | Herren Reichsritter |
namensgebende Burg entstand um 1200 Pfandschaften über Mosbach, Sinsheim und Weißenburg 1317 Öffnung der Burg für das Erzstift Mainz |
Gesellschaft mit dem Esel[31] Kanton Kraichgau |
Burg und Stadt Hirschhorn. weitere Bilder hier |
Siebmacher |
| Hochschlitz von Pfawenhausen[8] | Pfauhausen | teckische Ministerialen | erloschen 1406, Wappengenossen der Herren von Stetten (im Remstal) | Leitbracken[3] | Scheibler | |
| Truchseß von Höfingen[2] | Höfingen | Truchsessen der Grafen von Württemberg; Herren; Reichsritter | im 11./12. Jhd. bei Höfingen; seit 1285 Truchsessen der Grafen von Württemberg; | Schleglerbund Leitbracken[3] Sankt Jörgenschild Teil am Neckar; Schwäbischer Bund[43]; Kanton Neckar (1548–1705) mit Wendelsheim |
Epitaph of Hans Truchsess von Höfingen in der Stiftskirche (Tübingen) weitere Bilder hier |
Ingeram-Codex Siebmacher |
| Hofsess (Hofsäss) | Murrhardt | Ehrbare, Adelige (ab 1570)[44] | Der Klostervogt Jakob Hofsess erhielt 1570 den Adelsstand von Kaiser Maximilian II.; dessen Sohn Otto Leonhard Hofsess war ab 1552 Abt des Klosters Murrhardt; Epitaph in der Walterichskirche erhalten | |||
| Hofwart von Kirchheim[45] | Ministerialen | 1360 erstmals erwähnt, 1675 ausgestorben. | ||||
| Hohenberg[2] | Burg Oberhohenberg Rottenburg am Neckar |
Grafen | 1179 erstmals erwähnt wohl Zweiglinie der Zollern verkauften 1380/81 ihr Gebiet um Rottenburg, Horb, Oberndorf, Spaichingen, Haigerloch (letzteres aber 1497 an Zollern) an die Habsburger Die Herrschaft wurde unter diesen ein wichtiger Teil Vorderösterreichs mit Sitz zunächst in Fridingen, später wieder Rottenburg |
Leitbracken[3] | Graf Albrecht II. von Hohenberg fällt in der Schlacht von Leiningen Manessesche Liederhandschrift weitere Bilder hier |
Scheibler Wappen aus habsburger Zeit |
| Puller von Hohenburg[46] | Hohenburg (Elsass) | erwähnt 1236, erloschen 1482 | Leitbracken[3] | Ingeram-Codex | ||
| Hohenegg[2] | Grünenbach[47] Stadt Vils und Burg Vilsegg |
Herren | Leitbracken[3] | Scheibler | ||
| Hohenems | Alt-Ems | Reichsministeriale Ritteradelig Reichsgrafen |
seit 1170 Reichsministeriale um 1400 reichslehnbare Herrschaft um Lustenau seit 1578 Grafschaft Gallara bei Mailand von 1614 bis 1694 Inhaber der von den Grafen von Sulz erworbenen Herrschaften Vaduz und Schellenberg 1760 im Mannesstamm ausgestorben |
Leitbracken[3] Marx Sittich von Ems Landsknechtführer des Schwäbischen Bundes Schwäbischer Reichskreis |
Scheibler | |
| Hohenfels[48][49] | Alt-Hohenfels Neu-Hohenfels | Ministerialen, Ritter | Mannesstamm um 1410 erloschen, Herrschaft an die Herren von Jungingen vererbt | Leitbracken[3] | ||
| Hohenstatt | Burgstall Hohenstatt | Ritter | Hugo von Hohenstatt wurde 1245 erwähnt; 1319 und 1333 erscheint ein Conrad von Hohenstatt in Urkunden[50] | |||
| Hohenstein | Burgruine Hohenstein | Ritter | Berchtold von Hohenstein war 1280 Abt von Kloster Comburg. Dietrich von Hohenstein († um 1289) war Abt des Klosters Murrhardt. 1334 erscheinen Walter und Ulrich von Hohenstein in einer Urkunde. Im 14. Jhd. verkauften die Hohenstein ihre Stammburg.[51] | |||
| Holheim[8] | Holheim | Leitbracken[3] | Ingeram-Codex | |||
| Holdermann von Holderstein[2] | Reichsritter | Kanton Kocher (1560–1599) (wegen Hochdorf) Kanton Neckar-Schwarzwald (1607–1623) (wegen Gut Weiler) |
Siebmacher | |||
| Holtz | Alfdorf (seit 1628) | Reichsritter, Freiherren | Erstmals fassbar im 14. Jahrhundert im Raume Göppingen und Schwäbisch Gmünd; Seifried vom Holtz 1485 bis 1489 Abt und Propst zu Comburg; Hans Seifried vom Holtz im 16. Jahrhundert Stadtschultheiß von Heilbronn; 1628 erwirbt der kaiserliche und später württembergische Offizier Georg Friedrich vom Holtz das Untere Schloss Alfdorf; später Erwerb des Oberen Schlosses Alfdorf und weiterer Güter und diverser Wassermühlen (Maierhofer Sägmühle, Meuschenmühle, Strübelmühle). 1678 erwirbt Gottfried vom Holtz Schloss Adelstetten; 1736 Erwerb des Schlössles Plüderhausen. Kirchenpatronat über Stephanuskirche zu Alfdorf bis 1992. | Ritterkanton Kocher | ||
| Holzapfel von Herxheim | Augsburg | Patrizier, Adelige (ab 1588) | Augsburger Patriziergeschlecht, geadelt 1588. Adelsstand 1705 durch Kaiser Joseph I. bestätigt. 1813 Eintragung in königlich-bayerische Adelsmatrikel. Geschlecht Mitte des 19. Jahrhunderts erloschen. | |||
| Holzing | Weil der Stadt | Adelige, Freiherren | Die Holzing verbreiteten sich in Baden und am Hochrhein. Vereinigung mit denen von Berstett als Freiherren von Holzing-Berstett. | |||
| Homburg[52] | Homburg | konstanzische Ministerialen, Reichsritter | im Mannesstamm erloschen 1566; Homburg mit Stahringen, Wiechs, Steißlingen | Leitbracken[3] Kanton Hegau |
Scheibler | |
| Honhardt | Schloss Honhardt; Schwäbisch Hall | Ministeriale, Patrizier | Ortsadelsgeschlecht aus Honhardt (Gem. Frankenhardt) nachweisbar von 1274 bis 1489; Dienstmannen der Grafen von Flügelau, späterer derer von Hohenlohe und der Schenken von Limpurg. Siebmachers Wappenbuch zählt sie auch zu den ehrbaren schwäbsich-hällischen Geschlechtern. | |||
| Honold (Honold vom Lux) | Stöttwang, später Augsburg | Ritter, Patrizier | Der Ritter Felkbart Honold war Stammvater des Geschlechts, welches später nach Augsburg zog; verwandt mit den Rehlingen, den Sulzer und den Vöhlin.[53] | |||
| Hopfach von Tüngental | Tüngental | Ortsadelige | Conz von Hopfach soll sein Steinhaus in Tüngental 1286 dem Kloster Comburg veräußert haben.[54] | |||
| Hopfer | Augsburg | Patrizier, Adelige (ab 1590) | Augsburger Patriziergeschlecht; 1590 wurde Georg Hopfer von Kaiser Rudolf II. geadelt. Nachkommen später in Preußen und Württemberg wohnhaft.[55] | |||
| Hoppingen[8][56] | Hoppingen | oettingische Ministerialen | erwähnt um 1240, erloschen 1497 | Leitbracken[3] | Scheibler | |
| Horben[2] | Horben (Ortsteil von Gestratz) | Reichsritter Freiherren |
die Familie starb 1767 aus[57] | Kanton Allgäu-Bodensee | Siebmacher | |
| Horburg[58] | Horburg | Leitbracken[3] | Ingeram-Codex | |||
| Horkheim | Horkheim bei Heilbronn | Ritter | Ursprünglich aus der Region Heilbronn, dann Umzug nach Schwäbisch Gmünd, Bettringen, Spraitbach; Besitzer von Schlössle Spraitbach. | |||
| Hörlebach | Matheshörlebach, Wasserburg Ramsbach | Niederer Adel, Ritter | Geschlecht aus dem Raum Schwäbisch Hall, wahrscheinlich verwandt mit den Herren von Enslingen (Wappen ähnlich). Sie besaßen auch die Wasserburg Ramsbach. Der letzte Angehörige der Familie wurde 1534 ermordet.[59] Siebmacher (1705) zählt sie zu den Adeligen.[60] | |||
| Hörmann (ab 1534 Hörmann von und zu Gutenberg) | Kaufbeuren | Patrizier, Adelige (ab 1530) | Patriziergeschlecht aus Kaufbeuren, später in Augsburg ansässig; Reichsadelsstand 1530 durch Kaiser Karl V.; 1534 Erwerb von Dorf Gutenberg, später Erwerb von Schloss Senftenau | |||
| Hornberg[2] | Hornberg | Ritteradelig | um 1100 Bau der Burg Hornberg die im 13. Jahrhundert entstandene Stadt kam ab 1423/48 an Württemberg |
Sankt Jörgenschild (1488) Schwäbischer Bund[43] Kanton Hegau |
Bruno von Homberg Codex Manesse weitere Bilder hier |
Scheibler |
| Hornsberg | Burg Hornsberg (Killingen) | Ritter | Das früh erloschene Geschlecht wurde nur in den Jahren 1245 und 1262 mit Konrad von Hornsberg erwähnt. | |||
| Horneck von Hornberg[61] | Hochhausen | Reichsritter | erwähnt im 13. Jahrhundert; Hochhausen (Kr, Linie erloschen 1734), Helfenberg (Ko, 1672–1740) | Leitbracken[3] Gesellschaft mit dem Esel[31], Kanton Kocher, Kanton Kraichgau |
Siebmacher | |
| Hörningen[8][62] | Herrlingen | Ritter | erwähnt bis 1507 | Leitbracken[3] | Ingeram-Codex | |
| Hornstein[2] | Burg Hornstein | Reichsritter Freiherren |
seit 1244 genannt 1686 Erbteilung: Hornstein-Binningen, Hornstein-Grüningen, Hornstein-Weiterdingen |
Leitbracken[3] Sankt Jörgenschild Teil im Hegau und am Bodensee (1488) Schwäbischer Bund[43] Kanton Donau (wegen Göffingen und Grüningen) Kanton Hegau-Allgäu-Bodensee (1579–1623) (wegen Hohenstoffeln, von Werner von Reischach erworben) Kanton Neckar-Schwarzwald (seit 1773) (wegen Göttelfingen und Vollmaringen und das halbe Zimmern unter der Burg, von den Freiherren von Rost erworben) |
Ruine Hornstein weitere Bilder hier |
Scheibler Siebmacher |
| Hornstein zu Binningen[2] | Hinterstoffeln, Mittelstoffeln, Binningen | Reichsritter Freiherren |
fiel 1806 an Württemberg und wurde 1810 an Baden abgegeben | Kanton Hegau-Allgäu-Bodensee (1752) | ||
| Hornstein zu Grüningen[2] | Grüningen | Reichsritter Freiherren |
Kanton Hegau (1752) | |||
| Hornstein zu Weiterdingen[2] | Vorderstoffeln, Schloss und Dorf Weiterdingen | Reichsritter Freiherren |
fiel 1806 an Württemberg und wurde 1810 an Baden abgegeben | Kanton Hegau | ||
| Humpis, auch: Humpiß, oder Hundpiß[2] | Ravensburg | Reichsritter Freiherren |
Ravensburger Kaufmannsfamilie. Mitbegründer der Großen Ravensburger Handelsgesellschaft Erwarben großflächig niederadelige Herrschaften, und erreichten unter Friedrich III. und Maximilian Gerichtsrechte und Wappenmehrungen für diese Herrschaften Mehrere Teillinien, so die Humpiß von Ratzenried und die Humpiß von Waltrams zu Wellendingen |
Sankt Jörgenschild (1488) Schwäbischer Bund[43] Kanton Hegau |
Henggi Humpis († 1429), Kaufmann der Großen Ravensburger Handelsgesellschaft weitere Bilder hier |
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| Humpiß genannt von Ratzenried[2] | Ratzenried. 1453 erworben | Reichsritter Freiherren |
Sankt Jörgenschild (1488) Schwäbischer Bund[43] Kanton Hegau |
Siebmacher | ||
| Humpiß, auch Hundpiß von Waltrams[2] | Waltrams Wellendingen (1548–1608) Amtzell (1594) |
Reichsritter | Kanton Neckar-Schwarzwald (wegen Wellendingen) | Siebmacher | ||
| Hürnheim[2][63] | Burg Niederhaus (Hürnheim) | Reichsritter | 1267 Hermann II. und Friedrich von H. als Begleiter von Konradin von Hohenstaufen, Friedrich wird zusammen mit Konradin in Neapel hingerichtet. 1273 Patronat über die Kirche in Hürnheim Hans Walther von Hürnheim (1500–1559) Landsknechtführer 1585 Hans Johann von Hürnheim, der letzte männliche Hürnheimer stirbt. Seine Tochter verkauft Hürnheim an Oettingen |
Leitbracken[3] Kanton Kocher (1542–1586, wegen Hochaltingen, Abtsgmünd und Utzwingen) Kanton Altmühl des Ritterkreis Franken |
Scheibler |






































